Hiddentruper Straße 11-13 (Hörste): Unterschied zwischen den Versionen

Dr. Horst Wissbrock (Diskussion | Beiträge)
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
Dr. Horst Wissbrock (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 69: Zeile 69:
In den 1970er Jahre wächst langsam die gesellschaftliche Sensibilität für den historischen Wert der wenigen verbliebenen Fachwerkbauten. Zugleich ist klar, dass das alte Haus mit dem umgebenden Hofraum zwei sehr gefragte Baugrundstücke ergeben würde/könnte. So muss das Haus schließlich weichen. ''Die Grundstücksteilung kann erst erfolgen, wenn gemäß der Abbruchgenehmigung vom 18.02.81 das aufstehende Fachwerkhaus abgebaut worden ist.''<ref>Grundstücksteilungsgenehmigung in Grundakte, LAV NRW OWL, D 23 Hörste Bd 4 Bl. 102</ref> Der Abbau des Haus erfolgt zwar nach Kennzeichnung der Hölzer (vgl. Foto), die Balken werden dann aber Folien-umwickelt unsachgemäß gelagert, sind bald durchnässt und Fäulnis ausgesetzt. Schließlich ist einige Jahre später von Hörstes ältestem Haus nur Brennholz geblieben.
In den 1970er Jahre wächst langsam die gesellschaftliche Sensibilität für den historischen Wert der wenigen verbliebenen Fachwerkbauten. Zugleich ist klar, dass das alte Haus mit dem umgebenden Hofraum zwei sehr gefragte Baugrundstücke ergeben würde/könnte. So muss das Haus schließlich weichen. ''Die Grundstücksteilung kann erst erfolgen, wenn gemäß der Abbruchgenehmigung vom 18.02.81 das aufstehende Fachwerkhaus abgebaut worden ist.''<ref>Grundstücksteilungsgenehmigung in Grundakte, LAV NRW OWL, D 23 Hörste Bd 4 Bl. 102</ref> Der Abbau des Haus erfolgt zwar nach Kennzeichnung der Hölzer (vgl. Foto), die Balken werden dann aber Folien-umwickelt unsachgemäß gelagert, sind bald durchnässt und Fäulnis ausgesetzt. Schließlich ist einige Jahre später von Hörstes ältestem Haus nur Brennholz geblieben.


<span></span>
==Gebäude==
==Gebäude==
<span></span>
In den Salbüchern ist folgender Gebäudebestand des Hofes Hörste Nr. 6 vermerkt: um 1640  ''2 gebuwte vnnd 1 backhaus'', 1730 ''Hannings Hoff mit 4 gebäu und 3 Erdtkuhlen'', 1771 ''an Gebäuden 1) ein Wohnhauß, 2) eine Leibzucht, 3) einen Schoppen, 4) ein Backhauß'', 1781 (wie vor), 1829 (wie vor), Nachtrag: ''ein Kotten auf IV, 15'', 1855 ''1. ein Wohnhaus, 2. eine Leibzucht, 3. einen Kotten auf dem Lande IV. 14.''
 
Über Veränderungen des Bestandes bzw. einzelner Gebäude verlautet:
 
a) 1670 .  .  . 1675  Hans Hanning finanziert aus holländischer Erbschaft den Bau eines neuen Hauses auf dem Hof Hanning.
 
b) um 1778  Brandschaden des Leibzuchtshauses, daraufhin 1780/81 Steine-Lieferung und Baumaßnahmen <ref>LAV NRW OWL, L 92 T 1 Nr. 1226</ref>
c) 1842  Bau eines Kottens auf dem Ikenkamp/Saurenkamp <ref>LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 – Bd. XV, 2.</ref>
 
d) 1861  Erbvertrag zwischen (bald) abtretendem Kötterpaar und Anerben: <ref>LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 – Bd. XX, 17.</ref>  (Die Alten hätten) .  .  .  ''ihre Einnahmen stets zur Verbesserung des Colonats verwandt, namentlich hätten sie mit bedeutendem Kostenaufwand die sämtlichen Colonatsgebäude theils neu gebaut, theils verbessert.''
 
