Diekbrede 2 (Hohenhausen): Unterschied zwischen den Versionen
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Frühere Hausstätte Hohenhausen Nr. 21 (Schneider Cord). | |||
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Version vom 21. September 2026, 09:15 Uhr
| Diekbrede 2 (Hohenhausen) | |
|---|---|
| Ortsteil | Hohenhausen |
| Straße | Diekbrede (Hohenhausen) |
| Hausnummer | 2 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Hohenhausen |
| Hausnummer | 023 |
Frühere Hausstätte Hohenhausen Nr. 21 (Schneider Cord).
Geschichte
Laut Salbuch des Amtes Varenholz von 1721 war "Schneider Cord" in Hohenhausen ein Straßenkötter und der Landesherrschaft leibeigen.Digitalisat. Die Stätte lag mit nur kleinem Hofraum und ohne Garten "auf [= an] der Straße". Der Besitzer gab an, 3 Scheffel "ganz schlechtes Land" vor dem Rothen Berge zu besitzen, außerdem habe ihm die Landesherrschaft noch ein "kleines Plätzgen" von 2 Metzen bei der Grand Kuhlen geschenkt, das aber nicht "verarbeitet werden" könne. Er habe außerdem 53 Taler Schulden geerbt.
Die Angaben des Salbuchs von 1721 und die Lage am Rande des alten Dorfkerns, rund 400 m nordöstlich der Kirche, sprechen für eine Entstehung der Stätte nach ca. 1650.
Gebäude
Laut Salbuch des Amtes Varenholz von 1721 gehörten zur Stätte des Schneider Cord ein Wohnhaus, ein Backhaus und ein Schweinestall.[1]
Inschriften
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
Volkszählung 1776: Nr. 23 Cord Stock, Altflicker, Familie mit 4 Personen sowie zwei Einliegerfamilien mit jeweils 3 Personen.[2]
Adressbuch 1901: Nr. 23 Windmeier, Simon, Ziegler; Windmeier, Simon, Leibzüchter[3]
Literatur
Walter Otto: Hohenhausen im Wandel der Zeit, Kalletal-Hohenhausen 2007
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Landesarchiv NRW Abt. OWL, L 101 CI Nr. 248, Dig. 411 Digitalisat
- ↑ Walter Otto: Hohenhausen im Wandel der Zeit, Kalletal-Hohenhausen 2007, S. 141
- ↑ Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat, S. 363
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 21.09.2026 von Roland Linde
Letzte Änderung am: 21.09.2026 von Roland Linde