Heidensche Straße 274 (Heiden): Unterschied zwischen den Versionen

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Lothar Kaup (Diskussion | Beiträge)
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==Geschichte==
==Geschichte==
Die Hausstätte Heidensche Straße 274 / (bis 1970) Lagesche Straße 23 / Heiden Nr. 154 gehört zu der Häusergruppe, die um 1900 in Heiden an der Straße nach Lage entstand. Diese Häusergruppe liegt südlich der Straße, die Grundstücke enden an ihrer Südseite jeweils am Oetternbach.
Die Hausstätte Heidensche Straße 274 / (bis 1970) Lagesche Straße 23 / Heiden Nr. 154 gehört zu der Häusergruppe, die um 1900 in Heiden an der Straße nach Lage entstand. Diese Häusergruppe liegt südlich der Straße, die Grundstücke enden an ihrer Südseite jeweils am Oetternbach.
Das Gebäude Heidensche Str. 274 ist im Urkatasterplan von 1883 in Rot eingetragen, es wurde also nach 1883 errichtet. In dem Plan fällt auf, dass das Grundstück, ebenso wie die Grundstücksflächen der benachbarten ehemals Fürstliche Mühle in Heiden mit einer grünen Linie im Katasterplan umrandet ist und mit X-Markierung gekennzeichnet ist. Daraus ergibt sich, dass dieses Flurstück vor der Privatisierung der Mühle bis vor 1900 zum Eigentum der Fürstlichen Mühle gehörte.
==Gebäude==
==Gebäude==
Das Gebäude ist nahezu baugleich, aber spiegelbildlich, mit dem etwas älteren Nachbargebäude mit Haus-Nr. 272. Es wurde, wie aus der Hausnummernfolge in Heiden abzuleiten ist, nach 1900 erbaut. Das Haus ist ebenfalls eingeschossig mit sichtbarem Bruchsteinmauerwerk und Satteldach mit ca. 1,20 m hohem Drempel traufseitig zur Straße errichtet. Der zweigeschossige Vorbau befindet sich hier an der östlichen Gebäudeecke. Alle Gebäudekanten weisen eine Putzquaderung aus. Das Gebäude ist in den 1970-er Jahren und auch danach umgebaut wurden, die Fensteröffnungen wurden verändert, doch die Bruchsteinfassade blieb erhalten.
Das Gebäude ist nahezu baugleich, aber spiegelbildlich, mit dem etwas älteren Nachbargebäude mit Haus-Nr. 272. Es wurde, wie aus der Hausnummernfolge in Heiden abzuleiten ist, nach 1900 erbaut. Das Haus ist ebenfalls eingeschossig mit sichtbarem Bruchsteinmauerwerk und Satteldach mit ca. 1,20 m hohem Drempel traufseitig zur Straße errichtet. Der zweigeschossige Vorbau befindet sich hier an der östlichen Gebäudeecke. Alle Gebäudekanten weisen eine Putzquaderung aus. Das Gebäude ist in den 1970-er Jahren und auch danach umgebaut wurden, die Fensteröffnungen wurden verändert, doch die Bruchsteinfassade blieb erhalten.

Aktuelle Version vom 23. Februar 2026, 21:15 Uhr

Heidensche Straße 274 (Heiden)
OrtsteilHeiden
StraßeHeidensche Straße (Heiden)
Hausnummer274
Karte
Adressbuch von 1901Nein

Das Gebäude hatte ehemals die Nr. 154 in Heiden.

Geschichte

Die Hausstätte Heidensche Straße 274 / (bis 1970) Lagesche Straße 23 / Heiden Nr. 154 gehört zu der Häusergruppe, die um 1900 in Heiden an der Straße nach Lage entstand. Diese Häusergruppe liegt südlich der Straße, die Grundstücke enden an ihrer Südseite jeweils am Oetternbach.

Das Gebäude Heidensche Str. 274 ist im Urkatasterplan von 1883 in Rot eingetragen, es wurde also nach 1883 errichtet. In dem Plan fällt auf, dass das Grundstück, ebenso wie die Grundstücksflächen der benachbarten ehemals Fürstliche Mühle in Heiden mit einer grünen Linie im Katasterplan umrandet ist und mit X-Markierung gekennzeichnet ist. Daraus ergibt sich, dass dieses Flurstück vor der Privatisierung der Mühle bis vor 1900 zum Eigentum der Fürstlichen Mühle gehörte.

Gebäude

Das Gebäude ist nahezu baugleich, aber spiegelbildlich, mit dem etwas älteren Nachbargebäude mit Haus-Nr. 272. Es wurde, wie aus der Hausnummernfolge in Heiden abzuleiten ist, nach 1900 erbaut. Das Haus ist ebenfalls eingeschossig mit sichtbarem Bruchsteinmauerwerk und Satteldach mit ca. 1,20 m hohem Drempel traufseitig zur Straße errichtet. Der zweigeschossige Vorbau befindet sich hier an der östlichen Gebäudeecke. Alle Gebäudekanten weisen eine Putzquaderung aus. Das Gebäude ist in den 1970-er Jahren und auch danach umgebaut wurden, die Fensteröffnungen wurden verändert, doch die Bruchsteinfassade blieb erhalten.

Heidensche Straße 274, Foto L.Kaup 2007

Inschriften

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

1926[1] Dreimann, Fritz, Ziegler; Grauting, Adolf, Arbeiter

Literatur

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat S.734

Autor*innen

Lothar Kaup

Seitenhistorie

Seite erstellt am 11.11.2025 von Lothar Kaup

Letzte Änderung am: 23.02.2026 von Lothar Kaup