Kirchhofstraße 1 (Blomberg): Unterschied zwischen den Versionen
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Fachwerkgiebelhaus von 1744. Zweifach auf Stichbalken vorkragender Giebel, im 19. Jahrhundert verputzt mit gequaderten Eckleisten und hölzernen Gesimsbrettern. Torbogen mit zwei verglasten Oberlichtern, auf dem Stiel dazwischen hochhackiger Schuh (als Zunftzeichen der Schuhmacher) mit Blütenranke. Lippische Rose und Stern auf den Torständern (rechter Torständer bei Umbau der Fassade im 19. Jahrhundert erneuert, aber als Eckständer erhalten). | Fachwerkgiebelhaus von 1744. Zweifach auf Stichbalken vorkragender Giebel, im 19. Jahrhundert verputzt mit gequaderten Eckleisten und hölzernen Gesimsbrettern. Torbogen mit zwei verglasten Oberlichtern, auf dem Stiel dazwischen hochhackiger Schuh (als Zunftzeichen der Schuhmacher) mit Blütenranke. Lippische Rose und Stern auf den Torständern (rechter Torständer bei Umbau der Fassade im 19. Jahrhundert erneuert, aber als Eckständer erhalten). Dielentor des 19. Jahrhunderts aus breiten Eichenbrettern mit mittiger, zweigeteilter Fußgängertür ("Klöntür") erhalten, bei Sanierung 1988 äußere Profilbretter und Beschläge (an der Innenseite) erneuert. | ||
Der Torbogen stand ursprünglich weiter rechts, der rechte Torständer war zugleich Eckständer (vgl. Kirchhofstraße 5) und blieb an seiner alten Stelle stehen, während der Torbogen um etwa 50 cm zur Mitte verschoben wurden und einen neuen rechten Torständer erhielt. Dieser Umbau erfolgte im 19. Jahrhundert mit dem Ziel, die Fassade regelmäßiger zu gestalten. Dabei wurden auch die Stubenfenster mit gleichmäßigen Abständen in Achsen angeordnet. Die Fassade erhielt an den Ecken hölzerne Bekleidungen mit Quaderimitation, die Giebelvorkragung wurde hinter profilierten Brettern verborgen und der ganze Giebel sollte verputzt werden. Es ist allerdings unklar, ob der Verputz wirklich ausgeführt worden ist und schon im frühen 20. Jahrhundert wieder entfernt worden ist - oder ob er unausgeführt blieb. | Der Torbogen stand ursprünglich weiter rechts, der rechte Torständer war zugleich Eckständer (vgl. Kirchhofstraße 5) und blieb an seiner alten Stelle stehen, während der Torbogen um etwa 50 cm zur Mitte verschoben wurden und einen neuen rechten Torständer erhielt. Dieser Umbau erfolgte im 19. Jahrhundert mit dem Ziel, die Fassade regelmäßiger zu gestalten. Dabei wurden auch die Stubenfenster mit gleichmäßigen Abständen in Achsen angeordnet. Die Fassade erhielt an den Ecken hölzerne Bekleidungen mit Quaderimitation, die Giebelvorkragung wurde hinter profilierten Brettern verborgen und der ganze Giebel sollte verputzt werden. Es ist allerdings unklar, ob der Verputz wirklich ausgeführt worden ist und schon im frühen 20. Jahrhundert wieder entfernt worden ist - oder ob er unausgeführt blieb. | ||