Teutoburger-Wald-Straße 16 (Hörste): Unterschied zwischen den Versionen

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==Gebäude==
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Kleiner Zweiständerbau von 1566 von 4 Fachen (5 Gebinden), Kübbungen verändert. Verbrettertes Giebeldreieck vorn auf Stichbalkenköpfen, hinten auf gekehlten Knaggen vorkragend, tragende Hauptständer mit beidseitigen Kopfbändern markiert. Jüngere Vorbauten an beiden Giebeln.<ref> Vgl. {{KasperFachwerkbauten1986}} S. 133; Heinrich Stiewe, Die ältesten Bauernhäuser der Grafschaft Lippe. Marburg 1996.</ref>
Kleiner Zweiständerbau von 1566 von 4 Fachen (5 Gebinden), Kübbungen verändert. Verbrettertes Giebeldreieck vorn auf Stichbalkenköpfen, hinten auf gekehlten Knaggen vorkragend, tragende Hauptständer mit beidseitigen Kopfbändern markiert. Jüngere Vorbauten an beiden Giebeln.<ref> Vgl. {{KasperFachwerkbauten1986}} S. 133; Heinrich Stiewe, Die ältesten Bauernhäuser der Grafschaft Lippe. Neue Befunde zum ländlichen Hausbau des 16. Jahrhunderts, in: Heinrich Stiewe (Red.), Ländlicher Hausbau in Norddeutschlannd und den Niederlanden (Berichte zur Haus- und Bauforschung, 4), Marburg 1996, S. 293-328, hier: S. 320f.</ref>
[[Datei:TeutoburgerWaldStraße16_050410_1.jpg|thumb|Hörste, ehem Haus Weber Nr. 12, 1566. Foto: Hans-Christian Schall, 2010]]
[[Datei:TeutoburgerWaldStraße16_050410_1.jpg|thumb|Hörste, ehem Haus Weber Nr. 12, 1566. Foto: Hans-Christian Schall, 2010]]
[[Datei:TeutoburgerWaldStraße16_050410_2.jpg|thumb|Torbogen des ehem. Hauses Weber, Hörste Nr. 12. Foto: Hans-Christian Schall, 2010]]
[[Datei:TeutoburgerWaldStraße16_050410_2.jpg|thumb|Torbogen des ehem. Hauses Weber, Hörste Nr. 12. Foto: Hans-Christian Schall, 2010]]

Version vom 27. Juli 2026, 00:01 Uhr

Teutoburger-Wald-Straße 16 (Hörste)
OrtsteilHörste
StraßeTeutoburger-Wald-Straße (Hörste)
Hausnummer16
Karte
Adressbuch von 1901Ja
GemeindeHörste
Hausnummer012

"Weberhof" heißt das heute hier befindliche Alten- und Pflegeheim, das eib noch vorhandenes Haus der hier verorteten früheren Kleinkötterstätte Weber Nr. 12 miteinbezieht.

Geschichte

Gebäude

Kleiner Zweiständerbau von 1566 von 4 Fachen (5 Gebinden), Kübbungen verändert. Verbrettertes Giebeldreieck vorn auf Stichbalkenköpfen, hinten auf gekehlten Knaggen vorkragend, tragende Hauptständer mit beidseitigen Kopfbändern markiert. Jüngere Vorbauten an beiden Giebeln.[1]

Hörste, ehem Haus Weber Nr. 12, 1566. Foto: Hans-Christian Schall, 2010
Torbogen des ehem. Hauses Weber, Hörste Nr. 12. Foto: Hans-Christian Schall, 2010
Hörste, Kötterhaus Weber von 1566, Giebelansicht. Aufmaß und Zeichnung: Stiewe 1986
Kötterhaus Weber von 1566, Querschnitt. Aufmaß und Zeichnung: Stiewe 1986

Inschriften

Liegender Wappenschild mit Rose und Jahreszahl 1566 in Kerbschnitt am Torbogen.

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

- Adressbuch 1901:

12 Weber, August, Ziegler.

Weber, Gottlieb, Ziegler.

Fußknecht, Karl, Ziegler.


- Adressbuch 1926:

12 Weber, Aug. sen., Kolon u. Ziegler

Weber, August, Ziegler

Weber, Auguste, Kriegerwitwe

Weber, August, Tischler

Holländer, Wilhelmine, Witwe

Burmeier, Wilh., Kriegsbeschäd. u. Ziegler

Schulze, Wilhelmine, Witwe

Literatur

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ Vgl. Fred Kaspar, Fachwerkbauten des 14. bis 16. Jahrhunderts in Westfalen, 1986 S. 133; Heinrich Stiewe, Die ältesten Bauernhäuser der Grafschaft Lippe. Neue Befunde zum ländlichen Hausbau des 16. Jahrhunderts, in: Heinrich Stiewe (Red.), Ländlicher Hausbau in Norddeutschlannd und den Niederlanden (Berichte zur Haus- und Bauforschung, 4), Marburg 1996, S. 293-328, hier: S. 320f.

Autor

Dr. Horst Wissbrock

Seitenhistorie

Seite erstellt am 23.01.2025 von Dr. Horst Wissbrock

Letzte Änderung am: 27.07.2026 von Heinrich Stiewe