Kurzer Steinweg 14 (Blomberg): Unterschied zwischen den Versionen

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Die Hausstätte befand sich seit dem 17. Jahrhundert im Besitz der Kaufmannsfamilien Kersting und Heringlake.  
Die Hausstätte befand sich seit dem 17. Jahrhundert im Besitz der Kaufmannsfamilien Kersting und Heringlake.  


Nach 1890 Erwerb durch den jüdischen Viehhändler und Schlachter Marcus Königheim (Bürgerrecht 1885), Sohn des Meier Königheim. Der Sohn Gustav Königheim muss das Haus 1934 verkaufen (Zwangsversteigerung), seit 1937 Gewerbebank (Volksbank). Im Dezember 1937 gelang Königheim und seiner Familie die Auswanderung nach Argentinien; später lebte die Familie in Israel. Seit Dezember 2023 erinnern vier Stolpersteine vor dem Eingang der Volksbank an Gustav und Elsa sowie Max-Julius und Ilse Königheim (verh. Wildau), die 1937 nach Argentinien auswanderten.
Nach 1890 Erwerb durch den jüdischen Viehhändler und Schlachter Marcus Königheim (Bürgerrecht 1885), Sohn des Meier Königheim. Der Sohn Gustav Königheim musste das Haus 1934 unter Druck des NS-Regimes verkaufen (Zwangsversteigerung), seit 1937 Gewerbebank (Volksbank). Im Dezember 1937 gelang Gustav Königheim und seiner Familie die Auswanderung nach Argentinien; später lebte die Familie in Israel. Seit Dezember 2023 erinnern vier Stolpersteine vor dem Eingang der Volksbank an Gustav und Elsa sowie Max-Julius und Ilse Königheim (verh. Wildau), die 1937 nach Argentinien auswanderten.


==Gebäude==
==Gebäude==