Im Knicke 1 (Vahlhausen/Horn-Bad Meinberg): Unterschied zwischen den Versionen
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Der Hof wird zunächst 1535 im Landschatzregister Meinberg geführt, Hermann im Flammenkamp ist der damalige Besitzer. Nach 1535 heißt er abwechselnd Flamkamp zu Werne und Flamkamp zu Vahlhausen. 1609: Wehren, Flammenkamp „ziemlich“ (bedeutet soviel wie „gut in Schuß“), auf dem Hof leben acht Personen und acht Pferde. Im Salbuch von ca. 1620 ist er noch unter Vahlhausen verzeichnet: Vahlhausen, Flammenkamp, Vollspänner, 8 Pferde. Hof gehört den von Donop zu Wöbbel, 13 Morgen dem Landesherrn, 6 Morgen von Husemann zu Horn angekauft. Im Jahre 1762 wurde der Hof durch englische Soldaten geplündert und die Bewohner schwer mißhandelt. | |||
Bis 1920 gehört der Hof Flammenkamp zur benachbarten Bauerschaft Wehren uns somit auch zur Kirche und Friedhof Meinberg. Aus der Hausinschrift von 1866 geht hervor, daß sich der Bauherr, Flammenkamp, wohl eher zu Vahlhausen gehörig fühlte oder als Vahlhauser bezeichnet wurde und lediglich aus administrativen Gründen zu Wehren gehörte. | |||
Über den Hof Flammenkamp liegt das umfangreiche Manuskript (100 Seiten) einer Hofchronik vor. Redeker hat zu dem Hof und der Familie Flammenkamp eine umfangreiche Quellenforschung betrieben. | |||
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==Literatur== | ==Literatur== | ||
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*Adolf Redeker: Flammenkamp, Geschichte des Hofes Wehren Nr. 1. Detmold 1980. Lippische Landesbibliothek 14 L 3165 | |||
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