e) 1871/72  Abriss des Leibzuchtshauses durch Col. August Hanning, aus dem Holz Bau eines Kottens auf dem Hörsterbruch, 1876 Verkauf dieses Kottens, der zur Stätte Hörste Nr. 71 wird <ref>LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 - Band: XXV, 1.</ref>
 
f) 1885  ''Durchbau'' des Wohnhauses seitens des neuen Besitzers Fritz Meier <ref>LAV NRW OWL, L 101, A III Nr. 431</ref>
 
g) 1981  Abrissgenehmigung und Abriss des alten Wohnhauses
 
Neben dem nach bauhistorischen Untersuchungen um 1560 errichteten Haupthaus hat es also ein Backhaus und vor 1670 ein weiteres Haus (Leibzucht ?) auf dem Hof Hanning gegeben. Um 1673 ist ein weiteres Haus entstandan. Etwa 1778 ist die Leibzucht abgebrannt, 1780 dann das Ersatzgebäude errichtet, wie der erhaltene Torbalken ausweist. Dieser Torbalken muss nach Abbruch der „neuen“ Leibzucht 1871/72 auf dem Hof Hanning verblieben sein, so dass er um 1877 bei Errichtung des nächsten, bis heute erhaltenen Hauses an gleicher Stelle (Haus Nr. 72) wieder verwendet werden konnte.
 
Die 1861 im Erbvertrag vom Ehepaar Hanning in Anspruch genommene Leistung „''Colonatsgebäude theils neu gebaut''“ bezieht sich offenbar auf den Kotten Ikenkamp. Daneben hatte das Haupthaus  -  wie auf den Abbruch-Fotos zu erkennen  -  im hinteren Wohnbereich auf der Ostseite einen seitlichen bruchsteinernen Anbau, dessen Errichtung auf dieses seit 1829 wirtschaftende Kötterpaar zurückgehen kann.
 
Die ursprüngliche Ausführung und Nutzung des Haupthauses ist aus der Bauaufnahme und -rekonstruktion zu ersehen. Sehr beschränkte Finanzmittel haben über die letzten Jahrhunderte nur ebenso beschränkte Veränderungen des Hauses zugelassen. Der nach Erwerb des Hauses von Zimmermeister Fritz Meier 1885 vorgenommene „Durchbau“ wird u.a. in Hinblick auf die Nutzungsänderung erfolgt sein: Wo vorher Pferde und Großvieh im Halbdunkel standen, war für eine Zimmermannswerkstatt Licht erforderlich, wurden die erkennbaren Fenster in den Bereichen Pferdestall und Deele eingebaut. Unter „nähere Beschreibung“ des Hauses wird 1885 aufgelistet: ''3 Stuben, 5 Kammern, 2 Küchen, 1 Dreschdehl, 3 Keller, Stallung, 1 Werkstätte, 8 Bühnen, Boden.  3 H.''(ektar) ''25 Ar 60 qm.''
 
==Inschriften==
==Inschriften==
<span></span>
Das Haupthaus hat keine Inschrift getragen.
 
Der Torbalken der 1871/72 abgerissenen Leibzucht ist in das heutige Haus an gleicher Stelle (Nr. 72, Ziegelmeister Meyer, später Brokmann) eingebaut; er trägt die Inschrift:
 
'''JOHAN BERNDT HARNING XND ANNA KATRINA BRINKM VON IRRXSEN HABEN D'''IES HAUS '''LASEN BAUEN DEN 22. NOVEMBER 1780 I  PS 39''' (V 10) '''WO ICH WIL SCHWEIGEN UND MEINEN''' MUND '''NICHT AUFTHUN DAN D'''ER '''HERR HA(S)T ES GETHAN X M IOHAN .  .  .'''
 
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
Adressbuch 1901:  
vor 1591 – nach 1617  Curt Hanning (oder eingeh.), † vor 1646, ∞ um 1600 NNw NN (oder Hanning), † nach 1648
5 Kinder, * vor 1610 (Volkszählung 1609), darunter:
 
• Hans, * um 1605, Anerbe
 
 
ca. 1630 – 1676  Hans Hanning (ca. 1605 – n. 1682), ∞ 1629 Trinecke Voß (ca. 1605 – n. 1682) von Wellentrup Nr. 11
Kinder:
 
