Mittelstraße Kirche (Barntrup): Unterschied zwischen den Versionen

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==Glocken==
==Glocken==
Die Kirche in Barntrup hatte bis 1917 zwei Glocken, aus den Jahren 1654 und 1890. Die 1890 bei Radler & Söhne in Hildesheim gegossene Glocke mit dem Schlagton ''' g<sup>1</sup> ''' fiel unter die Kriegsabgabe 1917. 1921 wurde bei Ulrich & Weule, Apolda-Bockenem eine Glocke als Ersatz gegossen. <br />
Die wesentlich ältere Glocke von 1654 fiel unter die Kriegsabgabe 1942; sie konnte 1948 vom Sammelplatz Lünen nach Barntrup zurück geholt werden. Auf dieser Glocke sind mehrere Namen (Pastor und Kirchenälteste) sowie Informationen zum Gußjahr und Glockengießer als Inschrift vorhanden.<ref>[https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-A92x91131204366683920220210101553727 Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17, Glockensachverständiger]</ref>, <ref>{{WiesekopsiekerGlocken1970}}</ref><br />
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|}


==Orgel==
==Orgel==

Version vom 21. August 2026, 16:55 Uhr

Mittelstraße Kirche (Barntrup)
OrtsteilBarntrup (Kernstadt)
StraßeMittelstraße (Barntrup)
HausnummerKirche
Karte
Adressbuch von 1901

Ev.ref. Kirche Barntrup

Geschichte

Die Kirchengemeinde [Barntrup] erlangte 1317 ihre Selbstständigkeit; zuvor war ihr Sprengel aus dem Kirchspiel Bega herausgelöst worden.[1]
Das Kirchenschiff, zerstört durch eine vorhergehende Feuersbrunst, stammt aus dem Jahr 1638.
Kanzel aus der Zeit des Barock. Große Empore -seinerzeit für die Familie von Kerßenbrock- an der Nordwand mit Wappendarstellungen aus dem 17. Jahrhundert.
Die Orgel an der Turmseite aus dem Jahr 1887 stammt von der Orgelbaufirma Klaßmeier aus Kirchheide.

Gebäude

Kirche Barntrup, 2012, Foto: Grugerio
Kirche Barntrup, 2023, Foto: Falko Sieker
Kirche Barntrup, 2023, Foto: Falko Sieker

Inschriften

Glocken

Die Kirche in Barntrup hatte bis 1917 zwei Glocken, aus den Jahren 1654 und 1890. Die 1890 bei Radler & Söhne in Hildesheim gegossene Glocke mit dem Schlagton g1 fiel unter die Kriegsabgabe 1917. 1921 wurde bei Ulrich & Weule, Apolda-Bockenem eine Glocke als Ersatz gegossen.
Die wesentlich ältere Glocke von 1654 fiel unter die Kriegsabgabe 1942; sie konnte 1948 vom Sammelplatz Lünen nach Barntrup zurück geholt werden. Auf dieser Glocke sind mehrere Namen (Pastor und Kirchenälteste) sowie Informationen zum Gußjahr und Glockengießer als Inschrift vorhanden.[2], [3]

Schlagton Gussjahr ⌀ in mm m in kg Inschrift
e1 1654 1050 717 Anno 1654. Christoffel Kleimann von Lemgo.
Zu dieser Glocken die gantze Gemeinte vor ehrt ein ieder einen Dallar.
H.K. 14 T. - B.N. 5 T.
c1 1921 n.a. 1600 Mich stiftete für die im Kriege geopferte Glocke
die Gemeinde Barntrup im Jahre 1921.

Orgel

Eigentümer

Ev.-ref. Kirchengemeinde Barntrup

Pastoren

bis 1926 [4]

  • 1353 Werner
  • 1397 Johann Bademann
  • 1461 Jakob Sonnborn
  • 1500 Henrikus Holtmann
  • 1527 Johann Rullmann
  • 1565 Bernhard Christianus
  • 1581 Justus Christianus
  • 1606 Dietrich (Theodor) Mikronius
  • 1620 Hermann Humanus
  • 1661 Heinrich Benes
  • 1666 Johann Eberhard Zonsius
  • 1682 Konrad Henrich Sobbe
  • 1685 Johann Henrich Perizonius
  • 1719 Philipp Hermann Stivarius
  • 1721 Adolf Bernhard Burggraf
  • 1729 Friedrich Christian Müller
  • 1733 Friedrich Adolf Hilger
  • 1762 August Luther Führing
  • 1774 Anton Karl Kirchhof
  • 1781 Johann Philipp Ludwig Finke
  • 1808 Friedrich Weßel
  • 1821 Wilhelm Krücke
  • 1834 Simon Heinrich Ludwig Blankenburg
  • 1846 August Wilhelm Henrici
  • 1855 Ludwig Krücke
  • 1858 Karl Neubourg
  • 1864 Emil Zeiß
  • 1887 August Sturhahn
  • 1907 Friedrich Reichardt
  • 1914 Heinrich Blome
  • JJJJ

Literatur

  • Burkhard Meier, Lippische Kirchen, Detmold 2004

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ Burkhard Meier, Lippische Kirchen, Detmold 2004, S. 35
  2. ↑ Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17, Glockensachverständiger
  3. ↑ Ernst Wiesekopsieker, Die Glocken des Lipperlandes, 1970. Unveröffentlichtes Manuskript, Archiv der Lippischen Landeskirche 02.01.01 Nr. 3237
  4. ↑ Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 311 ff

Autor*innen

Wolfgang Kramer

Seitenhistorie

Seite erstellt am 10.02.2026 von Wolfgang Kramer

Letzte Änderung am: 21.08.2026 von Wolfgang Kramer