Teutoburger-Wald-Straße 8 (Hörste): Unterschied zwischen den Versionen

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Im Salbuch um 1640 verfügt die Stätte über ''nichts alß ein Klein Hauß'', auch 1683 wird zu Berend Riesenberg vermerkt: ''nur ein klein Brinksitzer, hatt nur ein Häusgen und kein Garten noch eig. Land.'' 1752/53 wird präzisiert: ''an Gebäuden 1) das Wohnhaus, 2) das Backhaus und Schmiede''. Im Salbuch 1781 wird zu diesem Bestand nachträglich „''Leibzucht''“ hinzugefügt.
Im Salbuch um 1640 verfügt die Stätte über ''nichts alß ein Klein Hauß'', auch 1683 wird zu Berend Riesenberg vermerkt: ''nur ein klein Brinksitzer, hatt nur ein Häusgen und kein Garten noch eig. Land.'' 1752/53 wird präzisiert: ''an Gebäuden 1) das Wohnhaus, 2) das Backhaus und Schmiede''. Im Salbuch 1781 wird zu diesem Bestand nachträglich „''Leibzucht''“ hinzugefügt.


Für den Konkursverkauf der Stätte 1869 wird ein Inventar erstellt, das mit den Immobilien beginnt: ''1) Wohnhaus, 2) Schmiede Leibzucht, 3) .  .''  . , was sich in dieser Form als zur Leibzucht umgebauten/umgenutzten Schmiede deuten lässt. Ende 1871 bezeichnet Hörstes Dorfvorsteher Brockmann die Bebauung der Stätte allerdings noch als „''das Wohnhaus mit der Schmiede''“.<ref>LAV NRW OWL, L 108 Lage/Amt Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XXIII, 15)</ref>  1882 wird die Leibzucht (erneut) umgebaut/''verbessert'' und dabei amtlicherseits auch beschrieben: ''massiv mit Brettergiebel, Ziegeldach; 2 beheizbare Stuben, 2 Kammern, 1 Keller.''<ref>LAV NRW OWL, L 101 A III, Nr. 431</ref>
Für den Konkursverkauf der Stätte 1869 wird ein Inventar erstellt, das mit den Immobilien beginnt: ''1) Wohnhaus, 2) <s>Schmiede</s> Leibzucht, 3) .  .''  . , was sich in dieser Form als zur Leibzucht umgebauten/umgenutzten Schmiede deuten lässt. Ende 1871 bezeichnet Hörstes Dorfvorsteher Brockmann die Bebauung der Stätte allerdings noch als „''das Wohnhaus mit der Schmiede''“.<ref>LAV NRW OWL, L 108 Lage/Amt Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XXIII, 15)</ref>  1882 wird die Leibzucht (erneut) umgebaut/''verbessert'' und dabei amtlicherseits auch beschrieben: ''massiv mit Brettergiebel, Ziegeldach; 2 beheizbare Stuben, 2 Kammern, 1 Keller.''<ref>LAV NRW OWL, L 101 A III, Nr. 431</ref>
    
    
Diese alte, umgebaute und instand gesetzte Bebauung bleibt vermutlich erhalten, bis Maurermeister Adolf Wiemann die Stätte 1930 übernimmt und das gegenwärtige Haus Teutoburger-Wald-Straße 8 errichten lässt.
Diese alte, umgebaute und instand gesetzte Bebauung bleibt vermutlich erhalten, bis Maurermeister Adolf Wiemann die Stätte 1930 übernimmt und das gegenwärtige Haus Teutoburger-Wald-Straße 8 errichten lässt.