Im Haspel 7 (Blomberg): Unterschied zwischen den Versionen
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Das Haus reicht möglicherweise bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurück; ein Sparren aus dem Dach datiert 1545/46 (d); zwei weitere erbrachten Fälldaten 1528 und 1542 + x (ohne Splint und Waldkante). Ein weiterer Sparren erbrachte ein Fälldatum 1731/32 (d), möglicherweise ein Hinweis auf einen weiteren Umbau.<ref> | Das Haus reicht möglicherweise bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurück; ein Sparren aus dem Dach datiert 1545/46 (d); zwei weitere erbrachten Fälldaten 1528 und 1542 + x (ohne Splint und Waldkante). Ein weiterer Sparren erbrachte ein Fälldatum 1731/32 (d), möglicherweise ein Hinweis auf einen weiteren Umbau.<ref>Dendrochronololgisches Gutachten von Hans Tije, Neu-Isenburg, vom 24.6.2011 im Auftrag der Stadt Blomberg. Probenentnahme durch Nadine Behrmann.</ref> | ||
1774 Umbau und Einbau eines neuen Torbogens durch Tischler Franz Wilhelm Rose. Dieser Tischler war möglicherweise ein Stuhlbauer, der in größerem Umfang Stühle exportierte. 1783, 1785, 1791 und 1795 lieferte ein Blomberger Tischlermeister Rose insgesamt 11 Dutzend Stühle an das Gräfliche Bad in Driburg zur Ausstattung der dortigen neuen Badelogierhäuser.<ref>Gräfliches Archiv Driburg Nr. 924 und 944 (Rechnungen), vgl. Fred Kaspar, Gräflicher Park Bad Driburg. Tradition und Moderne 1782-2007 (3. Arbeitsheft des LWL-Amtes für Denkmalpflege in Westfalen), Petersberg 2007, S. 89f., 180, 193 und 281. Leider wird der Vorname des Tischlermeisters Rose in den Rechnungen nicht genannt; zu den in Frage kommenden Tischlern dieses Namens s. Ulrich Meier, Heinrich Stiewe, Blomberg (Historischer Atlas westfälischer Städte, 13), Münster 2022, Textheft S. 36, Anm. 307.</ref> | 1774 Umbau und Einbau eines neuen Torbogens durch Tischler Franz Wilhelm Rose. Dieser Tischler war möglicherweise ein Stuhlbauer, der in größerem Umfang Stühle exportierte. 1783, 1785, 1791 und 1795 lieferte ein Blomberger Tischlermeister Rose insgesamt 11 Dutzend Stühle an das Gräfliche Bad in Driburg zur Ausstattung der dortigen neuen Badelogierhäuser.<ref>Gräfliches Archiv Driburg Nr. 924 und 944 (Rechnungen), vgl. Fred Kaspar, Gräflicher Park Bad Driburg. Tradition und Moderne 1782-2007 (3. Arbeitsheft des LWL-Amtes für Denkmalpflege in Westfalen), Petersberg 2007, S. 89f., 180, 193 und 281. Leider wird der Vorname des Tischlermeisters Rose in den Rechnungen nicht genannt; zu den in Frage kommenden Tischlern dieses Namens s. Ulrich Meier, Heinrich Stiewe, Blomberg (Historischer Atlas westfälischer Städte, 13), Münster 2022, Textheft S. 36, Anm. 307.</ref> | ||