Lohweg 24 (Hörste): Unterschied zwischen den Versionen
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Alsbald wird die Stättengründung von der Bauerschaft Hörste befürwortet, vom Amt genehmigt und ein Wohnhaus errichtet. 1893 vergrößern weitere 0,8 ha Ackerland auf den Südfeld, die von Gottlieb Gees, Hörste Nr. 37, erworben werden, die kleine Landwirtschaft. | Alsbald wird die Stättengründung von der Bauerschaft Hörste befürwortet, vom Amt genehmigt und ein Wohnhaus errichtet. 1893 vergrößern weitere 0,8 ha Ackerland auf den Südfeld, die von Gottlieb Gees, Hörste Nr. 37, erworben werden, die kleine Landwirtschaft. | ||
Die ersten Jahrzehnte auf der neuen Stätte sind erkennbar mühsam: 1915 übernimmt der bereits 44-jährige Sohn Hermann die Stätte von seinem verwitweten Vater. Er hat all die Jahre zuvor seinen Zieglerverdienst daheim abgegeben, denn es sind noch Schulden aus dem einstigen Grunderwerb zu tilgen. <ref>LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Lage Bl. 2783, S. 40f</ref> Bereits zwei Jahre später - im September 1917 - verstirbt er im Krankenhaus Königswusterhausen.<ref>Er steht nicht in den Verlustlisten des Ersten Weltkrieges, ist also wahrscheinlich als Ziegler in der Fremde erkrankt und verstorben.</ref> Die nächsten 18 Jahre ist seine Witwe Julie, geb. Vogt, allein mit ihren fünf Kindern auf der Stätte. | Die ersten Jahrzehnte auf der neuen Stätte sind erkennbar mühsam: 1915 übernimmt der bereits 44-jährige Sohn Hermann die Stätte von seinem verwitweten Vater. Er hat all die Jahre zuvor seinen Zieglerverdienst daheim abgegeben, denn es sind noch Schulden aus dem einstigen Grunderwerb zu tilgen.<ref>LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Lage Bl. 2783, S. 40f</ref> Bereits zwei Jahre später - im September 1917 - verstirbt er im Krankenhaus Königswusterhausen.<ref>Er steht nicht in den Verlustlisten des Ersten Weltkrieges, ist also wahrscheinlich als Ziegler in der Fremde erkrankt und verstorben.</ref> Die nächsten 18 Jahre ist seine Witwe Julie, geb. Vogt, allein mit ihren fünf Kindern auf der Stätte. | ||
Bis in die 1970er Jahre wird die Stätte Riesenberg Nr. 76 im Nebenerwerb bewirtschaftet. Ihre Lage am Rande des Teutoburger Waldes/ Landschaftsschutzgebietes hat sicherlich dazu beigetragen, dass auch heute noch teils Felder und Natur an die Stätte/Hofstelle angrenzen. | Bis in die 1970er Jahre wird die Stätte Riesenberg Nr. 76 im Nebenerwerb bewirtschaftet. Ihre Lage am Rande des Teutoburger Waldes/ Landschaftsschutzgebietes hat sicherlich dazu beigetragen, dass auch heute noch teils Felder und Natur an die Stätte/Hofstelle angrenzen. | ||