Heiden: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei: Hüls, Heiden, Abb. 28.jpg | thumb | Hüls, Heiden, Abb. 28, Karte Kleinformen d. Landschaft]] | [[Datei: Hüls, Heiden, Abb. 28.jpg | thumb | Hüls, Heiden, Abb. 28, Karte Kleinformen d. Landschaft]] | ||
[[Datei: Friemelsche Karte 010 Heiden.jpg | thumb | Friemelsche Karte 010 Heiden D_73_Tit_6_Nr_18_ges]] | |||
[[Datei:HEIDEN-HeinrSchäfer1958_BA_LA-5-42.png|thumb|Blick über die Felder auf Heiden, 1958, Foto: Heinrich Schäfer (LLB, BA LA-5-42)]] | [[Datei:HEIDEN-HeinrSchäfer1958_BA_LA-5-42.png|thumb|Blick über die Felder auf Heiden, 1958, Foto: Heinrich Schäfer (LLB, BA LA-5-42)]] | ||
[[Datei:Heiden mit Dorfkirche 1960.png|thumb|Heiden mit Dorfkirche, um 1960, LLB BA LA-5-57]] | [[Datei:Heiden mit Dorfkirche 1960.png|thumb|Heiden mit Dorfkirche, um 1960, LLB BA LA-5-57]] | ||
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In der Siedlungsphase von 1250 bis ca. 1475 entstanden in Heiden weitere 11 Hofstätten, überwiegend als Hoppenplöcker, die keinen oder nur geringem Landbesitz hatten. Ihre Siedlungsplätze liegen überwiegend im unteren Dorf, in der Nähe der Kirche, womit sich die dörfliche Siedlung zunehmend verdichtet. Auch die landesherrliche Mühle entstand in dieser Zeit am westlichen Ortsrand am Weg nach Lage mit einem vom Oetternbach abzweigenden Mühlengraben. | In der Siedlungsphase von 1250 bis ca. 1475 entstanden in Heiden weitere 11 Hofstätten, überwiegend als Hoppenplöcker, die keinen oder nur geringem Landbesitz hatten. Ihre Siedlungsplätze liegen überwiegend im unteren Dorf, in der Nähe der Kirche, womit sich die dörfliche Siedlung zunehmend verdichtet. Auch die landesherrliche Mühle entstand in dieser Zeit am westlichen Ortsrand am Weg nach Lage mit einem vom Oetternbach abzweigenden Mühlengraben. | ||
Das Landschatzregister von 1568 weist in der Gemarkung Heiden insgesamt 27 Hof-stellen aus, dazu kommen Pfarre und Mühle. Im Jahre 1728 führt Friemel Vermessungen und umfangreiche Erhebungen zu Besitzverhältnissen, Viehbestand usw. in Heiden durch, in denen er auch die vielfältigen Flurbezeichnungen in Heiden erfasst und der Friemelschen Karte dargestellt. Damit wird erkennbar, wo die 29 Hofstellen im Dorf angesiedelt sind. In seiner Veröffentlichung Heiden in Lippe hat Hüls die Besitzverhältnisse in Heiden aus der Friemelschen Karte in eine anschauliche, gut lesbare Darstellungsform übertragen. <ref>Hüls, 1974, Abb.38 -39</ref> | |||
Das Landschatzregister von 1568 weist in der Gemarkung Heiden insgesamt 27 Hof-stellen aus, dazu kommen Pfarre und Mühle. Im Jahre 1728 führt Friemel | |||