• NN (Unpflicht-Kind), * 1629/30, kinderlos nach 1648 verstorben
 
• Elisabeth, * 1632, ∞ 1655 Friedrich Nullmeyer, Vsp in Hiddesen Nr. 3, wird Nullmeyersche, † 1670
• Bartold, * um 1635, Anerbe
 
 
1676 – 1713  Bartold Hanning (um 1635 – 1713), ∞ 1671/72 Anna Margarethe NN
 
Kinder:
• Hans Bartold, * 1678,  Anerbe
 
• Anna Elisabeth Ilsabein, * 1682,  ∞ 1709, wird Hollmannsche in Ehrentrup Nr. 6, † 1745
 
 
1713 – 1741 Hans Bartold Hanning (1678 – 1741), ∞ (I) 1715 Anna Elisabeth Hartwig (1693 – 1746) aus Ehrdissen, diese ∞ (II) 1743 Johann Jobst Berend Beining (1711 – 1782) aus Hiddentrup, der Interimswirt und ab 1754 Leibzüchter Hanning wird, er ∞ (III) 1753 Anna Maria Leßmeyer aus Hörste
Kinder aus 2 Ehen:
 
• Anna Elisabeth, * 1715, ∞ 1743, wird Leßmannsche in Mackenbruch, † 1791
• Anna Maria Ilsabein, * 1717, ∞ 1742, wird Bükersche in Krentruperhagen, † 1785
 
• NNw („Tochter“), * 1719, früh verstorben
 
• Anne Catharine, * 1721, ∞ 1751, wird Eickensträtersche in Ehrentrup
 
• Anna Margarethe Elisabeth, * 1723, ∞ 1751, wird Langmannsche in Kachtenhausen, † 1793
 
• Töns Henrich, * 1725, ∞ (I) 1752 Amalia Maria Rebecca Niemann (1727 – 1764) aus Hörste, ∞ (II) 1764 Catharina Margaretha Möller (1736 – 1796) aus Pivitsheide, lebt als Einl. auf dem Weberhof, Hörste Nr. 12, † 1796 <ref>Durch Nachfahren von Töns Henrich Hanning ist der Name Hanning über das Ende des Hofes Nr. 6 hinaus auf den Stätten Nr. 39, 48 und 55 in Hörste präsent.</ref>
 
• Johann Berend, * 1728, Anerbe
 
• Amalie Elisabeth, * um 1730, ledig (uneheliches Kind v. Joh. Henr. Weeke, * 1757), † 1778
 
• Anna Maria Sophia, * 1735, ∞ 1767, wird Diederichsche in Hüntrup
 
• Marie Cathrine, * 1756
 
• Simon Henrich, * 1759, † 1761
 
• Johann Berend Ferdinand, * 1764, † 1769 (Blattern)
 
 
1743 – 1754  Johann Jobst Berend Hanning, geb. Beining (1711 – 1782) (vgl. oben)
 
 
1754 – 1792  Johann Berend Hanning (1728 – 1792), ∞ 1754 Anna Catharina Ilsabein Brinkmeyer (1733 – 1828) aus Jerxen
 
Kinder:
• Herm Henrich, * 1755, ledig, † 1785 (Schwindsucht)
 
• Johann Henrich, * 1758, ∞ 1783, wird Col. Schulte in Hörste Nr. 11, † 1830
 
• Anne Cathrine Elisabeth, * 1760, † 1769 (Brustkrankheit)
 
• Johann Herm, * 1762, ∞ 1796, wird Col. Dreimann in Haustenbeck Nr. 37, † 1836
 
• Johann Arend Moritz, * 1765
 
• Anna Cathrina Florentine Amalie, * 1768, † 1769
 
• Töns Henrich, * 1770, Anerbe
 
• Anna Cathrina Ilsabein, * 1774, 1779 (Blattern)
 
• Amalie Sophie Elisabeth, * 1777, † 1777 (Kinderschürken)
 
 
1792 – 1798  Töns Henrich Hanning (1770 – 1798), ∞ (I) 1792 Anne Margarethe Elisabeth Lüking (1767 – 1817) von Evenhausen Nr. 6, diese ∞ (II) 1799 Johann Henrich Orbke (1765 – n. 1831) aus Bechterdissen, der Interimswirt Hanning in Hörste wird
 
Kinder aus 2 Ehen:
 
