Diekbrede 2 (Hohenhausen): Unterschied zwischen den Versionen

 
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==Geschichte==
==Geschichte==


Laut Salbuch des Amtes Varenholz von 1721 war "Schneider Cord" in Hohenhausen ein Straßenkötter und der Landesherrschaft leibeigen.<ref>[https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_859E387F-612E-4AFC-AD92-5FA67AE00AA7 Digitalisat]</ref>. Die Stätte lag mit nur kleinem Hofraum und ohne Garten "auf [= an] der Straße". Der Besitzer gab an, 3 Scheffel "ganz schlechtes Land" vor dem Rothen Berge zu besitzen, außerdem habe ihm die Landesherrschaft noch ein "kleines Plätzgen" von 2 Metzen bei der Grand Kuhlen geschenkt, das aber nicht "verarbeitet werden" könne. Er habe außerdem 53 Taler Schulden geerbt.  
Laut Salbuch des Amtes Varenholz von 1721 war "Schneider Cord" in Hohenhausen ein Straßenkötter und der Landesherrschaft leibeigen.<ref>[https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_859E387F-612E-4AFC-AD92-5FA67AE00AA7 Digitalisat]</ref>. Die Stätte lag mit nur kleinem Hofraum und ohne Garten "auf [= an] der Straße". Der Besitzer gab an, 3 Scheffelsaat "gantz schlechtes Land" vor dem Rothen Berge zu besitzen, außerdem habe ihm die Landesherrschaft noch ein "kleines Plätzgen" von 2 Metzen bei der Grand Kuhlen geschenkt, das aber nicht "verarbeitet werden" könne. Er habe außerdem 53 Taler Schulden geerbt.  


Die Angaben des Salbuchs von 1721 und die Lage am Rande des alten Dorfkerns, rund 400 m nordöstlich der Kirche, sprechen für eine Entstehung der Stätte nach ca. 1650.
Die Angaben des Salbuchs von 1721 und die Lage am Rande des alten Dorfkerns, rund 400 m nordöstlich der Kirche, sprechen für eine Entstehung der Stätte nach ca. 1650.