Hiddentruper Straße 6x (Hörste): Unterschied zwischen den Versionen

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Eigentümer*innen, Bewohner*innen: Darstellung als Liste
Dr. Horst Wissbrock (Diskussion | Beiträge)
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==Geschichte==
==Geschichte==
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Die frühere Stätte Brokmann (ab 1766 Nr. 10) gehört zu den sehr alten, bereits im Salbuch von 1533 aufgeführten Hörster Höfen: ''Bruckman tho Horst. Bruckman dat guet hoert vnsen g. H.  de man yß ampt frye, wyff vnd kynder hoeren vnsen g. H. Schuld V Sch Havere, I gr Schatte  Dinst vnd Kogelt vnsen g. H., den tigent vom allen dynghe boere de moenecke tho meyrenfelde, hefft XVIII sch havern Landt.'' Übertragen in moderne Sprache etwa: Brokmann zu Hörste. Brokmann, das Gut gehört unserem g.(nädigen) H.(errn), der Mann ist amtsfrei, Weib und Kinder gehören unserem g. H., Schuld(korn) 5 Sch(effel) Hafer, 1 Gr(oschen) Schatz, Dienst und Kuhgeld unserem  g. H., der Zehnte von allen Dingen gebührt den Mönchen zu Marienfeld, hat 18 Scheffelsaat (Hafer) Land.
 
Die Stätte wird in frühen Schatzregistern in folgender Weise genannt: 1497 ''Bertold in dem Broke ½  m.'', 1507 ''Bartold im Broke 1 g.'', 1535 ''Bartold vor dem Wolde 1 G.'', 1545 ''Bartoldt  vor dem Wolde 1 Fl.'', 1562 ''Bartoldt vor dem Broike 2 Fl.''<ref>Fr. Verdenhalven, Die lipp. Landschatzreg. von 1535, 1545, 1562, u. 1572, Münster 1971, vgl. Anmerkung S. 11</ref>, 1572 -, 1590 -, 1618 ''Brockman 1 Gfl.''.
 
Die ursprüngliche Namensform „vor dem Brok/Bruch“ bzw. „vor dem Walde“ ist offensichtlich geographischen Ursprungs. Die früheste Hörste-Karte von Friemel <ref>LAV NRW OWL, D 73 Nr. 7/13</ref>  verdeutlicht, dass die Stätte Brokmann einst am östlichen Ortsrand lag, wo noch 1730 hinter kleineren Äckern der damals baumbestandene Teil des Hörster Bruches begann.
 
1635/36  -  in schweren Zeiten von Krieg und Pest  -  verstirbt der Kötter Henrich Brokmann in Hörste, hinterlässt seine Stätte mit 2 Kühen und dem üblichen Inventar, auch 74 Taler verliehenes Geld, aber keine Ehefrau/Witwe, jedoch eine 3- oder 4-jährige Tochter namens ''Netgen'' (Agnete).<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 166</ref>  Im Salbuch um 1640 heißt es demgemäß zur Stätte Brokmann (S. 157): ''Broeckman ein Mittellkötter, ist der gn. Herrschafft Eigen. Ist itzo leddigh vnnd kein Besitzer.''<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 92, S. 152</ref>  -  aber auch (S. 160): ''Vff Brockmans Hoffe zu Hörste ist Henrich Schulte, wohnet im rechten Wohnhause, weile kein Besitzer da ist, hadt zu 4 Schfl. Roggen landt  .  .''  . Auch fünf Jahre später ist die Situation offenbar unverändert: ''Brockmanß Hoeff ist leddig, gibdt aber ettwaß in die Contrib.''(ution) ''vndt werden der Herrschafft gefelle bezahlt. Davor wirdt das Landt von anderen besamet.'' Vieh gibt es zu dieser Zeit nicht auf dem Hof.<ref>LAV NRW OWL, CL 101 C I Nr. 94 </ref>  1656 ist die Tochter fast erwachsen (24 Jahre alt).<ref>LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 400</ref>
 
