Bentweg 20 (Hörste): Unterschied zwischen den Versionen

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Das Colonatshaus, noch errichtet als Kotten des Hofes Brink, war ein Bruchsteinbau mit Satteldach und Brettergiebel; der Einfahrgiebel mit Rundbogentür lag nach Südosten / zum kleinen Bach hin gerichtet. Der familiären Überlieferung nach war das Haus unter dem beziehungsreichen Spitznamen „Zum geflickten Ständer“ bekannt. Es hatte offenbar frühzeitig substanzielle Mängel.
Das Colonatshaus, noch errichtet als Kotten des Hofes Brink, war ein Bruchsteinbau mit Satteldach und Brettergiebel; der Einfahrgiebel mit Rundbogentür lag nach Südosten / zum kleinen Bach hin gerichtet. Der familiären Überlieferung nach war das Haus unter dem beziehungsreichen Spitznamen „Zum geflickten Ständer“ bekannt. Es hatte offenbar frühzeitig substanzielle Mängel.


1923 wendet sich Wilhelm Kleine, Schwiegersohn des 85-jährigen Stättengründers, wegen gewünschter Übernahme der Stätte an das Amtsgricht in Oerlinghausen <ref>LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300189</ref>  .  .  .  ''Auch möchte ich erwähnen, daß wir dies hauptsächlich angehen, weil'' (Schwieger-)''Vater es gern will, denn das Haus ist ziemlich verfallen und der Grund und Boden ist nicht der beste.''  .  .  . 1928 klagt dann der jetzt bei dem inzwischen 90-jährigen Alten wohnende Enkel August Schapeler „der Jüngere“ über die Last der Altenversorgung bei gleichzeitig ihm zu zahlender Miete:  ''Die Wohnung ist aber sehr baufällig, die Kammerdecke ist vor kurzem schon eingestürzt.'' 1940 wird das Haus auf amtliche Verfügung hin wegen Baufälligkeit abgebrochen.<ref>LAV NRW OWL, L 107 C Nr. 112, S. 136</ref>  
1923 wendet sich Wilhelm Kleine, Schwiegersohn des 85-jährigen Stättengründers, wegen gewünschter Übernahme der Stätte an das Amtsgricht in Oerlinghausen <ref>LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300189</ref>  .  .  .  ''Auch möchte ich erwähnen, daß wir dies hauptsächlich angehen, weil'' (Schwieger-)''Vater es gern will, denn das Haus ist ziemlich verfallen und der Grund und Boden ist nicht der beste.''  .  .  . 1928 klagt dann der jetzt bei dem inzwischen 90-jährigen Alten wohnende Enkel August Schapeler „der Jüngere“ über die Last der Altenversorgung bei gleichzeitig ihm zu zahlender Miete:  ''Die Wohnung ist aber sehr baufällig, die Kammerdecke ist vor kurzem schon eingestürzt.'' 1939/40 wird das Haus auf amtliche Verfügung hin wegen Baufälligkeit abgebrochen.<ref>LAV NRW OWL, L 107 C Nr. 112, S. 136</ref>  


==Inschriften==
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1933 – 1969 <u>August</u> Friedr. Wilh. „der Jüngere“ Schapeler (1898 – 1969), ∞ vor 1928 Emma Funke († nach 1969); diese Eheleute haben die Stätte bereits ab ca. 1923 (als Einlieger) bewohnt, dies aber nur bis 1939/40 (Abbruch des Hauses).
1933 – 1969 <u>August</u> Friedr. Wilh. „der Jüngere“ Schapeler (1898 – 1969), ∞ vor 1928 Emma Funke († nach 1969); diese Eheleute haben die Stätte bereits ab Mitte der 1920er Jahre (als Einlieger) bewohnt, dies aber nur bis 1939/40 (Abbruch des Hauses).


Kinder:
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Ernst August (1929 – 2013)
Ernst August (1929 – 2013)
   
   
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==Literatur==
==Literatur==