Blomberg (Kernstadt): Unterschied zwischen den Versionen
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''Blomberg de Bleome'', Blomberg, die Blume, heißt es in einem alten lippischen Städtereim. Die namensgebende "Blume" wird allgemein heraldisch gedeutet und gleichgesetzt mit der Rose, dam Wappen der Edelherren zur Lippe, die die Stadt im 13. Jahrhundert gründeten. In seinem ''Chronicon Comitatus Lippiae'', gedruckt zu Rinteln 1627, überliefert der Blomberger lutherische Pfarrer Johannes Piderit eine schöne | ''Blomberg de Bleome'', Blomberg, die Blume, heißt es in einem alten lippischen Städtereim. Die namensgebende "Blume" wird allgemein heraldisch gedeutet und gleichgesetzt mit der Rose, dam Wappen der Edelherren zur Lippe, die die Stadt im 13. Jahrhundert gründeten. In seinem ''Chronicon Comitatus Lippiae'', gedruckt zu Rinteln 1627, überliefert der Blomberger lutherische Pfarrer Johannes Piderit eine schöne Legende zur Gründung und Namensgebung der Stadt:<ref>Johannes Piderit, Chronicon Comitatus Lippiae, Rintlen 1627, S. 369, zit. nach Birgit Meineke, Die Ortsnamen des Kreises Lippe (Westfälisches Ortsnamenbuch, 2), Bielefeld 2010, S. 88.</ref> | ||
''Erstlich ist ein alt traditio [...] und Spruch / daß nach dem die Fundatorn abgezirckelt und abgemessen / wie weit sich die Mauern der Stadt oder Weichbild erstrecken solte / habe Gott der Allmächtige in folgender Nacht / den Platz zum Gebäw verordnet / mit schönen lieblichen allerhand Blumen uberstreuet unnd wachsen lassen / darauß sie haben sehen können / daß Gott ein gefallen daran habe / die Gemein solte wachsen und grünen / un[de] wolt jrem Vornehmen / zum glücklichen Ende verhelffen. Darauß sie Vrsach genommen / daß sie folgens die Städte unnd das Gebew daruff darauff den Blumenburg [!] genandt haben; Jeder gleube wer will.'' | ''Erstlich ist ein alt traditio [...] und Spruch / daß nach dem die Fundatorn abgezirckelt und abgemessen / wie weit sich die Mauern der Stadt oder Weichbild erstrecken solte / habe Gott der Allmächtige in folgender Nacht / den Platz zum Gebäw verordnet / mit schönen lieblichen allerhand Blumen uberstreuet unnd wachsen lassen / darauß sie haben sehen können / daß Gott ein gefallen daran habe / die Gemein solte wachsen und grünen / un[de] wolt jrem Vornehmen / zum glücklichen Ende verhelffen. Darauß sie Vrsach genommen / daß sie folgens die Städte unnd das Gebew daruff darauff den Blumenburg [!] genandt haben; Jeder gleube wer will.'' | ||