Am Bergkamp 9 (Hörstmar): Unterschied zwischen den Versionen

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Vierständerbau von sieben Fachen (acht Gebinden), verbretterte Giebel auf profilierten Stich- und Rähmköpfen vorkragend. Prächtiger Torbogen mit zwei Oberlichtern, sechszeiliger Inschrift und Tulpenranken auf den Ständern.  Geknickte und oben lang auslaufende Fußstreben.  
Vierständerbau von sieben Fachen (acht Gebinden), verbretterte Giebel auf profilierten Stich- und Rähmköpfen vorkragend. Prächtiger Torbogen mit zwei Oberlichtern, sechszeiliger Inschrift und Tulpenranken auf den Ständern.  Geknickte und oben lang auslaufende Fußstreben.  


Durchgangsdiele mit ehem. Hinterausgang (Hekedür), im linken Seitenschiff Kuhstall mit zwei Stallöffnungen mit Kuhnackenriegeln und ehem. Sandsteinkrippen, zwei Kammern, vorspringende Küche mit früherer Lucht, in der sich das offene Herdfeuer befand. Im rechten Seitenschiff ehem. Pferdestall (?), unterkellerte Kammer und Stube, letztere ebenfalls zur Diele vorspringend. Im hinteren Bereich der Diele zwei wiederverwendete Kopfbänder mit Kerbschnittmustern aus einem Vorgängerbau des 16. Jahrhunderts (um 1570).
Durchgangsdiele mit ehemaligem Hinterausgang ("Hekedür"), im linken Seitenschiff Kuhstall mit zwei Stallöffnungen mit Kuhnackenriegeln und früheren Sandsteinkrippen, anschließend zwei Kammern und vorspringende Küche mit früherer Lucht, in der sich das offene Herdfeuer befand. Im rechten Seitenschiff ehemaliger Pferdestall (?), anschließend unterkellerte Kammer und Stube, letztere ebenfalls zur Diele vorspringend. Im hinteren Bereich der Diele zwei wiederverwendete Kopfbänder mit Kerbschnittmustern aus einem Vorgängerbau des 16. Jahrhunderts (um 1570).


Seit 1865 Nutzung für Landarbeiterwohnungen, 1985 von Familie Polzer saniert und durch moderne Querwand in zwei Wohnungnen aufgeteilt. Die modernen Galerien an der Querwand zwischen den beiden Hälften wurde von der zweiten Frau des Architekten Egon Eiermann entworfen, einer Freundin der Familie.
Seit 1865 Nutzung für Landarbeiterwohnungen, 1985 von Familie Polzer saniert und durch moderne Querwand in zwei Wohnungnen aufgeteilt. Die modernen Galerien an der Querwand zwischen den beiden Hälften wurde von der zweiten Frau des Architekten Egon Eiermann entworfen, einer Freundin der Familie.