Oerlinghausen (Kernstadt): Unterschied zwischen den Versionen
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==Lage== | ==Lage== | ||
Oerlinghausen liegt im Westen des Kreises Lippe an einem alten Pass über den Teutoburger Wald. Die Kernstadt konzentriert sich auf den Nordhang des Tönsberges. | Oerlinghausen liegt im Westen des Kreises Lippe an einem bedeutenden alten Pass über den Teutoburger Wald. Die Kernstadt konzentriert sich auf den Nordhang des Tönsberges. | ||
==Verwaltungszugehörigkeit== | ==Verwaltungszugehörigkeit== | ||
Hauptort der Stadt [[Oerlinghausen]] im Kreis Lippe (bis 31.12.1972 Kreis Lemgo), Regierungsbezirk Detmold. | Hauptort der Stadt [[Oerlinghausen]] im Kreis Lippe (bis 31.12.1972 Kreis Lemgo), Regierungsbezirk Detmold. | ||
Ehemals Zentrum des Havergaues. Vogtei, 1746 zum Amt Oerlinghausen erhoben. Bildete ab 1879 zusammen mit dem Amt Schötmar das Verwaltungsamt bzw. ab 1927 Landratsamt [[Schötmar]].<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_Oerlinghausen Wikipedia zu Amt Oerlinghausen]</ref> Am 1.4.1926 erhielt Oerlinghausen Stadtrechte. 1932 mit Auflösung des Landratsamtes Schötmar dem neu gebildeten Kreis Lemgo zugeordnet, der zum 1.1.1973 im Kreis Lippe aufging. | |||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Erste Besiedlungsspuren im heutigen Stadtgebiet lassen sich zwischen 400 und 50 v. Chr. belegen. Urkundlich wird der Ort erstmals 1036 als "Uralanchuson" erwähnt.<ref>Vita Meinwerci, gedruckt als Das Leben des Bischofs Meinwerk von Paderborn. Hg. v. Franz Tenckhoff, Hannover 1921.</ref><br> | Erste Besiedlungsspuren im heutigen Stadtgebiet lassen sich zwischen 400 und 50 v. Chr. belegen. Urkundlich wird der Ort erstmals 1036 als "Uralanchuson" erwähnt.<ref>Vita Meinwerci, gedruckt als Das Leben des Bischofs Meinwerk von Paderborn. Hg. v. Franz Tenckhoff, Hannover 1921.</ref><br> Damals stattete Bischof Meinwerk das von ihm gegründeten Busdorfstift in Paderborn mit 17 Gütern aus, darunter der Haupthof Barkhausen mit fünf Vorwerken, von denen eines Uralanchuson war. Die Gründungzeit der [[Hauptstraße Kirche (Oerlinghausen)|Alexanderkirche]] ist unklar, sie mag im Zusammenhang mit dem Vorwerk entstanden sei. Pieper schließt eine Entstehung bereits im 9. Jh. nicht aus.<ref>{{PieperKirche2011}}, S. 2.</ref> Die Siedlung Oerlinghausen hat sich aus diesem Nukleus von bischöflichem Meierhof und Kirche entwickelt. | ||
==Siedlungscharakteristik== | ==Siedlungscharakteristik== | ||
Geprägt durch die Lage am steilen Nordhang des Tönsbergs. | Geprägt durch die Lage am steilen Nordhang des Tönsbergs. | ||
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==Verkehrswege== | ==Verkehrswege== | ||
Oerlinghausen liegt an einem bedeutenden Pass über den Osning.<br> | |||
Der Bahnhof von Oerlinghausen befindet sich in [[Asemissen]], einem Ortsteil von [[Leopoldshöhe]]. | Der Bahnhof von Oerlinghausen befindet sich in [[Asemissen]], einem Ortsteil von [[Leopoldshöhe]]. Er ist Bestandteil der Bahnstrecke Bielefeld–Hameln. Zunächst war Oerlinghausen (Asemissen) seit 1.10.1903 nur mit dem [[Bahnhofstraße Bahnhof (Lage)|Bahnhof Lage]] verbunden. Ein Jahr später erfolgte die Fertigstellung des letzten Abschnitts der Strecke bis Bielefeld.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Bielefeld%E2%80%93Hameln Wikipedia zur Bahnlinie Bielefeld–Hameln].</ref> | ||
==Straßen== | ==Straßen== | ||
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
==Weblinks== | ==Weblinks== | ||