Marktstraße 24 (Heiden): Unterschied zwischen den Versionen

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|Hausnummer={{AutoHausnummer}}
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}}Das Gebäude hatte ehemals die Nr. 70 in Heiden.
}}Das Gebäude hatte ehemals die Nr. 70 in Heiden.


==Geschichte==
==Geschichte==
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Die Hausstätte Marktstraße 24 / vor 1970 Marktstraße 16 / Heiden Nr. 70  hat sowohl einen Zugang im Untergeschoss von der Marktstraße als auch einen Eingang im Erdgeschoss vom Kirchplatz. Das Gebäude steht auf einem kleinen Grundstück mit sehr geringem Abstand zu den beiden Nachbarhäusern. Zum Kirchplatz steht der ältere Gebäudeteil als zweigeschossiges Fachwerkhaus mit traufständigem Satteldach. Von der Marktplatzseite erscheint das Gebäude als dreigeschossiger giebelständiger Bau aus Bruchsteinmauerwerk, der später angebaut wurde. Ein weiterer kleiner Vorbau wurde zwischenzeitlich abgebaut.
Die Hausstätte Marktstraße 24 / vor 1970 Marktstraße 16 / Heiden Nr. 70  hat sowohl einen Zugang im Untergeschoss von der Marktstraße als auch einen Eingang im Erdgeschoss vom Kirchplatz. Das Gebäude steht auf einem kleinen Grundstück mit sehr geringem Abstand zu den beiden Nachbarhäusern. Zum Kirchplatz steht der ältere Gebäudeteil als zweigeschossiges Fachwerkhaus mit traufständigem Satteldach. Von der Marktplatzseite erscheint das Gebäude als dreigeschossiger giebelständiger Bau aus Bruchsteinmauerwerk, der später angebaut wurde. Ein weiterer kleiner Vorbau wurde zwischenzeitlich abgebaut.


In den Katasterplänen von 1883 und 1919 ist das Gebäude als Bestand ohne Ände-rungen eingezeichnet. <ref>beide Pläne: Kreis Lippe, Katasteramt </ref>
In den Katasterplänen von 1883 und 1919 ist das Gebäude als Bestand ohne Änderungen eingezeichnet. <ref>beide Pläne: Kreis Lippe, Katasteramt </ref>
[[Datei: Marktstraße 24, Ansicht v. Kirchplatz.jpg | thumb | Marktstraße 24, Ansicht v. Kirchplatz, Foto L. Kaup 2006]]
 
Die Stadt Lage hat das Gebäude 1987 als Baudenkmal in ihre Denkmalliste eingetragen mit folgender Begründung:
 
Kernbau des Hauses ist der rückwärtige, am Kirchplatz gelegene zweistöckige Fachwerktraufenbau von 8 Gebinden Länge, der nach den Detailformen aus dem 18. Jahrhundert stammt. An Süd- und Ostseite lässt die Anordnung und Größe der Fensteröffnungen ver-muten, dass mit Ausnahme des größeren Fensters im Erdgeschoss links Veränderungen mit Eingriffen in das Fachwerkgefüge nicht vorgenommen wurden.Die Köpfe der Dachbalkenlage an der Traufe sowie die an der östlichen Giebelseite sind mit Voluten beschnitzt; die Balkenköpfe des Westgiebels sind schlicht behandelt. Das westliche Giebeldreieck zeigt eine (erneuerte) senkrechte Verbretterung, der Ostgiebel ist unter der Bekleidung waagerecht unter Verwendung älteren Materials verbrettert. Der Dachstuhl hat eine Kehlbalkenlage und einen Hahnenbalken. Allein der Fachwerk-Kernbau zum Kirchplatz, in dem sich nach örtlicher Überlieferung die Schule befunden hat, entspricht den Kriterien des § 2.1 DSchG; an seiner Erhaltung und Nutzung besteht aus volkskundlichen und besonders aus städtebaulichen Gründen ein öffentliches Interesse. Die zur Marktstraße gelegenen Teile des Hauses sind Anbauten aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, welche durch Umbauten, Erneuerungen und Verputz verändert sind, so  dass diesen Teilen kein Denkmalwert zukommt. Quelle: Benehmen LWL vom 20.10.1987
Das Gebäude wurde in den 1990-er Jahren umgebaut. Die Schieferplatten an der Kirchhofseite wurden entfernt und die Fassade ist unter Beachtung von denkmalrechtlichen Gesichtspunkten erneuert worden.


==Inschriften==
==Inschriften==


==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
1829 Johann Koch, Straßenkötter <ref>LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 137: Salbuch Vogtei Heiden 1829.</ref>
1878 Gemäß Salbuch von 1855 wurde das Kolonat Nr. 70 von Fischmann an Mosberg verkauft. <ref>LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 137: Salbuch Vogtei Heiden 1855.</ref>
1901<ref>{{LippeAdressbuch1901}}</ref>  Mosberg, Nechar, Kaufmann; Stukenbrok, Adolf, Ziegelmeister
1926<ref>{{LippeAdressbuch1926}}</ref>    Stüker, Otto, Angestellter;  Stukenbrok, August, Fabrikarbeiter; Stuckenbrok, Lina, Hebamme; Lemke, Wilhelm, Tischler
1930 erwarb der Schneidermeister Fritz Schüring das Gebäude und benutzte den Raum links neben dem Eingang vom Kirchplatz als Schneiderwerkstatt


==Literatur==
==Literatur==