Brokhausen: Unterschied zwischen den Versionen
→Geschichte: Abbildung hinzugefügt |
|||
| Zeile 13: | Zeile 13: | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
[[Datei:Brokhausen, Flurkarte Friemel 1728 Stiewe 1985.jpg|mini|Brokhausen, Bauerschaftskarte von Friemel, 1728. LAV NRW OWL, Umzeichnung von Heinrich Stiewe 1985]] | [[Datei:Brokhausen, Flurkarte Friemel 1728 Stiewe 1985.jpg|mini|Brokhausen, Bauerschaftskarte von Friemel, 1728. LAV NRW OWL, D 73 Tit. 6 Nr. 14, Umzeichnung von Heinrich Stiewe 1985]] | ||
Die „-hausen"-Endung weist auf eine Entstehungszeit zwischen etwa 850 und 1050, den Beginn der zweiten mittelalterlichen Rodungsperiode. "Die Friemelsche Flurkarte von 1728 zeigt eine weitgestreute Siedlung aus zwei lockeren, weilerartigen Hofgruppen und zwei einzelnen Höfen mit den typischen, blockförmigen Rodungsfluren, die zum Teil nach-trägliche, streifenförmige Aufteilungen mit Gemengelage erkennen lassen. Westlich der Höfe, im Norden an der heutigen Straße nach Dehlentrup, lag die Brokhauser Gemeinheit (die Mesch), die 1832 aufgeteilt wurde. Schon vorher wurden am Rande der Gemeinheit kleine Kötterstätten angelegt, darunter der Pachtkotten des Hofes Potthoff von 1829. Älter ist die Straßenköttersiedlung „auf dem Klüterberge" am Apenberg im Südwesten der Gemarkung. Sie dürfte ins 17. Jahrhundert zurückreichen.<ref>{{StieweBauernhöfe1985}}, S. 59.</ref> | Die „-hausen"-Endung weist auf eine Entstehungszeit zwischen etwa 850 und 1050, den Beginn der zweiten mittelalterlichen Rodungsperiode. "Die Friemelsche Flurkarte von 1728 zeigt eine weitgestreute Siedlung aus zwei lockeren, weilerartigen Hofgruppen und zwei einzelnen Höfen mit den typischen, blockförmigen Rodungsfluren, die zum Teil nach-trägliche, streifenförmige Aufteilungen mit Gemengelage erkennen lassen. Westlich der Höfe, im Norden an der heutigen Straße nach Dehlentrup, lag die Brokhauser Gemeinheit (die Mesch), die 1832 aufgeteilt wurde. Schon vorher wurden am Rande der Gemeinheit kleine Kötterstätten angelegt, darunter der Pachtkotten des Hofes Potthoff von 1829. Älter ist die Straßenköttersiedlung „auf dem Klüterberge" am Apenberg im Südwesten der Gemarkung. Sie dürfte ins 17. Jahrhundert zurückreichen.<ref>{{StieweBauernhöfe1985}}, S. 59.</ref> | ||