Teutoburger-Wald-Straße 9 (Hörste): Unterschied zwischen den Versionen
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 26: | Zeile 26: | ||
Die Kirchhofs, seit zehn Jahren verheiratet, wirtschaften wie weithin üblich: Er ist als Ziegelmeister halbe Jahre fort, die Ehefrau kümmert sich dann allein um anfangs fünf, später sieben Kinder und die Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1931 zahlt der in Horn lebende Enkel Gustav Kirchhof eine größere Zahl von Miterben aus und wird Eigentümer der Stätte, die er bis in die 1950er Jahre verpachtet. | Die Kirchhofs, seit zehn Jahren verheiratet, wirtschaften wie weithin üblich: Er ist als Ziegelmeister halbe Jahre fort, die Ehefrau kümmert sich dann allein um anfangs fünf, später sieben Kinder und die Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1931 zahlt der in Horn lebende Enkel Gustav Kirchhof eine größere Zahl von Miterben aus und wird Eigentümer der Stätte, die er bis in die 1950er Jahre verpachtet. | ||
Dann verkauft Gustav Kirchhof die Hörster Stätte Nr. 26 in drei Partien. 1952 erwirbt Willy Wiemann, Berufsbezeichnung „Mollenhauer“, das Hofgrundstück mit dem Haus Nr. 26, 1953 die Schwestern Brink, Besitzerinnen des Hofes Brink Nr. 8, ein Ackerstück von 1,1 Hektar mit der Bezeichnung „der vordere Ikenkamp“ und schließlich 1966 die Gemeinde Hörste 1,5 Hektar Holzung/Wald nahe dem Entenpfuhl für Sportplatzzwecke.<ref>LAV NRW OWL, D 23 B Nr. | Dann verkauft Gustav Kirchhof die Hörster Stätte Nr. 26 in drei Partien. 1952 erwirbt Willy Wiemann, Berufsbezeichnung „Mollenhauer“, das Hofgrundstück mit dem Haus Nr. 26, 1953 die Schwestern Brink, Besitzerinnen des Hofes Brink Nr. 8, ein Ackerstück von 1,1 Hektar mit der Bezeichnung „der vordere Ikenkamp“ und schließlich 1966 die Gemeinde Hörste 1,5 Hektar Holzung/Wald nahe dem Entenpfuhl für Sportplatzzwecke.<ref>LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300243 </ref> | ||
Der seltene, inzwischen wohl ausgestorbene Beruf Mollenhauer klingt nach im Namen der in den 1950er und 1960er Jahren im Hause Hörste Nr. 26 betriebenen Pension: LANDHAUS MOLLENHAUER. | Der seltene, inzwischen wohl ausgestorbene Beruf Mollenhauer klingt nach im Namen der in den 1950er und 1960er Jahren im Hause Hörste Nr. 26 betriebenen Pension: LANDHAUS MOLLENHAUER. | ||