Kolonat 196 (Haustenbeck): Unterschied zwischen den Versionen
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Das erste Mühlegebäude wurde im Jahr 1661 gebaut. Später war die Mühle als „Poppen Mühle“ bekannt und zählte zunächst mit zum [[Kolonat 114 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 114]]. | |||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
[[Datei:196 Haustenbeck Mühle 1928.jpg|mini|Die ehemalige Mühle in Haustenbeck mit der Eigentümerin Witwe Marie Poppe (links) und dem zeitigen Pächter Ernst Poppe (rechts), Gebäude von 1841, ca. 1928, Sammlung Walter Göbel.]] | |||
Das Gebäude wurde erst nach Errichtung des Dammes über den Haustenbach gebaut. | |||
Es war eine landesherrliche Mühle, die bis zum Jahr 1765 auf immer für einen bestimmten Zeitraum an den jeweiligen Interessenten verpachtet wurde.<ref>Forschungen Walter Göbel (Manuskript).</ref> Eine Kolonatsnummer hatte sie damals noch nicht. Später gehörte sie als „Poppen Mühle“ zum Kolonat Nr. 114. Die eigene Hausnummer 196 wurde erst vergeben, nachdem das Mühlengebäude um 1910 in private Hände verkauft worden war. | |||
Im Jahr 1765 übernahm Ernst Henrich Poppe den so genannten Präsidentenhof ([[Kolonat 114 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 114]]) mit Krug und Mühle in Erbpacht. Die dann folgenden Müller waren ausschließlich Angestellte der Familie Poppe.<ref>Forschungen Walter Göbel (Manuskript).</ref> | |||
Im Jahr 1841 ließ Wilhelm Poppe das Mühlengebäude neu errichten. Wilhelm Poppe (* 1815) hatte am 30.9.1840 Anna Maria Katharina Salome Steneberg aus Stukenbrock (* 1820. + 1853) geheiratet, Tochter des dortigen Papiermeisters.<ref>Forschungen Walter Göbel (Manuskript).</ref> | |||
Die Mühle befand sich bis ca. 1910 im Eigentum der Landesherrschaft. Anschließend wurde sie von Friedrich Poppe von [[Kolonat 114 (Haustenbeck)|Nr. 114 in Haustenbeck]] angekauft. Der Pächter Ernst Poppe (Foto von ca. 1928) stammte von Poppen Mühle in Taubenteich.<ref>Forschungen Walter Göbel (Manuskript).</ref> Das Mühlengebäude wurde nun mit der eigenen Kolonatsnummer 196 geführt. | |||
Letzter Eigentümer bzw. letzte Eigentümerin war Witwe Marie Poppe, geb. Rotenroth (s. Foto). Der letzte Müller war Bernhard Rhode.<ref>Forschungen Walter Göbel (Manuskript).</ref> | |||
Im Jahr 1939 wurde die letzte Besitzerin (Marie?) Poppe nach Wellentrup in Lippe umgesiedelt.<ref>Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}, S. 54 ff</ref> | |||
Das Gebäude existiert nicht mehr. | |||
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