Lange Straße 19 (Bad Salzuflen): Unterschied zwischen den Versionen

Lennart Stephan (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Lennart Stephan (Diskussion | Beiträge)
Zeile 12: Zeile 12:


==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
''Salzuflen Nr. 21:''
1549/62 Herman Redequardt (Redequaeth).<ref>Sofern nicht anders ausgewiesen, Informationen zu diesem und folgenden Einträgen entnommen aus: Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner, um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc Nr. 13., Nr. 21.</ref>
1567 Lyse Ridequaeth.
1623 Herman Schmale, vorher „zur Heuer“ in Salzuflen Nr.19; „9 Scheffel Land, 1 Salzwerk-Anteil“.
1628/33 Berendt Rodewig, „12 1/2 Scheffel Land.“
1645/75 Der Zimmermann Barthold Plecke „braucht ein Weberstell; (Der Sohn Henr. Stephan Pl. war Rektor in Salzuflen, dann 1673/97 Pfarrer in Schlangen, starb in Salzuflen)“; „besaß vorher [Salzuflen] Nr. 51 und 52! (siehe auch Nr. 186!).“
1677/80 Die Witwe des Barthold Plecke und der Pastor Henr. Stephan Plecke.
1683/84 Cordt Plecke.
1702 „Besitzerin: Die Witwe des Pastors Plecke [Salzuflen] Nr. 18; (Mieter: Cordt Plecke, Bäcker; hat nichts zueigen.)“
1722 „Joh. Diedrich Plecke (erhält das Haus verehrt von der Frau Pastorin)“; „Prozeß 1784 zwischen seiner Schwiegertochter und seinem Enkelsohn; dabei erhält die Witwe Pl. das Wohnhaus.“
1748 „2 Söhne in holländischen Kriegsdiensten, 2 Töchter außer Landes.“
1748/55 Johan Diedrich Plecke; „bei ihm: Herm. Henr. Plecke.“
1760 „Joh. Diedrich Pleckens sein Haus.“
1772 „vid. Pleckens Haus.“
1776 Dies.
1778 Die „Witwe Plecke (Hanne Katrine Pl., * 1716; † 16.1.1802).“
1779 Die „Witwe Plecken.“
1782 Dies.; „Bewohner: Stadtmusicus J. Adolph Gronemeier (siehe Nr. 22!); dieser verkauft die Stätte 1782 an: Georg Diedrich Le[e]semann, Kaufmann aus Rinteln.“
1793, am 31.12.: Die „Witwe Hanne Katr. Plecke und ihr Sohn Hermann Diedrich Pl. , Holzwahrer, (*1753, † 1.10.1807, Frau J. El. Werner) vertauscht ihr Haus gegen das des Stadt-Musicus J. Ad. Gronemeyer 135 dieser zahlt 225 Thaler hinzu; Pl. haben weiter Wohnrecht.“
1813/24 Der Kaufmann G. Ludew. Leesemann, geboren am 19.1.1778, gestorben am 20.9.1824; „besitzt 11 2/3 Scheffel Land“; „Plecke nach 207!“
1834, am 04.08.: Der Kaufmann und Gastwirt F.W. Heynemann, Witwer, heiratete Am(alie) Kleinen, die „Tochter des Beistehers Herm. Arn. Kleinen, * 4.1.1810, wverh. 1840).
1839, am 30.07.: Tod des Kaufmannes und Gastwirtes F.W. Heinemann; „Witwe Amalie“.
1840/44 Der Kaufmann und Gastwirt Louis (Daniel) Krecke, gen. „Höttel-Krecke“, geboren am 25.03.1800; heiratete am 20.03.1853 „die Witwe Heynemann“; „vom 1.10.45 – April 1865 auch Postexpeditor.“
1863, am 28.12.: „Carl Schweppe aus Herford, bisher Oberkantor bei Wülker in Lemgo.“
1863/71 „übernahme des Hôtel der Witwe Krecke, erhält die Gastwirt-Konzession gegen 50 Thaler.“
1872 „Post.“
1873 „Nr.21/22 sind unbewohnt, vermutlich Neubau.“
1874 „Besitzerin Witwe des Louis (Daniel) Krecke, Amalie geb. Kleine verw. Heynemann; der Gastwirt Carl Schweppe; Mieter: Florens Kronshage (später [Salzuflen] Nr. 85).
1878 Besitzer: der Gastwirt Heinr. Hartwig, „Gast-u. Schankerlaubnis (1880: Schatzberg)“.
1881 Der Gastwirt Max Sandt, „konzessionierter Schankwirt“ im „Berliner Hof“.
1882 „Ad. Hunecke hat [Salzuflen] Nr. 21/22 gekauft, um darin ein Geschäft zu betreiben.“
1901 Der Schlachter Ad. Huneke und der Oberlehrer Fritz Lucas.
1951 „Pferdehandlung Ludw. Blomberg; (Drogist Schmudde).“


==Literatur==
==Literatur==