Erst 1661 findet sich mit Jürgen Obermeier aus Pivitsheide ein Ehemann, der zu ihr ''auff ihrer Eltern nachgelaßene verdorbene Klein Kötterstedte'' kommt und „Brokmann wird.“<ref>LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 133, S. 879</ref> Der neue Kötter bringt ein Pferd, 2 Kühe und 60 Taler mit, verbessert so die „verdorbene“ Stätte und wird 1664 auch Bauerrichter in Hörste. Als er 1683 verstirbt, hinterlässt er sechs Kinder, von denen der älteste Sohn Hans Henrich sehr jung heiratet und die Stätte übernimmt.<ref>LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 134, S. 195</ref>  Zu dieser wird angemerkt: ''Stehet gar schlegt.''<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 179, S. 81</ref>
Des jungen Brokmanns Schwester Christine (geb. um 1675) wird 1699 mit einer traurigen Geschichte aktenkundig: <ref>LAV NRW OWL, L 63 Nr. 28 (1699)</ref> ''Ehebruch und Kindeszeugung des wegen Dieberei außer Landes verwiesenen Hampe aus Hohenwart mit der Christina Brockmann aus Hörste''  Sie hat sich mit einem verheirateten Kriminellen eingelassen, der ausgewiesen wurde, ist mit ihm durchgebrannt, dann aber zur Taufe des gemeinsamen Kindes zeitweilig nach Lippe zurückgekehrt.
 
Auf dem Hof Brokmann wird es unterdessen schwieriger. Im Mai 1710 gibt Hans Henrich Brokmann auf dem Amt in Detmold zu Protokoll, dass sein Pferd verreckt sei und er nun eine Scheffelsaat Land versetzen müsse, um 25 Taler für ein neues leihen zu können.<ref>LAV NRW OWL, L 108 A Nr. 162, S. 55r</ref> Im Herbst 1724 kommt es zur Katastrophe; der Kötter Simon Jobst Brokmann berichtet 2 ½ Jahre später in einer Eingabe an die Regierung, ''leÿder'' habe ihn ''das große Unglücke getroffen  .  .  .  daß mir umb Michaeli, wie eben mein Korn und flachs eingescheuret, das rechte Wohnhauß abgebrandt, wodurch dan''(n) ''dermaßen, weilen nichts mehr behalten, alß was ich, meine Frau und Kindern, an Kleidern auf dem Leibe gehabt, so zurücke gesetzet, daß ohnmögl. weilen nicht alleine das abgebrandte Hauß von neuem wieder habe aufbauen, sondern auch was an Haußgeräth darin nöthig gewesen, wie auch Saat= und Brodt=Korn, vor baar geld habe anschaffen müßen.''<ref>LAV NRW OWL, L 21 Nr. 135</ref> Er ist Abgaben schuldig geblieben und bittet um deren Erlass. Dem wird entsprochen, nachdem der Vogt in Lage die Angaben als sachlich richtig bestätigt und hinzugefügt hat, ''Supplicante'' sei ''allem Vernehmen nach kein Verderber sondern ein fleißiger Mensch.'' Irgendwie wird diese Krise überwunden, und das Leben auf dem Hof Brokmann verläuft lange Zeit eher unspektakulär.
 
Im März 1865 übergibt der abtretende Kötter, Interimswirt Ernst Heinrich Drake, die Stätte an den volljährig gewordenen Anerben, seinen Stiefsohn Christoph Brokmann (1840 – 1914). ''Der Interimswirth Brokmann erhält, nachdem er über die Führung seiner Wirthschaft Nachweise gegeben  -  in Berücksichtigung, daß diese nicht allenthalben wie sie sein sollten ausgefallen, nur folgendes zur Leibzucht:  1) das neu erbaute Leibzuchtshaus als Wohnung, 2)  .''  .  . <ref>LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XX</ref>  Der Anerbe übernimmt den Hof mit 1350 Taler Schulden.
 
Im Herbst 1902 steht der nächste Generationswechsel auf dem Hof an. Der alte Kötter Christoph Brokmann ist seit einem Jahr verwitwet, sein Sohn, der Anerbe August Brokmann (1871 – 1939), hat zwei Jahre zuvor geheiratet und soll nun den Hof übernehmen. Dies bedeutet erhebliche Verpflichtungen: 3000 Mark will der abtretende Kötter selbst statt einer Leibzucht haben,  mehrere jüngere, noch unverheiratete Schwestern sollen mit je 500 Mark abgefunden werden. Zugleich bekundet der alte Brokmann selbst, dass sein Kolonat sehr verschuldet sei. Der Anerbe versucht zunächst, beim Amtsgericht eine Minderung der Brautschätze zu erreichen und lehnt schließlich die Übernahme der Stätte ab.<ref>LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190-300192</ref> Zu dieser Übernahme kommt es erst Mitte 1913, als der alte Vater nach einem Sturz verletzt ist. Jetzt ist der Hof mit 22 950 Mark Hypotheken belastet.
 
