Wilbaser Straße 5 (Blomberg): Unterschied zwischen den Versionen

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==Geschichte==
==Geschichte==
Auf dem Meierhof Storck in Wilbasen tagte der Freistuhl, das Freigericht zu Wilbasen; Ende des 16. Jahrhunderts wurde es in den "Wilbasensaal" im Blomberger Rathaus verlegt. Außerdem befand sich auf dem Hof die 1398 erstmals erwähnte Marienwallfahrtskapelle zu Wilbasen, die von etwa 1400 bis um 1495 auch Grablege der Edelherren zur Lippe war. Nach 1495 wurde die Kapelle dem Blomberger Augustinerchorherrenstift "Zum Heiligen Leichtnam" inkorporiert.
Auf dem Meierhof Storck in Wilbasen tagte unter einer Eiche der Freistuhl, das Freigericht zu Wilbasen. Ende des 16. Jahrhunderts wurde es in den "Wilbasensaal" im Blomberger Rathaus verlegt. Außerdem befand sich auf dem Hof die 1398 erstmals erwähnte Marien-Wallfahrtskapelle zu Wilbasen, die von etwa 1400 bis um 1495 auch Grablege der Edelherren zur Lippe war. Nach 1495 wurde die Kapelle dem Blomberger Augustinerchorherrenstift "Zum Heiligen Leichtnam" inkorporiert.


1458 wurden die Leibeigenen Henne und Gertrude Husemann von Edelherr Bernhard VII. zur Lippe und seinem Bruder Simon der Kapelle zu Wilbasen geschenkt und als Meier auf dem zugehörigen Meierhof eingesetzt, den sie und ihre Erben bewirtschaften sollten.
1458 wurden die Leibeigenen Henne und Gertrude Husemann von Edelherr Bernhard VII. zur Lippe und seinem Bruder Simon der Kapelle zu Wilbasen geschenkt und als Meier auf dem zugehörigen Meierhof eingesetzt, den sie und ihre Erben bewirtschaften sollten.