Bismarckstraße Kirche (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen

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==Geschichte==
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Aufgrund der stark angewachsenen Bevölkerung bot die [[Erlöserkirche (Detmold)|Erlöserkirche]] Ende des 19. Jh. nicht mehr genügende Plätze. Schon 1875 hatte daher Auguste von Donop ein Testament aufgesetzt, in dem sie einen Teil ihres Vermögens, 41.410 Mark, für den Bau einer evangelischen Kirche vermachte. Die lutherischen Gemeinde stand eigentlich der gesamte Betrag zu, da diesen derjenige erhalten sollte, der zuerst mit dem Bau begänne. Sie teilte ihre Erbschaft 1895 beim Neubau der [[Schülerstraße 12 (Detmold)|lutherischen Kirche]] mit der reformierten Gemeinde.<ref>{{Sünder-GaßChristuskirche2007}}, S. 2.</ref>
Aufgrund der stark angewachsenen Bevölkerung bot die alte Detmolder Marktkirche ([[Erlöserkirche (Detmold)|Erlöserkirche]]) Ende des 19. Jahrhunderts nicht mehr genügend Plätze. Schon 1875 hatte Auguste von Donop ein Testament aufgesetzt, in dem sie einen Teil ihres Vermögens, 41.410 Mark, für den Bau einer neuen evangelischen Kirche einsetzte. Diesen Betrag sollte die Gemeinde erhalten, die zuerst einen neuen Kirchenbau  in Angriff nahm. Tatsächlich teilte die lutherische Gemeinde diese Erbschaft mit der reformierten Gemeinde, als sie 1895 mit dem Neubau der [[Schülerstraße 12 (Detmold)|lutherischen Kirche]] begann.<ref>{{Sünder-GaßChristuskirche2007}}, S. 2.</ref>


Erste Planungen der reformierten Gemeinde waren 1886 erfolgt, dann wieder 1895, doch zielführend erst nachdem 1901/03 die Trennung von Stadt- und Landgemeinde erfolgt war.<ref>{{Sünder-GaßChristuskirche2007}}, S. 6–8.</ref> Dabei erhielt die Detmolder Landgemeinde die alte [[Erlöserkirche (Detmold)|Erlöserkirche]] am Marktplatz, die Stadtgemeinde errichtete einen Neubau zwischen [[Kaiser-Wilhelm-Platz (Detmold)| Kaiser-Wilhelm-Platz]] und [[Bismarckstraße (Detmold)|Bismarckstraße]]. Dieses Grundstück erwarb sie im Tausch mit der Stadt, welche dafür das Gelände des alten Totenhofs am Lemgoer Tor erhielt, auf dem sie 1910/11 die [[Siegfriedstraße 4 (Detmold)|Knabenschule]] erbaute. Die Kirchengemeinde entschied sich 1905 nach beschränkter Ausschreibung für den neugotischen Entwurf von Otto Kuhlmann (1873–1948), eines in Detmold geborenen und in Charlottenburg tätigen Architekten.<ref>{{Sünder-GaßChristuskirche2007}}, S. 8 f.</ref> Am 27.4.1905 erfolgte der erste Spatenstich,  am 15.9.1906 wurde Richtfest gefeiert. Nach Fertigstellung der Dachdeckung folgte das Mauern der Gewölbe, 1907 folgten der Bau des Turmes und der Innenausbau.
Erste Planungen der reformierten Gemeinde waren 1886 erfolgt, dann wieder 1895, doch zielführend erst nachdem 1901/03 die Trennung von Stadt- und Landgemeinde erfolgt war.<ref>{{Sünder-GaßChristuskirche2007}}, S. 6–8.</ref> Dabei erhielt die Detmolder Landgemeinde die alte [[Erlöserkirche (Detmold)|Erlöserkirche]] am Marktplatz, die Stadtgemeinde errichtete einen Neubau zwischen [[Kaiser-Wilhelm-Platz (Detmold)| Kaiser-Wilhelm-Platz]] und [[Bismarckstraße (Detmold)|Bismarckstraße]]. Dieses Grundstück erwarb sie im Tausch mit der Stadt, welche dafür das Gelände des alten Totenhofs am Lemgoer Tor erhielt, auf dem sie 1910/11 die [[Siegfriedstraße 4 (Detmold)|Knabenschule]] erbaute. Die Kirchengemeinde entschied sich 1905 nach beschränkter Ausschreibung für den neugotischen Entwurf von Otto Kuhlmann (1873–1948), eines in Detmold geborenen und in Charlottenburg tätigen Architekten.<ref>{{Sünder-GaßChristuskirche2007}}, S. 8 f.</ref> Am 27.4.1905 erfolgte der erste Spatenstich,  am 15.9.1906 wurde Richtfest gefeiert. Nach Fertigstellung der Dachdeckung folgte das Mauern der Gewölbe, 1907 folgten der Bau des Turmes und der Innenausbau.