Hörster Bruch 8 (Hörste): Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:HörsterBruch8_050410_2.jpg|thumb|Hörste Nr. 36, Torbogen. Foto: Hans-Christian Schall, 2010]] | [[Datei:HörsterBruch8_050410_2.jpg|thumb|Hörste Nr. 36, Torbogen. Foto: Hans-Christian Schall, 2010]] | ||
[[Datei:HörsterBruch8_050410_3.jpg|thumb|Inschrift über dem Seiteneingang. Foto: Hans-Christian Schall, 2010]] | [[Datei:HörsterBruch8_050410_3.jpg|thumb|Inschrift über dem Seiteneingang. Foto: Hans-Christian Schall, 2010]] | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
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==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
[[Datei:Leibzucht Reduziert.jpg|mini|Leibzuchtshaus des Hofes Weeke, 2025. Foto: Dr. Horst Wissbrock]] | |||
[[Datei:Scheune Weeke.jpg|mini|Scheune des Hofes Weeke. 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]] | |||
[[Datei:Hörste, Hof Weke, Leibzucht 846 1514.jpg|mini|Hörste, Hof Weke Nr. 36, Leibzucht, 16. Jahrhundert. Aufmaß von Gerhard Eitzen, Baupflegeamt Westfalen LWL-Archiv 846-1514]] | |||
Laut Salbuch 1750 sind an Gebäuden auf dem Hof Weeke vorhanden ''das Wohn Hauß'', ''die Leibzucht'', d''ie barg oder Backhauß'' und ''der Schoppe''. Nach 1781 und 1829 unverändertem Bestand werden im Salbuch 1855 nur noch Wohnhaus und Leibzucht aufgeführt. | Laut Salbuch 1750 sind an Gebäuden auf dem Hof Weeke vorhanden ''das Wohn Hauß'', ''die Leibzucht'', d''ie barg oder Backhauß'' und ''der Schoppe''. Nach 1781 und 1829 unverändertem Bestand werden im Salbuch 1855 nur noch Wohnhaus und Leibzucht aufgeführt. | ||
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Das '''Leibzuchtshaus''' ist ein Dreiständerbau des 16. Jahrhunderts von vier Fachen mit wetterseitiger Stallabseite (Kübbuung), der Torbogen ist ohne Inschrift. Die verbretterten Giebel sind auf gekehlten Taubandknaggen vorgekragt.<ref>Vgl. Josef Schepers, Haus und Hof westfälischer Bauern, 1. Auflage Münster 1960, Taf. 169.</ref> Das Gebäude steht etwas versteckt hinter Bäumen nördlich des Haupthauses. | Das '''Leibzuchtshaus''' ist ein Dreiständerbau des 16. Jahrhunderts von vier Fachen mit wetterseitiger Stallabseite (Kübbuung), der Torbogen ist ohne Inschrift. Die verbretterten Giebel sind auf gekehlten Taubandknaggen vorgekragt.<ref>Vgl. Josef Schepers, Haus und Hof westfälischer Bauern, 1. Auflage Münster 1960, Taf. 169.</ref> Das Gebäude steht etwas versteckt hinter Bäumen nördlich des Haupthauses. | ||
Aus Gebäudesteuer-Veränderungen geht hervor, dass auf dem Hof Weeke 1885 ein „Durchbau“ des Leibzuchtshauses vorgenommen wird, 1890 erfolgt dann der Neubau eines Schweinehauses.<ref>LAV NRW OWL, L 101 A III, Nr. 212 und Nr. 431</ref> Links, südöstlich des Haupthauses, erstreckt sich eine mächtige, bruchsteinerne Scheune. | Aus Gebäudesteuer-Veränderungen geht hervor, dass auf dem Hof Weeke 1885 ein „Durchbau“ des Leibzuchtshauses vorgenommen wird, 1890 erfolgt dann der Neubau eines Schweinehauses.<ref>LAV NRW OWL, L 101 A III, Nr. 212 und Nr. 431</ref> Links, südöstlich des Haupthauses, erstreckt sich eine mächtige, bruchsteinerne Scheune. | ||
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==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ||
[[Datei:Grabstein Weeke.jpg|mini|Doppelgrabstein Weeke an der Kirche in Stapelage, wohl von 1727, 2010. Foto: Uwe Standera ]] | |||
[[Datei:Präsentation Grabstein 3.jpg|mini|Texte auf dem Grabstein Weeke, 2010. Transkription: Uwe Standera]] | |||
um 1560 Heinrich I Weeke (oder eingeheir.) († vor 1600), ∞ Aleke NN (oder Weeke) († 1599), 1599 als verstorbener Vater seiner Söhne Bartold und Johann genannt <ref>LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 130, S. 319</ref> | um 1560 Heinrich I Weeke (oder eingeheir.) († vor 1600), ∞ Aleke NN (oder Weeke) († 1599), 1599 als verstorbener Vater seiner Söhne Bartold und Johann genannt <ref>LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 130, S. 319</ref> | ||