Großes Geschick in schwierigen Zeiten beweist das Ehepaar Brokmann, indem es am Vorabend der großen Inflation 1918/19 die Nachbarstätte Nr. 6 und 1919/20 die Nachbarstätte Nr. 72 kauft. Das führt zu noch mehr Schulden, die aber bald (mit entwertetem Geld) getilgt werden können. Auch der Wohnsitz der Familie wird auf Stätte Nr. 6, später auf Nr. 72 verlegt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg endet die Bewirtschaftung der knapp 20 ha großen Stätte Brokmann; Grundstücke werden sukzessive verkauft  -  unter anderem das Areal für den Bau der Hörster Schule (1950; ca. 1500 qm), Ackerland auf dem Hörsterbruch, das der Stätte bei der Teilung um 1840 zugefallen ist, zur Ansiedlung des Industriebetriebes Slendor ( 1965; mehrere Hektar) sowie zwei Baugrundstücke, wo zuvor das alte Haus Nr. 6 gestanden hat (1981).
 
==Gebäude==
==Gebäude==
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Etwa dort, wo einst die Hofstelle Brokmann Nr. 10 gelegen hat, befindet sich heute die Einmündung der Straße Hörster Bruch auf die Hiddentruper Straße. Diese Einmündung ist mit dem Ausbau der Straße Hörster Bruch (um/nach 1970 ?) verlegt worden. Vor dem Ausbau führte die Straße vor der Schule entlang und traf nach einer scharfen Rechtskurve zwischen dem Saalbau des Hörster Kruges und Cafe Hanning auf die Hiddentruper Straße. Etwa auf der heutigen Trasse führte zuvor lediglich ein Feldweg entlang.
 
1730 wird der Hof im Messbuch mit ''2 gebäu''(den) aufgeführt, von denen eines wenige Jahre zuvor nach Brand neu errichtet wurde. 1752/53, 1783 und auch 1829 enthält das Salbuch ''an Gebäuden 1. das Wohnhaus, 2. die Leibzucht, 3. das Backhaus.''
Folgende Informationen betreffen darüber hinaus den Gebäudebestand der Stätte Nr. 10:
 
- 1800  Der Neuwohner Simon Herm Riesenberg, Piv. Nr. 89, hat ''ein alt Hauß von Brokman auß Hörste vür 60 rth'' (gekauft und) ''richtieg bezahl .''  .  .<ref>LAV NRW OWL, L 92 T 1 Nr. 1288</ref>
- 1865  Abtretung der Stätte Brokmann Nr. 10: Der abtretende Kötter erhält ''das neu erbaute Leibzuchtshaus als Wohnung.''<ref>LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XX</ref>
- 1882  Backhaus entkernt zum Back- und Viehhaus<ref>LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431</ref>
 
- 1885  Wohnhaus; Durchbau und Anbau<ref>LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431</ref>
 
- 1903  Backhaus abgebrochen <ref>LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 212</ref>
 
- 1913  Neubau eines Wagenschuppens, ab 1914 Gebäudesteuer-pflichtig
 
- 1921  Leibzucht abgebrochen <ref>LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190, S. 162</ref>
 
- 1933  Wohnhaus abgebrochen, Scheune neu erbaut <ref>LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190, S. 218</ref>
 
Letzte Bebauungsreste der früheren Hofstelle Hörste Nr. 10 verschwinden mit dem Ausbau der Straße Hörster Bruch.
 
==Inschriften==
==Inschriften==
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Nicht bekannt.
 
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
ca. 1625 – 1637  Henrich Brokmann (oder eingeh.), † 1637, ∞ vor 1632 NN (oder Brokmann)
Kinder:
 
• Neschen, * um 1625, ∞ 1650 Johann Lillemeier aus Oerlinghausen, werden Einl.
• Netgen, * 1632, Anerbin
(1637 – 1661  Hof „ledig“ / wird nicht bewirtschaftet; teils verpachtet, teils brach liegend)
1661 – 1683  Jürgen Obermeier († 1683) aus Piv. VL, ∞ 1661 Netgen Brokmann; er wird KK Brokmann in Hörste Nr. 10
Kinder:
 
