Hellweg 390 (Kachtenhausen): Unterschied zwischen den Versionen

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1437 wird der Hof in einem Rentenbuch des Klosters Abdinghof als ''curia in Havergoe'' bezeichnet, die von einem ''villicus'' (Meier, Hofinhaber) ''Henneke'' bewirtschaftet wurde.<ref>Linde, Kachtenhausen 2004, S. 266ff.</ref>  
1437 wird der Hof in einem Rentenbuch des Klosters Abdinghof als ''curia in Havergoe'' bezeichnet, die von einem ''villicus'' (Meier, Hofinhaber) ''Henneke'' bewirtschaftet wurde.<ref>Linde, Kachtenhausen 2004, S. 266ff.</ref>  


Seit dem 14. Jahrhundert vergab das Kloster seine Besitzungnen in Havergo und Wellentrup an bürgerliche Familien, zunächst die Bielefelder Familie "von Havergoh" mit dem Beinamen "Taschenmaker" und später an die Horner Familie Gobbel. Im 16. Jahrhundert versuchten die Inhaber des Hofes Havergoh, sich aus der Abhängigkeit von den "Gobbeln" zu befreien, indem sie versuchten, mith Hilfe von Zeugenaussagen eine adlige Herkunft und damit Lehnsansprüche gerichtlich nachzweisen, was freilich nicht gelang.<ref>Linde, Kachtenhausen 2004, S. 39ff.</ref>
Seit dem 14. Jahrhundert vergab das Kloster seine Besitzungnen in Havergo und Wellentrup an bürgerliche Familien, zunächst an eine Bielefelder Familie "von Havergoh" mit dem Beinamen "Taschenmaker" und später an die Horner Familie Gobbel. Im 16. Jahrhundert versuchten die Inhaber des Hofes Havergoh, sich aus der Abhängigkeit von den "Gobbeln" zu befreien, indem sie versuchten, mith Hilfe von Zeugenaussagen alter Dorfbewohner eine adlige Herkunft und damit Lehnsansprüche gerichtlich nachzweisen, was freilich nicht gelang.<ref>Linde, Kachtenhausen 2004, S. 39ff.</ref>


Der Hof Havergoh, später Haverich, war ein Halbspänner, d. h. er musste bei seinen Spanndiensten mit einem halben Gespann (2 Pferden) dienen und mit einem anderen Halbspänner "zusammenspannen".
Der Hof Havergoh, später Haverich, war ein Halbspänner, d. h. er musste bei seinen Spanndiensten mit einem halben Gespann (2 Pferden) dienen und mit einem anderen Halbspänner "zusammenspannen".<ref>Linde, Kachtenhausen 2004, S. 266ff.</ref>


==Gebäude==
==Gebäude==