Lange Straße 70 (Lage): Unterschied zwischen den Versionen
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Die Kirche ist eine 3-jochiger, im Kern spätromanischer Saalbau mit Westturm und gotischem Chor, der im 14. und 15. Jahrhundert zur Hallenkirche mit Quersatteldächern erweitert worden ist. An einem Strebepfeiler befindet sich eine spätgotische Inschrift mit der Datierung 1471. | Die '''Kirche''' ist eine 3-jochiger, im Kern spätromanischer Saalbau mit Westturm und gotischem Chor, der im 14. und 15. Jahrhundert zur Hallenkirche mit Quersatteldächern erweitert worden ist. An einem Strebepfeiler befindet sich eine spätgotische Inschrift mit der Datierung 1471. | ||
Ein spätromanischer Kämpferstein mit Laubwerk blieb an einem Chorpfeiler erhalten. Der Chor wurde im 14. Jahrhundert mit einem gotischen Abschluss erneuert. Die Längswände des Langhauses wurden bei der Erweiterung zur Hallenkirche im 14. und 15. Jahrhundert weitgehend abgebrochen und durch Rundpfeiler ersetzt. | Ein spätromanischer Kämpferstein mit Laubwerk blieb an einem Chorpfeiler erhalten. Der Chor wurde im 14. Jahrhundert mit einem gotischen Abschluss erneuert. Die Längswände des Langhauses wurden bei der Erweiterung zur Hallenkirche im 14. und 15. Jahrhundert weitgehend abgebrochen und durch Rundpfeiler ersetzt. | ||
Das Pfarrhaus wurde 1841 nach einem Entwurf von Baumeister Ferdinand Ludwig August Merckel aus Detmold erbaut. Zweigeschossiger, massiver Traufenbau des Klassizismus mit fünfachsiger Fassade, ursprünglich mit Quaderputz (nicht erhalten) und Krüppelwalmdach. Mitteleingang mit dreistufiger Vortreppe und gerader Verdachung, zweiflügelige Haustür mit neugotischem Oberlicht. | Das '''Pfarrhaus''' wurde 1841 nach einem Entwurf von Baumeister Ferdinand Ludwig August Merckel aus Detmold erbaut. Zweigeschossiger, massiver Traufenbau des Klassizismus mit fünfachsiger Fassade, ursprünglich mit Quaderputz (nicht erhalten) und Krüppelwalmdach. Mitteleingang mit dreistufiger Vortreppe und gerader Verdachung, zweiflügelige Haustür mit neugotischem Oberlicht. | ||
Das westlich anschließende Gemeindehaus ist ein eingeschossiger, traufständiger Massivbau mit neugotischen Werkstein-Fenstergewänden, Bleiverglasung und Sollingplattendach, erbaut 1929 nach Entwürfen von Architekt Gustav Meßmann, Lage. | Das westlich anschließende '''Gemeindehaus''' ist ein eingeschossiger, traufständiger Massivbau mit neugotischen Werkstein-Fenstergewänden, Bleiverglasung und Sollingplattendach, erbaut 1929 nach Entwürfen von Architekt Gustav Meßmann, Lage. | ||
Marktkirche, Pfarrhaus und Gemeindehaus sind in der Denkmalliste der Stadt Lage eingetragen.<ref>[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]</ref> | Marktkirche, Pfarrhaus und Gemeindehaus sind in der Denkmalliste der Stadt Lage eingetragen.<ref>[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]</ref> | ||