Hiddentruper Straße 1 (Hörste): Unterschied zwischen den Versionen
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29. 4. 1825 SANK ICH DURCH EINE GROßE WASSERFLUT HERNIEDER, | 29. 4. 1825 SANK ICH DURCH EINE GROßE WASSERFLUT HERNIEDER, | ||
DURCH GOTTES HÜLF UND MENSCHENHAND STAND ICH HIER FESTE WIEDER <ref>Diese Inschrift ist offenbar die in der Sammlung Wilhelm Süvern nach Prof. Dr. Weerth, "Lippische Hausinschriften" ("Blätter f. lipp. Heimatkunde" 1903, Nr.1-11) unter Hörste, aber ohne Datum und nähere Zuordnung aufgeführte.</ref> | DURCH GOTTES HÜLF UND MENSCHENHAND STAND ICH HIER FESTE WIEDER <ref>Diese Inschrift ist offenbar die in der Sammlung Wilhelm Süvern nach Prof. Dr. Weerth, "Lippische Hausinschriften" ("Blätter f. lipp. Heimatkunde" 1903, Nr.1-11) unter Hörste, aber ohne Datum und nähere Zuordnung aufgeführte.</ref> | ||
Die Datierung in der Inschrift stimmt exakt überein mit derjenigen in einem Bericht des Stapelage Pastors Jenin von Juni 1825 über Unwetterfolgen an der Kirchenbrücke: ''Am 29. April dieses Jahres wälzte ein Wolkenbruch eine furchtbare Masse Wasser vom Berge auf uns und die Umgegend herab. Dieses Wasser riß unter anderem auch die Brücke'' (über den Stapelager Bach; heute zum Friedhof und Gemeindehaus) . . . ''gänzlich mit sich fort.''<ref>L. Möller, Stapelage zw. Sachsenmission u. Gegenwart, S. 173</ref> | |||
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ||
1609 werden in der Volkszählung als Hofbewohner genannt: ''Hunecke,'' seine Frau, 4 Kleinkinder, zwei ''Inliggersche'' mit drei Kleinkindern, wobei letztere arm sind. | 1609 werden in der Volkszählung als Hofbewohner genannt: ''Hunecke,'' seine Frau, 4 Kleinkinder, zwei ''Inliggersche'' mit drei Kleinkindern, wobei letztere arm sind. | ||