• Hans Henrich, * um 1662, Anerbe
• Anna <u>Elisabeth</u>, * um 1662 (unehel. Kind * 1688) ∞ 1721 Bartold Christoph Wind, Eheleute leben als Einl. auf Hörste Nr. 6; sie † 1739
• Jobst, * um 1666, 1708 Einl. bei Hilbern im Hey, † vor 1731
• Christine, * um 1675 (2 unehel. Kinder, * um 1699 u. um 1705)
1683 – 1716  Hans Henrich Brokmann (ca. 1662 – 1728), ∞ 1683 Catrina Margaretha (Gretke) Wiese (ca. 1658 – 1716) aus Müssen
Kinder:
• Catrina Ilsabein, * 1691, ∞ 1709 Johann Eberhard Hanning
• Simon Jost, * 1693,  Anerbe
• Anna <u>Elisabeth</u>, * 1693, ∞ 1717 Johan Herman Grothof (1682 – 1754), Einl. in Hörste Nr. 15, † vor 1745
• Trin Angnetha, * 1695, ∞ 1718 Cord Henrich Strate
• Johann Hermann, * 1701, ∞ 1731 Maria Ilsabein Hunke aus Billinghausen; werden Einl.
• Anne Margarethe, * 1704, ∞ 1744 Cord Schling, Witwer im Mackenbruch
• Trine Ilsabein, * 1705, ∞ 1729 Hans Berend Culemann, Witwer in Währentrup
1716 – 1743  Simon Jobst Brokmann (1693 – vor 1762), ∞ 1716 Anna Margarethe Wiemann (1679 – 1761) aus Hiddentrup
Kinder:
• (Johann) Berend Henrich, * 1718, Anerbe
• Anne Ilsabein, * 1722, † 1740
• Cordt Simon, * 1724, ∞ 1753 Anna Maria Elisabeth Schmaske (1737 – 1772), Anerbin in Haustenbeck Nr. 3, wird Schmaske, † 1794
• Johann Berend, * 1726
1743 – 1771  (Johann) Berend Henrich Brokmann (1718 – 1776), ∞ (I) 1743 Anna Cathrina Barkemeier (1716 – 1757) aus Billinghausen, ∞ (II) 1718 Anna Maria Brink (1734 – 1802) aus Wissentrup
Kinder aus 2 Ehen:
• Trine Ilsabein,  * 1744
• Johann Töns Berend, * 1746, Anerbe
• Anne Margarethe Ilsabein, * 1749,  ∞ 1777 Conrad Heymann a. d. Pivitsheide, † 1790 (Kindbett)
• Amalia Elisabeth, * 1752, † 1769 (Brustkrankheit)
• Johann Hermann Moritz, * 1755, † 1757
• Anne Marie Lisabeth, * 1759
• Anna Marie Ilsabein, * 1762
• Amalia <u>Louisa</u>, * 1765, ∞ 1792 Witwer Johann Töns Rehm, geb. Kindsgrab (1761- 1824), KK in Augusdorf, sie wird Rehmsche, † 1846
• Cathrina Florentina Elisabeth, * 1769, † 1838 in Augustdorf
• Friderich Adolph, * um 1772, ∞ 1802 Justine Friederike Bügener in Aug., die Eheleute gründen die Neuwohnerstätte Augustdorf Nr. 77; er † 1833
1771 – 1813  Johann Töns Berend Brokmann (1746 - 1813), ∞ 1771 Amalie Arend in Eken (oder: Eke) (1747 - 1815) von Piv. VH
Kinder:
• Johann Jobst, * 1773, Anerbe
• Johann Christoph, * 1775, † 1777 (Kinderschürken)
• Berend Henrich Christoph, * 1778, † 1847
• Johann Hermann Christoph. * 1780, † 1843 (Schwindsucht)
• Amalia Sophia, * 1785, † 1789 (Schürken)
• Hanna Luisa, * 1788, † 1788 (Kinderschürken)
• Johanne Wilhelmine Hedwig, * 1789, ∞ 1820 Johann Henrich Ernst, Tischler aus Greste, Eheleute werden Einl. in Hörste
1814 – ca. 1838  Johann Jobst Brokmann (1773 – ca. 1838), ∞ (I) 1814 Friderika Florentine Eke (Arend in Eichen) (1787 – 1829) von Piv. VL Nr. 16, ∞ (II) 1831 Ilsabein Anna Maria Stöppler (1793 – 1873) von Billinghausen Nr. 6
