Teutoburger-Wald-Straße 1 (Hörste): Unterschied zwischen den Versionen

K Textersetzung - „Kategorie:Hausstätte“ durch „{{Hausstättenkategorien}} “
Dr. Horst Wissbrock (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 22: Zeile 22:
Einer trefflichen Inschrift nach entstand 1851 ein Bierkeller <ref>Familie Ostmann und der Hörster Krug. Eine Chronik von Roland Linde und Susanne Sprenger, Titelseite.</ref>, 1892 wurde eine Kegelbahn gebaut <ref>LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 212</ref>, und schließlich entstand 1909 der heutige Saalbau.<ref>Familie Ostmann und der Hörster Krug. Eine Chronik von Roland Linde und Susanne Sprenger, S. 29.</ref> Dieser erhielt 1964 den charakteristischen Vorbau, der einige Jahre als Sparkassenfiliale Hörste diente, danach einen Laden beherbergte und heute wieder Teil des Saales ist.
Einer trefflichen Inschrift nach entstand 1851 ein Bierkeller <ref>Familie Ostmann und der Hörster Krug. Eine Chronik von Roland Linde und Susanne Sprenger, Titelseite.</ref>, 1892 wurde eine Kegelbahn gebaut <ref>LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 212</ref>, und schließlich entstand 1909 der heutige Saalbau.<ref>Familie Ostmann und der Hörster Krug. Eine Chronik von Roland Linde und Susanne Sprenger, S. 29.</ref> Dieser erhielt 1964 den charakteristischen Vorbau, der einige Jahre als Sparkassenfiliale Hörste diente, danach einen Laden beherbergte und heute wieder Teil des Saales ist.


Umnutzungen und auch Abbrüche gehören zum steten Wandel. Laut Gebäudesteuerrolle wurde aus dem früheren Brauhaus zunächst ein Kotten, dann ein Schuppen  -  bis dieser 1924 abgebrochen wurde.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 80</ref><ref>LAV NRW OWL, L 107 C Nr. 112</ref> Im Brandkataster heißt es ''<s>Leibzucht</s>  jetzt Stallgebäude.'' Auch das ehemalige Leibzuchtshaus wurde (um 1990 ?) abgebrochen.
Umnutzungen und auch Abbrüche gehören zum steten Wandel. Laut Gebäudesteuerrolle wurde aus dem früheren Brauhaus zunächst ein Kotten, dann ein Schuppen  -  bis dieser 1924 abgebrochen wurde.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 80</ref><ref>LAV NRW OWL, L 107 C Nr. 112</ref> Im Brandkataster heißt es ''<s>Leibzucht</s>  jetzt Stallgebäude.'' Auch das ehemalige Leibzuchtshaus wurde 1970 abgebrochen.


==Inschriften==
==Inschriften==
Zeile 35: Zeile 35:
ANNO                                                                                                 1851
ANNO                                                                                                 1851


Der familiären Überlieferung nach hat diese Inschrift damals zu einer vorübergehenden leichten Verstimmung mit der Kirche geführt  .  .  .
[[Datei:Inschrift Bierkeller Ostmann.jpg|mini|Eingang zum Bierkeller unter dem südöstlichen Gebäudeteil, 2026, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
[[Datei:Gustav Ostmann.jpg|mini|Grabstein der Eheleute Gustav u. Fried. Florentine  Ostmann auf dem Friedhof in Stapelage, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]
[[Datei:Gustav Ostmann.jpg|mini|Grabstein der Eheleute Gustav u. Fried. Florentine  Ostmann auf dem Friedhof in Stapelage, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]
[[Datei:Gustav Ostmann Inschrift und Rekonstruktion.jpg|mini|Schrifttafel Grabstein Ostmann, 2025, Foto u. Rekonstruktion: Dr. Horst Wissbrock]]
[[Datei:Gustav Ostmann Inschrift und Rekonstruktion.jpg|mini|Schrifttafel Grabstein Ostmann, 2025, Foto u. Rekonstruktion: Dr. Horst Wissbrock]]
Zeile 40: Zeile 44:
[[Datei:Wilhelm und Irma.jpg|mini|Grabstein Wilhelm und Irmgard Ostmann auf dem Friedhof in Stapelage, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]
[[Datei:Wilhelm und Irma.jpg|mini|Grabstein Wilhelm und Irmgard Ostmann auf dem Friedhof in Stapelage, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]


==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
Im Jahr 1609 wird Ostmann in der Volkszählung als Kötter ohne Pferde gelistet. Er hat eine Frau und drei kleine Kinder. Außerdem lebte eine Leibzüchterin auf der Stätte.<ref>L 92 Z IV Nr. 29 (Volkszählung 1609).</ref>
Im Jahr 1609 wird Ostmann in der Volkszählung als Kötter ohne Pferde gelistet. Er hat eine Frau und drei kleine Kinder. Außerdem lebte eine Leibzüchterin auf der Stätte.<ref>L 92 Z IV Nr. 29 (Volkszählung 1609).</ref>