Pfarrgarten x (Cappel): Unterschied zwischen den Versionen

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}} Noch erkennbar vom Schock gezeichnet, berichtete der Cappeler Pastor Simon Franz Bernhard Stivarius über die Vorgänge, die sich am Sonntag, 22. Juli 1827, in seiner Kirche abgespielt hatten: ...<ref>{{MeierLippischeKirchen2004}}, S. 43</ref>
}} Noch erkennbar vom Schock gezeichnet, berichtete der Cappeler Pastor Simon Franz Bernhard Stivarius über die Vorgänge, die sich am Sonntag, 22. Juli 1827, in seiner Kirche abgespielt hatten: ...<ref>{{MeierLippischeKirchen2004}}, S. 43</ref>


==Geschichte==[[Datei: Blomberg - 2015-07-12 - Kirche Cappel (01)-Pano.jpg|thumb|Kirche Cappel, 2015, Foto: Tsungam]]
==Geschichte==
[[Datei: Blomberg - 2015-07-12 - Kirche Cappel (01)-Pano.jpg|thumb|Kirche Cappel, 2015, Foto: Tsungam]]


Am 22. Juli 1827 brach das Gewölbe und Dach der Kirche ein und zerstörte Altar, Kanzel und Orgel. Bereits 1828/1829 war die Kirche neu errichtet.
Am 22. Juli 1827 brach das Gewölbe und Dach der Kirche ein und zerstörte Altar, Kanzel und Orgel. Bereits 1828/1829 war die Kirche neu errichtet.
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Der längsrechteckige Baukörper des Kirchenschiffes mit einer Längsabmessung von ca. 25 m und einer Breite von ca. 14 m besteht aus massiven, mit Bruchsteinen gemauerten verputz-ten Außenwänden unter hohen, mit Tonpfannen gedecktem Walmdach.  
Der längsrechteckige Baukörper des Kirchenschiffes mit einer Längsabmessung von ca. 25 m und einer Breite von ca. 14 m besteht aus massiven, mit Bruchsteinen gemauerten verputz-ten Außenwänden unter hohen, mit Tonpfannen gedecktem Walmdach.  


Der auf einem quadratischen Grundriss ruhende massive Westturm mit weit über die Land-schaft ragendem spitzem Turmhelm ist deutlich älter. Die Bausubstanz, mit Ausnahme der hölzernen Helmkonstruktion, stammt vermutlich aus dem Jahr 1636. Der Turm hat eine Kan-tenlänge von 7 m und ist ebenfalls mit Natursteinen gemauert. Das Mauerwerk erstreckt sich bis in eine Höhe von etwa 20 m. Mit dem achtseitigen Turmhelm, der in Holzkonstruktion mit Schieferdeckung errichtet wurde, beträgt die Höhe des gesamten Turms etwa 56 m.
Der auf einem quadratischen Grundriss ruhende massive Westturm mit weit über die Landschaft ragendem spitzem Turmhelm ist deutlich älter. Die Bausubstanz, mit Ausnahme der hölzernen Helmkonstruktion, stammt vermutlich aus dem Jahr 1636. Der Turm hat eine Kantenlänge von 7 m und ist ebenfalls mit Natursteinen gemauert. Das Mauerwerk erstreckt sich bis in eine Höhe von etwa 20 m. Mit dem achtseitigen Turmhelm, der in Holzkonstruktion mit Schieferdeckung errichtet wurde, beträgt die Höhe des gesamten Turms etwa 56 m.


Die Ausstattung der Kirche ist vielfältig. Sie umfasst u.a. die Kanzel um 1700, die Orgel von 1865, Abendmahlsgeräte von 1888, drei Stahlglocken von 1921, zwei Krohnleuchter von 1892, eine undatierten Opferstock aus schwerem Eichenholz, und einen Inschriftenstein von 1694 der Familie von Donop.  
Die Ausstattung der Kirche ist vielfältig. Sie umfasst u.a. die Kanzel um 1700, die Orgel von 1865, Abendmahlsgeräte von 1888, drei Stahlglocken von 1921, zwei Krohnleuchter von 1892, eine undatierten Opferstock aus schwerem Eichenholz, und einen Inschriftenstein von 1694 der Familie von Donop.  


Die Kirche ist der einzige klassizistische Kirchenbau in Lippe. In einem der Vorgängerbauten wurde vom Landtag 1538 die Reformation in Lippe beschlossen.
Die Kirche ist der einzige klassizistische Kirchenbau in Lippe. In einem der Vorgängerbauten wurde vom Landtag 1538 die Reformation in Lippe beschlossen.
 
[[Datei: Kirche in Cappel, Innenraum.jpg | thumb | Kirche in Cappel, Innenraum, Foto L.Kaup 2011]]
==Inschriften==
==Inschriften==