Lübecker Straße 14 (Diestelbruch): Unterschied zwischen den Versionen
→Inschriften: Inschrift der Utlucht ergänzt |
K →Geschichte: Text zur Geschichte ergänzt |
||
| Zeile 6: | Zeile 6: | ||
|Ortsteil1901=Leistrup-Meiersfeld | |Ortsteil1901=Leistrup-Meiersfeld | ||
|Hausnummer1901=41}}Frühere Hausstätte [[Leistrup-Meiersfeld]] Nr. 41, gegründet 1723. Von 1954 bis zur Großgemeindebildung 1970 führte die Stätte die Adresse Blumenstraße 2. | |Hausnummer1901=41}}Frühere Hausstätte [[Leistrup-Meiersfeld]] Nr. 41, gegründet 1723. Von 1954 bis zur Großgemeindebildung 1970 führte die Stätte die Adresse Blumenstraße 2. | ||
[[Datei:DT-Diestelbruch-Lübecker_Straße_14_klein.jpg|thumb|Haus Lübecker Straße 14 in Diestelbruch, Ansicht von Osten, 2012.]] | |||
[[Datei:LLB_BA_TB-9-68 001.png|thumb|Torbogeninschrift des Hauses Lübecker Straße 14, 1970.]] | |||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Die Stätte wurde 1723 von Hermann Conrad Weber aus [[Kohlstädt]] († 1730) und Anna Louise Meier aus Dedinghausen bei Lippspringe gegründet, die 1714 in [[Schlangen]] geheiratet hatten. Der Stättengründer war gräflicher Förster im Leistruper Wald, die Stätte allerdings sein Privatbesitz. Sein Bruder, Amtsnachfolger und Hauserbe Friedrich Adolph Weber († 1761) konnte für die Stätte 1732 die erbliche Freiheit von Abgaben und Lasten erlangen. In der Volkszählung von 1776 wurde das Haus als "Webersches Guth in Diestelbruch" unter den "Exemten", also den von Steuern und Abgaben befreiten Kolonaten, erfasst; es wurde von dem "Hatzjäger" Weber mit fünf Personen bewohnt.<ref>LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1448, S. 254-255. [https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Ostwestfalen-Lippe%2FL92Z%2F~014%2F01448%2Fmets.xml&tx_dlf%5Bpage%5D=136&cHash=7049aadc3b70a6863948e5f1e8bff944| Digitalisat].</ref> | |||
Die Stätte wurde 1723 von Hermann Conrad Weber aus [[Kohlstädt]] († 1730) und Anna Louise Meier aus Dedinghausen bei Lippspringe gegründet, die 1714 in [[Schlangen]] geheiratet hatten. Der Stättengründer war gräflicher Förster im Leistruper Wald, die Stätte allerdings sein Privatbesitz. Sein Bruder, Amtsnachfolger und Hauserbe Friedrich Adolph Weber († 1761) konnte für die Stätte 1732 die erbliche Freiheit von Abgaben und Lasten erlangen. | |||
==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
Gut erhaltenes Fachwerkgebäude von 1723(i), Vierständerbau mit zweistöckiger Utlucht links, jüngerem Vorbau und seitlicher Abschleppung rechts. Dielentor später zugesetzt und kleine Eingangstür eingebaut. Torbogen mit sechszeiliger Inschrift und Stern und Rose in Tulpenkränzen erhalten. Seit 1987 eingetragenes Baudenkmal. | Gut erhaltenes Fachwerkgebäude von 1723(i), Vierständerbau mit zweistöckiger Utlucht links, jüngerem Vorbau und seitlicher Abschleppung rechts. Dielentor später zugesetzt und kleine Eingangstür eingebaut. Torbogen mit sechszeiliger Inschrift und Stern und Rose in Tulpenkränzen erhalten. Seit 1987 eingetragenes Baudenkmal. | ||
==Inschriften== | ==Inschriften== | ||
Torbogeninschrift: | Torbogeninschrift: | ||