• Hanna Wilhelmina, * 1793, ∞ 1821, wird Gee(r)sssche in Hörste Nr. 37, † 1865
 
• Töns Christoph, * 1795, Anerbe
 
• Johann Hermann, * 1797, ∞ 1821, wird Col. u. Krüger Ostmann in Hörste Nr. 14, † 1862
 
• Töns Henrich jun., * 1799, ∞ 1833, wird Col. u. Dörenkrüger Hagemann in Aug. Nr. 1, † 1848
 
• Hanne Wilhelmine Florentine, * 1801, ∞ 1827, wird Brüningsche in Heiden Nr. 5, † 1842
 
• Henriette Florentine Amalie, * 1803, † 1804 (Stickhusten)
 
• Florentine Henriette, * 1805, ∞ 1832, wird Brinksche in Hörste Nr. 8, † 1855 (Schwindsucht)
 
• Friedrich Adolph, * 1808, † 1810
 
 
1799 – 1826 Johann Henrich Hanning, geb. Orbke, (1765 – n. 1831) aus Bechterdissen, Interimswirt (s. o.)
 
1826 – 1828 Töns Christoph Hanning (1795 – 1828), ∞ (I) 1826 Amalia Ilsabein Brink (1802 – 1864) von Hörste Nr. 8, diese ∞ (II) 1829 Justus Franziskus Emilius Lüking (1798 – 1871) von Greste/Evenhausen Nr. 9, der GK Hanning in Hörste wird
 
Kinder aus 2 Ehen:
 
• Töns Henrich Adolph, * 1827, † 1828 (Auszehrung) (eigentlicher Anerbe)
 
• Karoline Justine Emilie, * 1830, † 1833 (Scharlach)
 
• Johanna Friederike, * 1831, ∞ 1857, wird Bükersche in Krentruperhagen Nr. 14, † 1885
 
• <u>August</u>us Franziskus, * 1834, Anerbe
 
• Friedrich Ludwig, * 1836, ∞ 1868, wird Col. Kleymann in Milse (Ksp. Heepen) Nr. 4, † 1895
 
• Heinrich Adolf, * 1839, ∞ 1875, bei Eheschließung Brauer, später Brauereibesitzer in Lage, † 1924
 
• Justine Pauline, * 1842 (Zwill.), ∞ 1864, wird Wellnersche in Heiligenkirchen Nr. 9, † 1905
 
• Henriette Ernestine, * 1842 (Zwill.), † 1842 (Husten)
 
• Wilhelm Gottlieb, * 1845, ∞ 1875, Einl./Arbeiter, † 1905 in Ehrentrup
 
 
1864 – 1876  <u>August</u>us Franziskus Hanning (1834 – 1905), ∞ 1864 Juliane Karoline Flügel (1841 – 1898) von Heesten Nr. 9, kauft 1875 den verschuldeten Hof Heesten Nr. 9 von seinem ausgewanderten Schwager, bewirtschaftet diesen Hof und lebt dort mit Familie, verkauft in den Jahren danach (in Teilflächen) seinen ererbten Hof Hanning Nr. 6 in Hörste
 
Kinder:
 
• Karoline Juliane, * 1866
 
• Johanne Hermine Pauline, * 1868
 
• August Diedrich, * 1870, ∞ (I) 1890, 1946 – 1954 Bürgermeister in Horn, † 1954 in Horn
 
• Emilie Karoline gen. Hermine, * 1872
 
 
(1876  Verkauf des (bereits um div. Flächen verkleinerten) Hofes Nr. 6 an die Besitzerin des Nachbarhofes Nr. 7,  Witwe Colona Hilbrink)
 
 
1876 – 1882  (Witwe Colona Hilbrink, geb. Schmidtmeier, Hörste Nr. 7)
 
 
(1882  öffentlicher Verkauf des Hofes Nr. 6 gegen Höchstgebot; Käufer: Pferdehändler Isaak Hochfeld in Lemgo)
 
 
1882 – 1884  (Pferdehändler Issak Hochfeld, Lemgo), Einl. ab 1882: Zimmermeister Fritz Meier
 
 
(1884  Verkauf des Hofes Nr. 6 durch Hochfeld in Teilflächen an div. Käufer  -  dabei der Hofstelle/des Haupthauses mit 3,25 ha Land an den dort bereits wohnenden Einlieger Zimmermeister Fritz Meier)
 
