Blomberg (Kernstadt): Unterschied zwischen den Versionen
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Am 14. Juni 1447 wurde die Stadt in der Soester Fehde von einer Übermacht sächsischer und böhmischer Söldner im Auftrag des Erzbischofs von Köln erobert und vollständig niedergebrannt. Danach erfolgte der Wiederaufbau von Stadt und Burg, doch verlegten die Edelherren zur Lippe ihre Residenz nun dauerhaft nach Detmold. | Am 14. Juni 1447 wurde die Stadt in der Soester Fehde von einer Übermacht sächsischer und böhmischer Söldner im Auftrag des Erzbischofs von Köln erobert und vollständig niedergebrannt. Danach erfolgte der Wiederaufbau von Stadt und Burg, doch verlegten die Edelherren zur Lippe ihre Residenz nun dauerhaft nach Detmold. | ||
Die Burg Blomberg war seit dem 14. Jahrhundert Sitz des gleichnamigen Amtes. Mit dem Testament Graf Simons VI. zur Lippe fiel das Amt Blomberg an die erbherrliche Nebenlinie | Die Burg Blomberg war seit dem 14. Jahrhundert Sitz des gleichnamigen Amtes. Mit dem Testament Graf Simons VI. zur Lippe (1613) fiel das Amt Blomberg an die erbherrliche Nebenlinie zur Lippe-Brake. Nach dem Aussterben der Grafen zur Lippe-Brake im Jahre 1709 fiel das Amt Blomberg an die Grafen zu Schaumburg-Lippe in Bückeburg. Nach längerem Erbstreit musste Lippe-Detmold 1747 die Herrschaft der Bückeburger anerkennen. Die Stadt Blomberg blieb lippisch und empfand die bückeburgische Garnison auf der Burg als Besatzungsmacht, es kam immer wieder zu Konflikten. Erst 1789 fiel das Amt Blomberg an Lippe-Detmold zurück; die Burg und größere Forstreviere blieben noch bis 1962 in bückebugischem Besitz. | ||
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