Kloster Falkenhagen Kirche (Falkenhagen): Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 15. September 2026, 09:19 Uhr
| Kloster Falkenhagen Kirche (Falkenhagen) | |
|---|---|
| Ortsteil | Falkenhagen |
| Straße | Kloster Falkenhagen (Falkenhagen) |
| Hausnummer | Kirche |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Nein |
Ev.-ref. Klosterkirche Falkenhagen
Geschichte


Die Anfänge des klösterlichen Lebens liegen im Jahre 1247. Nach der Feuerkatastrophe 1479 wurde die Klosterkirche wieder aufgebaut. Mit dem Teilungsvertrag von 1596 vereinbarten Lippe und Paderborn die Aufhebung des Klosters. [1] [2]
Das Kloster Falkenhagen wurde im Jahre 1247 als Zisterzienserinnenkloster Liliental gegründet. Die Äbtissin Kunigunde, Tochter des Grafen Volkwin IV. führte es im 13. Jh. zu großer Blüte. In der Eversteiner Fede wurde das Kloster 1407 vollständig zerstört, die Nonnen flohen ins Kloster Brenkhausen. Im Jahre 1432 übernahmen Mönche des Kreuzherrenordens die Klosterruinen in Falkenhagen und errichteten schließlich die Kirche so, wie sie in ihrer äußeren Gestalt noch heute besteht. Nach einem Dachstuhlbrand im Jahre 1479 wurde das Kloster 1497 endgültig fertiggestellt.
Aus der Zeit der Erbauung stammen das Chorgestühl in der Kirche mit dem Zelebrantenstuhl und die Kanzel. Im Jahre 1509 bauten die Kreuzherren auch das Gebäude mit Refektorium (Speisesaal) und Dormitorium (Schlafsaal, heute ev. Pfarrhaus), das als ältestes Fachwerkhaus in Lippe gilt. Im späten Mittelalter kam das Kloster zu großer Blüte, es war das größte Kloster des Kreuzherrenordens, das jemals Bestand hatte. [3]
Gebäude
Die Chorfenster mit den bedeutendsten Glasmalereien Ostwestfalens stammenen aus den Jahren um 1500.[2]


Inschriften
Glocken
Die Glocke von 1712 fiel unter die Kriegsabgabe 1917. Die Glocke von 1939 mit dem Schlagton e2 fiel unter die Kriegsabgabe 1942. Die cis-Glocke von 1764 wurde von M. B. Fricke gegossen, die e-Glocke vom Bochumer Verein.
[4], [5]
| Schlagton | Gussjahr | ⌀ in mm | m in kg | Inschrift |
| cis2 | 1764 | k.A. | k.A. | Kommt, lasset uns auf den Berg des Herrn gehen, zu dem Hause Gottes Jakobs. Jes.2,3 |
| e2 | 1950 | 680 | k.A. | Suchet den Herrn, so werdet ihr leben. |
Orgel
Inventar
Eigentümer
Ev.-ref. Kirchengemeinde Elbrinxen-Falkenhagen
Pastoren
bis 1926 [1]
- JJJJ
- 1927 Wilhelm Kuhlmann
Literatur
- Burkhard Meier, Lippische Kirchen, Detmold 2004
- Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 394 ff</ref>
Quellen
Weblinks
- Internetseite der Kirchengemeinde: http://www.klosterbote.net/cms-elbrinxen---falkenhagen/unsere-neue-kirchengemeinde.html
- Archiv der Lippischen Landeskirche: Archivseite
- Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Falkenhagen
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 394 ff
- ↑ 2,0 2,1 Burkhard Meier, Lippische Kirchen, Detmold 2004
- ↑ Kreis Lippe, Denkmalbehörde, 20 Jahre Tag des offenen Denkmals in Lippe, 100 Baudenkmale, S.138, 2012
- ↑ Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17, Glockensachverständiger
- ↑ Ernst Wiesekopsieker, Die Glocken des Lipperlandes, 1970. Unveröffentlichtes Manuskript, Archiv der Lippischen Landeskirche 02.01.01 Nr. 3237
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 30.06.2026 von Wolfgang Kramer
Letzte Änderung am: 15.09.2026 von Wolfgang Kramer