Stiftstraße 36 (Lemgo): Unterschied zwischen den Versionen
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Ein zweigeschossiges Haus aus dem Jahr 1817. Ursprünglich als Teil der Marien-Bauerschaft (Abkürzung: M.B.) Nr. 62 geführt, später als Stiftstraße Nr. 36. Eintragung in die Denkmalakte der Stadt Lemgo im Jahr 1989. | |||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Das Haus ist im Jahr 1817 von dem Jobst Heinrich Kreter erbaut worden. | |||
==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
Bei dem Gebäude handelt es sich um ein zweigeschossiges Vierständerhaus mit einer mittleren Querdeele in Traufenlage auf einem trapezförmig vorgezogenen Grundriss. Zu beiden Seiten der Durchgangsdeele befinden sich in Erd- und Zwischengeschoss Stuben und Kammern. An der rückwärtigen Traufseite liegt hingegen ein gleichzeitig errichteter Stallanbau aus Fachwerk mit einem Quersatteldach von 5 Gebinden Länge. | |||
Die Dachbalkenlage im Vorderhaus ist firstparallel angeordnet. Die Sparrenfüße der 9 Gebinde liegen auf Stichbalken, die in das Wandrähm eingeklinkt sind. Der Durchbau des Hauses erfolgte vermutlich zu Anfang des 20. Jahrhunderts, der Torbalken mit Inschrift wurde wohl erst nach dem 2. Weltkrieg beseitigt. Im Inneren sind jedoch noch verschiedene Türen, sowie in der rechten Stube ein hölzerner Wandschrank aus der Erbauungszeit erhalten. | |||
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
"Straßenverzeichnis mit Hausnummern. Neue und alte Hausnummern -vor 1890- ermittelt aus B 2601", Lemgo 1972, S. 30. | |||
Denkmalliste der Stadt Lemgo, Nr. A 139. | |||
==Weblinks== | ==Weblinks== | ||
Version vom 21. Mai 2026, 16:00 Uhr
| Stiftstraße 36 (Lemgo) | |
|---|---|
| Ortsteil | Lemgo (Kernstadt) |
| Straße | Stiftstraße (Lemgo) |
| Hausnummer | 36 |
| Karte | |
| Quartiersnummer | MB 62 |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Lemgo (Kernstadt) |
| Straße | Stiftstraße |
| Hausnummer | 036 |
Ein zweigeschossiges Haus aus dem Jahr 1817. Ursprünglich als Teil der Marien-Bauerschaft (Abkürzung: M.B.) Nr. 62 geführt, später als Stiftstraße Nr. 36. Eintragung in die Denkmalakte der Stadt Lemgo im Jahr 1989.
Geschichte
Das Haus ist im Jahr 1817 von dem Jobst Heinrich Kreter erbaut worden.
Gebäude
Bei dem Gebäude handelt es sich um ein zweigeschossiges Vierständerhaus mit einer mittleren Querdeele in Traufenlage auf einem trapezförmig vorgezogenen Grundriss. Zu beiden Seiten der Durchgangsdeele befinden sich in Erd- und Zwischengeschoss Stuben und Kammern. An der rückwärtigen Traufseite liegt hingegen ein gleichzeitig errichteter Stallanbau aus Fachwerk mit einem Quersatteldach von 5 Gebinden Länge.
Die Dachbalkenlage im Vorderhaus ist firstparallel angeordnet. Die Sparrenfüße der 9 Gebinde liegen auf Stichbalken, die in das Wandrähm eingeklinkt sind. Der Durchbau des Hauses erfolgte vermutlich zu Anfang des 20. Jahrhunderts, der Torbalken mit Inschrift wurde wohl erst nach dem 2. Weltkrieg beseitigt. Im Inneren sind jedoch noch verschiedene Türen, sowie in der rechten Stube ein hölzerner Wandschrank aus der Erbauungszeit erhalten.
Inschriften
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
Literatur
Quellen
"Straßenverzeichnis mit Hausnummern. Neue und alte Hausnummern -vor 1890- ermittelt aus B 2601", Lemgo 1972, S. 30.
Denkmalliste der Stadt Lemgo, Nr. A 139.
Weblinks
Einzelnachweise
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 21.05.2026 von Nils Lienenlüke
Letzte Änderung am: 21.05.2026 von Nils Lienenlüke