Lange Straße 55 (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen

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==Gebäude==
==Gebäude==
[[Datei:DT-Langestr55_HSA_6234.png|thumb|Lange Straße 55, vor 1905, Foto: Ferdinand Düstersiek, LLB: HSA 6, 234]]
[[Datei:DT-Langestr55_HSA_6234.png|thumb|Lange Straße 55, vor 1911, noch mit verputztem Schweifgiebel und Krüppelwalmdach, Fassade von 1790. Foto: Ferdinand Düstersiek, LLB: HSA 6, 234]]


[[Datei:DT-Langestr55_HSA_6239.png|thumb|Lange Straße 55, Hofansicht, vor 1911, Foto: Ferdinand Düstersiek, LLB: HSA 6, 239]]
[[Datei:DT-Langestr55_HSA_6239.png|thumb|Lange Straße 55, Hofansicht, vor 1911.
Foto: Ferdinand Düstersiek, LLB: HSA 6, 239]]


[[Datei:DT-Langestr55_HSA_6237.png|thumb|Lange Straße 55, Offizin, vor 1911, Foto: Ferdinand Düstersiek, LLB: HSA 6, 237]]
[[Datei:DT-Langestr55_HSA_6237.png|thumb|Lange Straße 55, Offizin, vor 1911. Foto: Ferdinand Düstersiek, LLB: HSA 6, 237]]


[[Datei:DT-Langestr55_HSA_6246.png|thumb|Lange Straße 55, Treppenhaus, vor 1911, Foto: Ferdinand Düstersiek, LLB: HSA 6, 246]]
[[Datei:DT-Langestr55_HSA_6246.png|thumb|Lange Straße 55, Treppenhaus, vor 1911. Foto: Ferdinand Düstersiek, LLB: HSA 6, 246]]


[[Datei:DT-Langestr55_HSA_6238Ofen.png|thumb|Lange Straße 55, Stube mit Ofennische, vor 1911, Foto: Ferdinand Düstersiek, LLB: HSA 6, 238]]
[[Datei:DT-Langestr55_HSA_6238Ofen.png|thumb|Lange Straße 55, Stube mit Ofennische, vor 1911. Foto: Ferdinand Düstersiek, LLB: HSA 6, 238]]


Giebelständiger dreigeschossiger Fachwerkbau mit Historismus-Fassade von ca. 1905 anstelle eines schlichten Svhweifgiebels aus verputztem Fachwerk von 1790. Erdgeschoss in verputztem Bruchstein und Quadermauerwerk in klassizistischen Formen, die beiden Obergeschosse in Fachwerk. Fünfachsig, Mittelportal von 2 kannelierten Pilastern eingefasst, Wappen im Schlussstein mit der Jahreszahl 1790 und Inschrift des Oberst Ernst Johann von Schroeders, eines damaligen Mitbewohners des Hauses († 1810). Die Fachwerkobergeschosse um 1905. An der Meierstraße Haustür mit Jahreszahl 1790, Wappen im Schlussstein und Inschrift.
Giebelständiger dreigeschossiger Fachwerkbau mit Historismus-Fassade von ca. 1911 anstelle eines schlichten Svhweifgiebels aus verputztem Fachwerk von 1790. Erdgeschoss in verputztem Bruchstein und Quadermauerwerk in klassizistischen Formen, die beiden Obergeschosse in Fachwerk. Fünfachsig, Mittelportal von 2 kannelierten Pilastern eingefasst, Wappen im Schlussstein mit der Jahreszahl 1790 und Inschrift des Oberst Ernst Johann von Schroeders, eines damaligen Mitbewohners des Hauses († 1810). Die Fachwerkobergeschosse um 1911. An der Meierstraße Haustür mit Jahreszahl 1790, Wappen im Schlussstein und Inschrift.


Saalbau mit massivem Erdgeschoss aus älterer Zeit, Reste eines spätgotischen Gurtgesimses, Stein mit Jahreszahl 1634, Fachwerkhölzer von 1609 [d] in Zweitverwendung, darunter zahlreiche Ständer einer früheren Spätrenaissance-Fassade mit gescnitztem Ranken- und Beschlagwerk.<ref>{{SprengerBürgerhäuser2024}}, S. 86.</ref> "Die beiden Obergeschosse in schlichtem Fachwerk von 1790. Im Innern schöne Treppe (wohl von 1790) mit zierlichen Pfosten und durchbrochenen Sprossen, bis zum Dachboden hochgehend. In einem Erdgeschoßzimmer stuckierte Ofennische mit Muschelfüllung und reich profiliertem Rahmen."<ref>{{GaulStadt1968}}, S. 412 f.</ref>  
Saalbau mit massivem Erdgeschoss aus älterer Zeit, Reste eines spätgotischen Gurtgesimses, Stein mit Jahreszahl 1634, Fachwerkhölzer von 1609 [d] in Zweitverwendung, darunter zahlreiche Ständer einer früheren Spätrenaissance-Fassade mit gescnitztem Ranken- und Beschlagwerk.<ref>{{SprengerBürgerhäuser2024}}, S. 86.</ref> "Die beiden Obergeschosse in schlichtem Fachwerk von 1790. Im Innern schöne Treppe (wohl von 1790) mit zierlichen Pfosten und durchbrochenen Sprossen, bis zum Dachboden hochgehend. In einem Erdgeschoßzimmer stuckierte Ofennische mit Muschelfüllung und reich profiliertem Rahmen."<ref>{{GaulStadt1968}}, S. 412 f.</ref>