Kinder:
• <u>Caroline</u> Henriette Amalie, * 1815
• <u>Henriette</u> Amalie, * 1817
• Johann Henrich <u>Christoph</u>, * 1819, Anerbe
• Friederica <u>Wilhelmine</u>, * 1821
• <u>Ludwig</u> August, * 1825
• Friedrich Hermann (<u>Fritz</u>), * 1827
1840 – 1843  Johann Henrich <u>Christoph</u> Brokmann (1819 – 1843), ∞ (I) 1840 Henriette Wilhelmine Hilbrink (1815 – 1876) von Hörste Nr. 7, diese ∞ (II) 1844 Ernst Heinrich Drake  (1818 – 1882) von Kirchheide Nr. 42, der Interimswirt Brokmann wird
Kinder aus 2 Ehen:
• <u>Christoph</u> Heinrich, * 1840, Anerbe
• <u>Friedrich</u> Wilhelm, * 1842, lebt 1865 in Bremen
• Justine Emilie, * 1844, ∞ 1866 Joh. Friedr. Wilh. Pollmann, Ziegler u. Einl. in Billinghausen
• <u>Auguste</u> Karoline, * 1846, ∞ 1869 Friedr. Adolf (<u>Fritz</u>) Meyer (1839 – 1908), Einl. u. Ziegler, später Ziegelmeister u. Gründer der Stätte Hörste Nr. 72
• Gottlieb August, * 1848
• Ernst Heinrich August, * 1851, † 1852 (Schwindsucht)
1844 – 1865  Ernst Heinrich Brokmann, geb. Drake (vgl. oben)
1865 – 1913  <u>Christoph</u> Heinrich Brokmann (1840 – 1914), ∞ 1865 Sophie Wilhelmine Karoline Tiemann (1841 – 1901) von Meiersfeld Nr. 7
Kinder:
• Luise Auguste, * 1865, ∞ 1889 Christoph <u>Adolph</u> Strate, wird Stratesche auf Hörste Nr. 20, † 1890 (Kindbett)
• Louis Leopold, * 1866, † 1868 (Brustkrankheit)
• Ernst Friedrich, * 1867, † 1868 (Ruhr)
• Friedrich Gottlieb Christoph, * 1868, †1869
• Gustaf Eduard, * 1869, † 1882
• Adolf <u>August</u>, * 1871, Anerbe
• Gottlieb, * 1873
• Friedrich Wilhelm, * 1876, † 1876 (Kopfkrankheit)
• <u>Hermine</u> Pauline, * 1878 (1900 Trauzeugin)
• Karl, * 1881 (1913 Landwirt in Garmen bei Lünen)
• Sophie, * 1884
1913 – 1929 Adolf <u>August</u> Brokmann (1871 – 1939), ∞ 1900 <u>Emilie</u> Auguste Prüßner (1880 – n. 1940) von Asmissen Nr. 14
Kinder:
• Friedrich Walter (<u>Fritz</u>), * 1900, Anerbe
• Paul, * 1904
ab 1929  Fritz Brokmann (1900 – 1955)
Bewohner des Hofes Hörste Nr. 10 in Volkszählungen (VZ) und Adressbüchern (AB):
1769 (VZ): (Nr.) ''10 Brockmann'' (Ma + Fr + 1 So üb. 10 J. † 1 To üb. 10 J. † 2 Tö. unt. 10 J.)
''Einl. Joh. Jost Grothoff'' (Ma + Fr)
1776 (VZ): (Nr.) ''10  Tönß Berend Brockmann'' (Ma + Fr + 2 Sö unt. 14 J.)
''Leibzüchterinne'' (Fr + 1 So unt. 14 J. + 2 Tö)
1828 (VZ): (Nr.) 10  2 Wohnhäuser, ''Joh. Jobst Brokmann'' (Ma + Fr + 3 Sö  + 3 Tö)
''Einl. Friedr. Justus Wendt'' (Ma + Fr + 2 Sö + 1 To)
* 1901<ref>{{LippeAdressbuch1901}}</ref> Brokmann, Christoph, Landwirth
* 1901<ref>{{LippeAdressbuch1901}}</ref> Brokmann, Christoph, Landwirth
* 1926<ref>{{LippeAdressbuch1926}}</ref> Brechmann, Hermann, Ziegler
* 1926<ref>{{LippeAdressbuch1926}}</ref> Brechmann, Hermann, Ziegler