Kolonat 4 (Haustenbeck): Unterschied zwischen den Versionen
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Töns Henrich Meier (* 1703), Enkel des Stättengründers, und seine Frau Catherine Ilsebein geb. Brinkmann hatten zwei Söhne und vier Töchter. Da aber die Söhne schon im Kindesalter verstorben waren, erbte die älteste Tochter Anna Charlotta die Stätte. Sie heiratete 1752. Ihr Ehemann Friedrich Anton Böllhöfer zog zu ihr auf die Stätte und trug dann die Stättenamen Meier.<ref>Forschungen Walter Göbel (Manuskript).</ref> | Töns Henrich Meier (* 1703), Enkel des Stättengründers, und seine Frau Catherine Ilsebein geb. Brinkmann hatten zwei Söhne und vier Töchter. Da aber die Söhne schon im Kindesalter verstorben waren, erbte die älteste Tochter Anna Charlotta die Stätte. Sie heiratete 1752. Ihr Ehemann Friedrich Anton Böllhöfer zog zu ihr auf die Stätte und trug dann die Stättenamen Meier.<ref>Forschungen Walter Göbel (Manuskript).</ref> | ||
Im Jahr 1781 stellte Friedrich Anton Meier geb. Böllhöfer den Antrag, ihm an Lohmanns Ort (später Lamsort) einen Zuschlag auszuweisen. Er wollte dort für eins seiner Kinder ein neues Kolonat gründen. Sein Antrag wurde genehmigt, doch im Jahr 1784 bemängelt das Amt Detmold, dass der Anbau immer noch nicht erfolgt wäre. Im Herbst 1785 begann man mit dem Bau des Hauses begonnen, das im Sommer 1786 fertiggestellt wurde. Das neue Kolonat erhielt die [[Kolonat 58 (Haustenbeck)|Nummer 58]].<ref>Forschungen Walter Göbel (Manuskript).</ref> Zur Unterscheidung der beiden Kolonate Meier Nr. 4 und Nr. 58 erhielten sie entsprechend ihrer Lage die Beinamen Dorfmeier (Nr. 4) und Sennemeier (Nr. 58). | Im Jahr 1781 stellte Friedrich Anton Meier geb. Böllhöfer den Antrag, ihm an Lohmanns Ort (später Lamsort) einen Zuschlag auszuweisen. Er wollte dort für eins seiner Kinder ein neues Kolonat gründen. Sein Antrag wurde genehmigt, doch im Jahr 1784 bemängelt das Amt Detmold, dass der Anbau immer noch nicht erfolgt wäre. Im Herbst 1785 begann man mit dem Bau des Hauses begonnen, das im Sommer 1786 fertiggestellt wurde. Das neue Kolonat erhielt die [[Kolonat 58 (Haustenbeck)|Nummer 58]].<ref>Forschungen Walter Göbel (Manuskript).</ref> Zur Unterscheidung der beiden Kolonate Meier Nr. 4 und Nr. 58 erhielten sie entsprechend ihrer Lage die Beinamen Dorfmeier (Nr. 4) und Sennemeier (Nr. 58).<ref>{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 106.</ref> | ||
Als der Kolon und derzeit wohl noch Besitzer beider Kolonate 1787 verstarb, verheiratete sich der Anerbe Johann Friedrich Bernd Henrich Meier noch im selben Jahr. Er bezog mit seiner Frau die neue Stätte Nr. 58. Von seinen acht Geschwistern waren fünf bereits verstorben. Seine älteste Schwester Anne Marie Margarete Ilsabein war bereits seit 1778 mit Johann Jürgen Biere von [[Kolonat 43 (Haustenbeck)|Nr. 43 in Haustenbeck]] verheiratet und lebte auf dem Kolonat Nr. 43. Das Kolonat Nr. 4 trat der Anerbe Friedrich Meier daher seiner nächstältesten Schwester Anna Maria Christina Elisabeth ab.<ref>Forschungen Walter Göbel (Manuskript).</ref> | Als der Kolon und derzeit wohl noch Besitzer beider Kolonate 1787 verstarb, verheiratete sich der Anerbe Johann Friedrich Bernd Henrich Meier noch im selben Jahr. Er bezog mit seiner Frau die neue Stätte Nr. 58. Von seinen acht Geschwistern waren fünf bereits verstorben. Seine älteste Schwester Anne Marie Margarete Ilsabein war bereits seit 1778 mit Johann Jürgen Biere von [[Kolonat 43 (Haustenbeck)|Nr. 43 in Haustenbeck]] verheiratet und lebte auf dem Kolonat Nr. 43. Das Kolonat Nr. 4 trat der Anerbe Friedrich Meier daher seiner nächstältesten Schwester Anna Maria Christina Elisabeth ab.<ref>Forschungen Walter Göbel (Manuskript).</ref> | ||