Hauptstraße Kirche (Oerlinghausen): Unterschied zwischen den Versionen

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Wolfgang Kramer (Diskussion | Beiträge)
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Von den drei früheren Bronceglocken sind die größte und die kleinste 1917 für Kriegszwecke abgeliefert worden, die mittlere, 1547 gegossen, ist der Gemeinde erhalten geblieben. Sie hat die Inschrift:<ref name="Butterweck" /><br />
Von den drei früheren Bronceglocken sind die größte und die kleinste 1917 für Kriegszwecke abgeliefert worden, die mittlere, 1547 gegossen, ist der Gemeinde erhalten geblieben. Sie hat die Inschrift:<ref name="Butterweck" /><br />
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| Sanderus hete ick,<br />De Levendigen rope ick,<br />Deme Donder sture ick,<br />Johann Ahus goß mick<br />Anno Donini 1547.<br />B. D. M. J. E. || St. Alexander heiße ich, <br />die Lebenden rufe ich, <br />die Toten bewein' ich, <br />dem Donner trotze ich. <br />Johan Ahnes hat mich gegossen im Jahr 1547.  
| Sanderus hete ick,<br />De Levendigen rope ick,<br />De Doden beschrie ick,<br />Deme Donder sture ick,<br />Johann Ahus goß mick<br />Anno Donini 1547.<br />B. D. M. J. E. || St. Alexander heiße ich, <br />die Lebenden rufe ich, <br />die Toten bewein' ich, <br />dem Donner trotze ich. <br />Johan Ahnes hat mich gegossen <br />im Jahr 1547. <br /><br />
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|| B. D. M. J. E. <br />(Das Wort Gottes bleibt in Ewigkeit Jes. 40,8) || Quelle der Übersetzung:<ref>Westfalen-Blatt, 27.Juli 1988</ref><br />
|| B. D. M. J. E. <br />(Das Wort Gottes bleibt in Ewigkeit Jes. 40,8) || Quelle der Übersetzung:<ref>Westfalen-Blatt, 27.Juli 1988</ref><br />

Version vom 18. August 2026, 16:00 Uhr

Hauptstraße Kirche (Oerlinghausen)
OrtsteilOerlinghausen (Kernstadt)
StraßeHauptstraße (Oerlinghausen)
HausnummerKirche
Karte
Adressbuch von 1901Nein

Ev.-ref. Alexanderkirche Oerlinghausen

Geschichte

Die dem hl. Alexander geweihte Kirche wird urkundlich erstmals 1203 erwähnt.[1] In die spätgotische Kirche von 1511/14 wurden Teile der vorherigen romanischen Basilika einbezogen.[2]

Gebäude

Alexanderkirche Oerlinghausen, 2019, Foto: Chris06

Inschriften

Glocken

Von den drei früheren Bronceglocken sind die größte und die kleinste 1917 für Kriegszwecke abgeliefert worden, die mittlere, 1547 gegossen, ist der Gemeinde erhalten geblieben. Sie hat die Inschrift:[1]

Sanderus hete ick,
De Levendigen rope ick,
De Doden beschrie ick,
Deme Donder sture ick,
Johann Ahus goß mick
Anno Donini 1547.
B. D. M. J. E.
St. Alexander heiße ich,
die Lebenden rufe ich,
die Toten bewein' ich,
dem Donner trotze ich.
Johan Ahnes hat mich gegossen
im Jahr 1547.

B. D. M. J. E.
(Das Wort Gottes bleibt in Ewigkeit Jes. 40,8)
Quelle der Übersetzung:[3]

Die 1670 gegossene und 1877 umgegossene große Glocke (Schlagton d1) sowie die kleine Glocke (Schlagton cis2) fielen unter die Kriegsabgabe 1917.

Die Alexanderglocke, auch Betglocke genannt, gegossen 1547, Schlagton e1, fiel unter die Kriegsabgabe 1942. Sie konnte von der Glocken-Sammelstelle Lünen zurückgeholt werden.[4], [5]

Drei Stahlglocken wurden 1923 vom Bochumer Verein gegossen.

Glocke Schlagton Gussjahr ⌀ in mm m in kg Inschrift
1 H 1923 1780 2450 Die Bronzeglocken nahm der Krieg -
Für Heimat, Ehre und den Sieg.
2 d1 1923 1500 1405 Umsonst war Leid und Opfertod -
Das Volk zerbrach in Hungersnot.
3 e1 1923 1380 1092 Bring, Herr, das Volk durch schwere Zeit -
Laß es erstehn in Einigkeit.

Orgel

Orgelprospekt von 1600 im Stil des Bauernbarock.[2]

Inventar

Eigentümer

Ev.-ref. Kirchengemeinde Oerlinghausen

Pastoren

  • um 1230 Berthold

bis 1926 siehe Butterweck [1]

  • 1907-JJJJ Wilhelm Tölle
  • JJJJ

Literatur

  • Burkhard Meier, Lippische Kirchen, Detmold 2004
  • Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 534 ff

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 534 ff
  2. 2,0 2,1 Burkhard Meier, Lippische Kirchen, Detmold 2004, Seite 151
  3. Westfalen-Blatt, 27.Juli 1988
  4. Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17, Glockensachverständiger
  5. Ernst Wiesekopsieker, Die Glocken des Lipperlandes, 1970. Unveröffentlichtes Manuskript, Archiv der Lippischen Landeskirche 02.01.01 Nr. 3237

Autor*innen

Joachim Kleinmanns, Wolfgang Kramer

Seitenhistorie

Seite erstellt am 30.06.2026 von Wolfgang Kramer

Letzte Änderung am: 18.08.2026 von Wolfgang Kramer