Klüter Straße 48 (Jerxen-Orbke): Unterschied zwischen den Versionen
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1855 sind im Salbuch nur noch die Wohngebäude aufgelistet. Bei Beine sind es wie zuvor 1 Wohnhaus, 1 Leibzucht.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I / Lippische Salbücher und Katasterbücher, Nr. 139: Salbuch der ehem. Vogtei Heiden von 1855, Bd. 3, 1855-1886/1888 (1771), S. 4045.</ref> | 1855 sind im Salbuch nur noch die Wohngebäude aufgelistet. Bei Beine sind es wie zuvor 1 Wohnhaus, 1 Leibzucht.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I / Lippische Salbücher und Katasterbücher, Nr. 139: Salbuch der ehem. Vogtei Heiden von 1855, Bd. 3, 1855-1886/1888 (1771), S. 4045.</ref> | ||
'''Leibzucht, 1792:''' Vierständer-Fachwerkbau von 1792, Längsdielenhaus von 6 Fachen (7 Gebinden) Länge, Außenwände sind dreifach verriegelt, gegenläufigen Schwelle-Ständer-Streben an den Giebelseiten, Giebeldreiecke über Stichbalken zweifach vorkragend. Torgiebeldreieck senkrecht mit Eichenholz verbrettert, in der Giebelspitze quer, rückwärtige Giebelverbretterung aus Nadelholz. Die Torbogenkante mit Rundstab, unten zur Spirale gerollt. Beide Torständer mit Vasen, aus denen Blumen ranken die obere Blüte aus Stern bzw. Rose, die Kopfbänder des Torbogens ebenfalls mit Blumenranken beschnitzt. Vier Oberlichtfenster über dem des Sturzriegel, auf dem mittleren Stiel eine Rosette, links und rechts jeweils eine Vase mit Blütenranke. Tor später in das 2. Gebinde zurückversetzt. Querwand zum Kammerfach erhalten, ebenso Kopfbänder und Backsteinboden der Deele. Unter dem Kammerfach ein Teilkeller aus Bruchstein, halb eingetieft. Dachkonstruktion mit Kehl- und Hahnenbalkenlage, vier Hochsäulen in den Giebeln und an der Bodenluke im 3. Fach. Aussteifung in Längsrichtung durch kopfbandverstrebte Kehlbalkenunterzüge zwischen den Hochsäulen und angeblattete Streben. Aufzugsrolle am Verbindungsholz zwischen den paarig gesetzten Hochsäulen noch vorhanden. Bauzeitliche Dachlattung größtenteils erhalten. Dachfuß mit Unterrähm, von Knaggen gestützt. Satteldach mit dunklen Betondachsteinen. Jüngerere Anbau an der südwestlichen Traufseite.<ref>Stadt Detmold, Untere Denkmalbehörde, Denkmalkartei.</ref> | |||
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