Spielberg Jüdischer Friedhof (Reelkirchen): Unterschied zwischen den Versionen
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[[File:Jüdischer-Friedhof-Reelkirchen 98.jpg|thumb|Jüdischer Friedhof bei Reelkirchen, Foto: Grugerio, 2014]] | [[File:Jüdischer-Friedhof-Reelkirchen 98.jpg|thumb|Jüdischer Friedhof bei Reelkirchen, Foto: Grugerio, 2014]] | ||
Eingefriedete quadratische Fläche von 4 x 4 m (die ursprüngliche Friedhofsgröße nach Zoremba ca. 100 qm), darauf 2 Grabsteine mit hebräischen Inschriften für Jacob Kirchheimer (1807–1895) und Samuel Herzfeld (gest. 1861).<ref>{{PrachtKulturerbe1998}}, S. 301.</ref> <ref>Dieter Zoremba, Ortsartikel Blomberg, in {{HengstHandbuch2013}}, S. 289.</ref> | Eingefriedete quadratische Fläche von 4 x 4 m (die ursprüngliche Friedhofsgröße nach Zoremba ca. 100 qm), darauf 2 Grabsteine mit hebräischen Inschriften für Jacob Kirchheimer (1807–1895) und Samuel Herzfeld (gest. 1861).<ref>{{PrachtKulturerbe1998}}, S. 301.</ref> <ref>Dieter Zoremba, Ortsartikel Blomberg, in {{HengstHandbuch2013}}, S. 289.</ref> | ||
Jacob Kirchheimers Vater, ebenfalls mit Vornamen Jacob, war ein sog. "Schutzjude" und Kaufmann. Aktenkundig ist er durch den Verkauf seines Kolonats Nr. 26, Bohleke später Kirchheimer, in Reelkirchen im Jahr 1833.<ref>LAV NRW OWL, L 108 Schieder / Amt Schieder, Nr. 622.</ref> Später besaß Kirchheimer das Kolonat 16, welches seine Witwe 1867 verkaufte.<ref>LAV NRW OWL, L 108 Schieder / Amt Schieder, Nr. 604: Kolonat Niemeier modo Kirchheimer später Meier Nr. 16, Reelkirchen - Universalerbe der Witwe Jacob Kirchheimer Nr. 16, Reelkirchen, Kaufmann Bendix Schloss, Brönning bei Hameln ./. Kaufmann Moses Meier, Reelkirchen wegen Verkaufs des Kolonats Nr. 16, Reelkirchen, 1867.</ref> | |||
Samuel Herzfeld war Einlieger und Schönfärber aus [[Herrentrup]]. Er hatte nach seiner Lehre und Wanderschaft 2 ½ Jahre bei Färber Reiter in [[Blomberg (Kernstadt)|Blomberg]] gearbeitet und wollte sich 1838 in Reelkirchen niederlassen und als Schönfärber selbständig machen, was ihm gestattet wurde. 1841 erhielt er auf seine Bitte die Erlaubnis, sich zu verheiraten.<ref>LAV NRW OWL, L 77 A / Lippische Regierung (Ältere Registratur) - Allgemeine und innere Verwaltung, Nr. 5425: Judengeleit im Amt Schieder, (1781-1787) 1792-1851.</ref> | |||
==Eigentümer*innen== | ==Eigentümer*innen== | ||