Wilbasen, Wohnplatz in Siebenhöfen: Unterschied zwischen den Versionen
→Gebäude: Literaturhinweise ergänzt |
|||
| Zeile 36: | Zeile 36: | ||
Ulrich Meier/Heinrich Stiewe, Blomberg (Historischer Atlas westfälischer Städte, 13), Münster 2022. | Ulrich Meier/Heinrich Stiewe, Blomberg (Historischer Atlas westfälischer Städte, 13), Münster 2022. | ||
Birgit Meineke, Die Ortsnamen des Kreises Lippe (Westfälisches Ortsnamenbuch. | Birgit Meineke, Die Ortsnamen des Kreises Lippe (Westfälisches Ortsnamenbuch, 2), Bielefeld 2010. | ||
Heinrich und Berta Plöger, 16 Hofgeschichten aus dem Kirchspiel Reelkirchen (Beiträge zur Familiengeschichte Theopold), Masch.-schr. Manuskript Reelkirchen 1972. | Heinrich und Berta Plöger, 16 Hofgeschichten aus dem Kirchspiel Reelkirchen (Beiträge zur Familiengeschichte Theopold), Masch.-schr. Manuskript Reelkirchen 1972. | ||
Heinrich Stiewe, "Bernhardiner-Bauten"... | Heinrich Stiewe, "Bernhardiner-Bauten". Häuser und Höfe von Nachfahren Bernhards VII. zur Lippe aus dem 16. bis frühen 18. Jahrhundert, in: Wolfgang Bechtel, Margit Lenniger, Roland Linde u. a., Bäuerliche und bürgerliche Nachkommen Bernhards VII. zur Lippe (1428-1511) bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts (Beiträge zur westfälischen Familienforschung 69, 2011), Münster 2013, S. 40-73. | ||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
Version vom 12. September 2026, 22:51 Uhr
| Wilbasen, Wohnplatz in Siebenhöfen | |
|---|---|
| Großgemeinde | Blomberg |
| Karte | |
Wilbasen ist ein Wohnplatz an der Bundesstraße 1 zwischen Siebenhöfen und Blomberg. Er besteht aus dem früheren Meierhof Stork, Siebenhöfen Nr. 10 (heute Wilbaser Straße 5) und dem weiter westlich an der B 1 gelegenen Festplatz. Hier findet alljährlich am zweiten Wochenende im September der "Wilbaser Markt", eine große Stoppelkirmes vor den Toren der Stadt Blomberg, statt. Auf dem Meierhof Stork tagte unter einer Linde der Freistuhl von Wilbasen, ein mittelalterliches Freigericht, und hier lag die 1398 urkundlich erwähnte Kapelle von Wilbasen, eine Wallfahrtskapelle, die zeitweilig auch als Grablege der Edelherren zur Lippe genutzt wurde.
Lage
Der frühere Meierhof Stork liegt als Einzelhof an der heutigen Bundesstraße 1, der früheren "Cöllnischen Landstraße", westlich vom Talsystem des Königsbaches etwa 1,5 km westlich der Stadt Blomberg. Westlich führt ein alter Hohlweg in nord-südlicher Richtung am Hof vorbei. Nordöstlich des heutigen Hofes hat Willy Gerking durch archäologische Streufunde eine Wüstung lokalisiert.
Verwaltungszugehörigkeit
Der Wohnplatz Wilbasen mit dem früheren Meierhof Stork gehörte mit der alten Kolonatsnummer 10 zur Bauerschaft (Gemeinde) Siebenhöfen, die seit dem 1.1.1970 ein Ortsteil der Stadt Blomberg ist.
Geschichte
Siedlungscharakteristik
Großer Einzelhof westlich der Stadt Blomberg.
Pläne, Ortsansichten
Flurkarte der Gemarkung Blomberg des Geometers Johann Christoph Friemel, 1750
Ortsname
Wilbasen, Meineke...
Bevölkerung
Hausstätten
Meierhof Stork, Siebenhöfen Nr. 1 = Wilbaser Straße 5
Verkehrswege
An Wilbasen vorbei führt die Bundesstraße 1, die frühere "Cöllnische Landstraße", eine alte Handelsstraße, die als ein Zweig des westfälischen Hellwegs von Paderborn über die Egge bei Horn nach Blomberg führt und von dort weiter über Hameln in Richtung Braunschweig und Magdeburg verläuft.
Straßen
Literatur
Ulrich Meier/Heinrich Stiewe, Blomberg (Historischer Atlas westfälischer Städte, 13), Münster 2022.
Birgit Meineke, Die Ortsnamen des Kreises Lippe (Westfälisches Ortsnamenbuch, 2), Bielefeld 2010.
Heinrich und Berta Plöger, 16 Hofgeschichten aus dem Kirchspiel Reelkirchen (Beiträge zur Familiengeschichte Theopold), Masch.-schr. Manuskript Reelkirchen 1972.
Heinrich Stiewe, "Bernhardiner-Bauten". Häuser und Höfe von Nachfahren Bernhards VII. zur Lippe aus dem 16. bis frühen 18. Jahrhundert, in: Wolfgang Bechtel, Margit Lenniger, Roland Linde u. a., Bäuerliche und bürgerliche Nachkommen Bernhards VII. zur Lippe (1428-1511) bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts (Beiträge zur westfälischen Familienforschung 69, 2011), Münster 2013, S. 40-73.
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 12.09.2026 von Heinrich Stiewe
Letzte Änderung am: 12.09.2026 von Heinrich Stiewe