Wilbaser Straße 5 (Blomberg): Unterschied zwischen den Versionen

Gebäude: Baubeschreibung ergänzt
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Das heutige '''Wohnhaus''' des Hofes ist ein zweigeschossiger Traufenbau mit Krüppelwalmdach und Querdiele aus der Zeit um 1840-50.
Das heutige '''Wohnhaus''' des Hofes ist ein zweigeschossiger Traufenbau mit Krüppelwalmdach und Querdiele aus der Zeit um 1840-50.


Die '''Kapelle zu Wilbasen''' war im 18. Jahrhundert bereits eine Ruine; 1707 wurden ihre Steine zum Wegebau verwendet und nach 1750 wurde sie endgültig abgebrochen. Ein Gewölbeschlussstein mit dem Lamm Gottes und einige Gewölberippen blieben eingemauert an der Scheune des Hofes erhalten. Der Schlussstein mit dem "Agnus Dei" befindet sich heute in der Kirche zu Reelkirchen. Am früheren Standort der Kapelle wurde nach 1909 ein '''Erbbegräbnis''' der Besitzerfamilie Tippenhauer errichtet.
Die '''Kapelle zu Wilbasen''' war im 18. Jahrhundert bereits eine Ruine; 1707 wurden ihre Steine zum Wegebau verwendet und nach 1750 wurde sie endgültig abgebrochen. Ein Gewölbeschlussstein mit dem Lamm Gottes und einige Gewölberippen blieben eingemauert an der Scheune des Hofes Tippenhauer erhalten. Der Schlussstein mit dem "Agnus Dei" befindet sich heute in der Kirche zu Reelkirchen.  
 
Nach der Friemelschen Flurkarte der Feldmark Blomberg (1750) stand die Kapelle mit einem umgebenden Kirchhof in der nordwestlichen Ecke des Meierhofes Stork. Beim Bau der heutigen Scheune des Hofes Tippenhauer sollen hier "menschliche Skelettreste" gefunden worden sein.<ref>Ernst Klaas, Rund um Wilbasen, Brüntrup 1952, S. 7.</ref> Am früheren Standort der Kapelle wurde nach 1909 ein '''Erbbegräbnis''' der Besitzerfamilie Tippenhauer errichtet.


==Inschriften==
==Inschriften==