Kirchhofstraße 5 (Blomberg): Unterschied zwischen den Versionen

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Zweischiffiges Dielenhaus von sechs Fachen (7 Gebinden), 1711 (d) um zwei Fach langes Hinterhaus mit Pferdestall und zweiter Stube im Erdgeschoss und Saal und Kammer im Obergeschoss erweitert. Nach Anbau des Hinterhauses halbhohe Küchenlucht in den hinteren beiden Fachen der Diele eingebrochen. Am Ende der Diele sehr große Feuerstelle durch rot verziegelten Lehm im Boden archäologisch nachgewiesen, 1726 ist für das Haus eine Braugerechtigkeit bezeugt.
Zweischiffiges Dielenhaus von sechs Fachen (7 Gebinden), 1711 (d) um zwei Fach langes Hinterhaus mit Pferdestall und zweiter Stube im Erdgeschoss und Saal und Kammer im Obergeschoss erweitert. Nach Anbau des Hinterhauses halbhohe Küchenlucht in den hinteren beiden Fachen der Diele eingebrochen. Am Ende der Diele sehr große Feuerstelle durch rot verziegelten Lehm im Boden archäologisch nachgewiesen, 1726 ist für das Haus eine Braugerechtigkeit bezeugt.


Im Innern blieben wesentliche Teile der originalen Ausstattung erhalten: Räucherstangen vorn an der Decke der Diele, über dem früheren Rauchaustritt des Stubenofens (Einbau des heutigen Stubenschornsteins 1908, Bauakte). Stube mit hölzerner Täfelungswand zur anschließenden Kammer mit früherer Alkovenöffnung links und zwei Wandschränken rechts (18. Jahrhundert, letztes erhaltenes Beispiel in Blomberg); gemalte Ofennischen in der vorderen und der hinteren Stube, anthrazitgrau mit ultramarinbblauem Begleitstrich und einfachen Ziermustern (Giebelblume, Wellenlinien); Wandschrank im Saal; Steinkrippen im früheren Pferdestall (heutiges Bad).  
Im Innern blieben wesentliche Teile der originalen Ausstattung erhalten: Räucherstangen vorn an der Decke der Diele, über dem früheren Rauchaustritt des Stubenofens (Einbau des heutigen Stubenschornsteins 1910, Bauakte). Stube mit hölzerner Täfelungswand zur anschließenden Kammer mit früherer Alkovenöffnung links und zwei Wandschränken rechts (18. Jahrhundert, letztes erhaltenes Beispiel in Blomberg); gemalte Ofennischen in der vorderen und der hinteren Stube, anthrazitgrau mit ultramarinbblauem Begleitstrich und einfachen Ziermustern (Giebelblume, Wellenlinien); Wandschrank im Saal; Steinkrippen im früheren Pferdestall (heutiges Bad).  


An der Hofseite erhaltener Stallanbau mit zwei Schweineställen, Fachwerk mit Schwelle-Rähm-Streben, frühes 19. Jahrhundert.
An der Hofseite erhaltener Stallanbau mit zwei Schweineställen, Fachwerk mit Schwelle-Rähm-Streben, frühes 19. Jahrhundert.