 
1884 – 1914  Zimmermeister Friedrich Wilhelm (<u>Fritz</u>) Meier (1850 – 1914) aus Müssen, ∞ (I) 1882 Wilhelmine Karoline Stöppler (1852 – 1888) aus Billinghausen, ∞ (II) 1888 Johanne Juliane Nedderhof modo Brinkmann (1863 – 1936) aus Wellentrup
 
Kinder aus 2 Ehen:
 
• <u>Pauline</u> Louise Johanne, * 1882, ∞ 1907 Zimmermeister August Neese (1874 – 1961) von Hörste Nr. 44, leben als Einl. in der Rethlager Mühle, ab 1929 Neuwohner Hörste/Hörsterbruch Nr. 80, † 1971
 
• <u>Frieda</u> Auguste, * 1884, † 1905 (Tuberkulose)
 
• Alwine Auguste Emilie, * 1891, † 1891
 
• <u>Helene</u> Auguste Wilhelmine, * 1891, ∞ 1916 Paul Stawicki (ab 1923 Stellinger) (1890 – ca. 1943), Reichsbahner in Wanne-Eickel, † um 1970
 
• <u>Mathilde</u> Hermine Auguste, * 1894, ∞ 1920 Friedrich <u>Heinrich</u> Paul Ridder (1878 – 1953), Landwirt in Brakelsiek Nr. 4 und Witwer, † um 1975
 
• Karoline Juliane (<u>Lina</u>), * 1898, ∞ 1928 Wilhelm <u>Christian</u> Konrad Lange (1886 – 1973), Schlachtermeister u. Witwer in Bösingfeld, † 1977
 
• <u>Erna</u> Paula Frieda Minna, * 1905, ∞ um 1930 Willi Lükermann, Holzbildhauer in Heiligenkirchen/Schling, † 2005
 
 
1914 – 1919  Witwe Johanne Juliane Meier, geb. Nedderhof (1863 – 1936) (vgl. oben)
 
 
(1918/19  Verkauf des Resthofes Hörste Nr. 6 seitens der Witwe Juliane Meier, geb. Nedderhof, an den Nachbarn Landwirt August Brockmann, Hörste Nr. 10)
 
 
1919  - 1929  Landwirt Adolf <u>August</u> Brokmann (seit 1913 auf der Nachbarstätte Hörste Nr. 10) (1871 – 1939), ∞ 1900 <u>Emilie</u> Auguste Prüßner (* 1880) von Asmissen Nr. 14 († nach 1940)
 
Kinder:
 
• Friedrich Walter (Fritz), * 1900, Anerbe
 
• Paul, * 1904
 
 
ab 1929  Fritz Brokmann (1900 – 1955), Landwirt, ∞ 1937 Lina Hermine Hanke
 
 
 
Bewohner des Hofes Hörste Nr. 6 in Volkszählungen (VZ) und Adressbüchern (AB):
1769 (VZ): (Nr.) 6 Hanning (Ma + Fr + 2 Sö üb. 10 J.  +  1 So unt. 10 J. + 1 Verwandte); Leibzüchter (Ma + Fr + 1 So üb. 10 J.)
 
1776 (VZ): (Nr.) 6  Joh. Berend Hanning (Ma + Fr + 1 So üb. 14 J. + 2 Sö unt. 14 J.  + 1To); Leibzüchter (Ma + Fr) spinnet
1828 (VZ): (Nr.) 6  2 Wohnhäuser, Hanning, Hörste (Ma + Fr + 1 So);
- Leibzüchter Hanning (Ma + 1 To)
 
 
1901 (AB):  


6 Meier, Friedrich, Tischler.
6 Meier, Friedrich, Tischler.
Zeile 82: Zeile 314:




-  Adressbuch 1926:  
1926 (AB):  


6 Brokmann, August, Landwirt -> 132 (Lage)
6 Brokmann, August, Landwirt -> 132 (Lage)
Zeile 89: Zeile 321:


Brokmann, Paul, Landwirt
Brokmann, Paul, Landwirt
<span></span>
 
==Literatur==
==Literatur==
<span></span>
<span></span>