Wilbaser Straße 5 (Blomberg): Unterschied zwischen den Versionen
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Der frühere Meierhof Stork liegt als Einzelhof an der heutigen Bundesstraße 1, der früheren "Cöllnischen Landstraße", etwa 2 km westlich der Stadt Blomberg. Östlich verläuft | Der frühere Meierhof Stork liegt als Einzelhof an der heutigen Bundesstraße 1, der früheren "Cöllnischen Landstraße", etwa 2 km westlich der Stadt Blomberg. Östlich verläuft der Hainbach, früher "Wilbaser Beke", ein nördlicher Zufluss des Königsbaches. Westlich führt ein alter Hohlweg in nord-südlicher Richtung an der Hofstelle vorbei. Nordöstlich des heutigen Hofes hat Willy Gerking mithilfe von aufgelesenen Keramikscherben des 9. bis 14. Jahrhunderts eine Wüstung lokalisiert.<ref>Willy Gerking, Die Wüstungen des Kreises Lippe. Eine historisch-archäologische und geographische Studie zum spätmittelalterlichen Wüstungsgeschehen in Lippe (Veröffentlichungen der Altertumskommission für Westfalen, 10), Münster 1995, S. 58f., 77, 125ff., 167.</ref> | ||
Auf dem Meierhof Storck in Wilbasen tagte unter einer Eiche der Freistuhl oder das Freigericht zu Wilbasen; Ende des 16. Jahrhunderts wurde es in den "Wilbasensaal" im Blomberger Rathaus verlegt. Außerdem befand sich auf dem Hof die 1398 erstmals erwähnte Marien-Wallfahrtskapelle zu Wilbasen, die von etwa 1400 bis um 1495 auch Grablege der Edelherren zur Lippe war. Nach 1495 wurde die Kapelle dem Blomberger Augustinerchorherrenstift "Zum Heiligen Leichtnam" inkorporiert. | Auf dem Meierhof Storck in Wilbasen tagte unter einer Eiche der Freistuhl oder das Freigericht zu Wilbasen; Ende des 16. Jahrhunderts wurde es in den "Wilbasensaal" im Blomberger Rathaus verlegt. Außerdem befand sich auf dem Hof die 1398 erstmals erwähnte Marien-Wallfahrtskapelle zu Wilbasen, die von etwa 1400 bis um 1495 auch Grablege der Edelherren zur Lippe war. Nach 1495 wurde die Kapelle dem Blomberger Augustinerchorherrenstift "Zum Heiligen Leichtnam" inkorporiert. | ||