Bülowstraße 48 (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen
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Die Hanglage trug die Flurbezeichnung "Weinberg". Zum Zeitpunkt der Katasteraufnahme 1883 war der Steilhang - wie aucch heute noch - bewaldet. Der ursprüngliche Beiname "Villa Waldheim" für das 1899 erbaute Haus (heute: Bülowstraße 48) verweist auf den Standort im Wald. | Die Hanglage trug die Flurbezeichnung "Weinberg". Zum Zeitpunkt der Katasteraufnahme 1883 war der Steilhang - wie aucch heute noch - bewaldet. Der ursprüngliche Beiname "Villa Waldheim" für das 1899 erbaute Haus (heute: Bülowstraße 48) verweist auf den Standort im Wald. | ||
1883 waren die Flächen des "Weinbergs" im Eigentum der Personen "Volger" und "Holz". Sie werden im Urkataster als "Partikuliere" bezeichnet, d.h. sie gingen keinem Erwerb nach und lebten von ihren Renten und Kapitalien. Der Eigentümer "Holz" hatte auf seinem Grundstück im südlichen Teil des "Weinbergs" bereits um 1875 ein villenartiges Wohnhaus (ehem. Allee 15) errichtet. Es stand auf einem kleinen künstlich geschaffenen Plateau am Hang oberhalb des Knochenbaches und war über einen Privatweg mit Zugang in der Nähe der "Oberen Mühle" zu erreichen. Weg und Toreinfahrt sind dicht bei der Brücke über den Knochenbach noch erhalten. Vom früheren Haus Allee 15 existieren dagegen nur noch Ruinenreste. | 1883 waren die Flächen des "Weinbergs" im Eigentum der Personen "Volger" und "Holz". Sie werden im Urkataster als "Partikuliere" bezeichnet, d.h. sie gingen keinem Erwerb nach und lebten von ihren Renten und Kapitalien. Der Eigentümer "Holz" hatte auf seinem Grundstück im südlichen Teil des "Weinbergs" bereits um 1875 ein villenartiges Wohnhaus ([[Allee 33 (Detmold)|ehem. Allee 15)]] errichtet. Es stand auf einem kleinen künstlich geschaffenen Plateau am Hang oberhalb des Knochenbaches und war über einen Privatweg mit Zugang in der Nähe der "Oberen Mühle" zu erreichen. Weg und Toreinfahrt sind dicht bei der Brücke über den Knochenbach noch erhalten. Vom früheren Haus Allee 15 existieren dagegen nur noch Ruinenreste. | ||
Die zunächst noch unbebaute nördliche Steilhangfläche des "Weinbergs" - ehemals Eigentum "Volger" - war zum Ende des 19. Jhdts. nur von oben, d.h. vom "Hiddeser Berg" aus über einen Stichweg zu erreichen. Er bildet bis heute die Hauptzufahrt zum Haus Bülowstraße 48. Der Weg blieb lange namenlos und zweigte laut Urkataster von 1883 zunächst von der Brahmsstraße ab, die damals noch die einzige Wegeverbindung von der Detmolder Kernstadt hinauf zum "Hiddeser Berg" darstellte. Die Bülowstraße entstand erst 1910. | Die zunächst noch unbebaute nördliche Steilhangfläche des "Weinbergs" - ehemals Eigentum "Volger" - war zum Ende des 19. Jhdts. nur von oben, d.h. vom "Hiddeser Berg" aus über einen Stichweg zu erreichen. Er bildet bis heute die Hauptzufahrt zum Haus Bülowstraße 48. Der Weg blieb lange namenlos und zweigte laut Urkataster von 1883 zunächst von der Brahmsstraße ab, die damals noch die einzige Wegeverbindung von der Detmolder Kernstadt hinauf zum "Hiddeser Berg" darstellte. Die Bülowstraße entstand erst 1910. | ||