Friedrichshöhe 5 (Heiligenkirchen)

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Friedrichshöhe 5 (Heiligenkirchen)
OrtsteilHeiligenkirchen
StraßeFriedrichshöhe (Heiligenkirchen)
Hausnummer5
Karte
Adressbuch von 1901
GemeindeHeiligenkirchen
Hausnummer-

1902 erbaut, ehem. Heiligenkirchen Nr. 76.

Geschichte

1902 für den Keksfabrikanten Carl Pecher erbaut. Architekt war Wilhelm Priester. Von ihm stammen u. a. die Entwürfe für sein eigenes Wohnhaus in der Elisabethstraße 50 (1886), das Bethaus in der Mühlenstraße 16 (1887), die Paulinenschule (1889), das Doppelhaus Hermannstraße 5 bis 5b (1892) oder das Haus Lange Straße 2 (1894/95) für seinen Bruder, den Kaufmann Friedrich Priester.

Carl Pechers Sohn Wilhelm Pecher war Hobby-Fotograf, seine umfangreiche Dokumentation wird in der Landesbibliothek aufbewahrt.

Um 1910 Verkauf an Pastor August Meier zu Krentrup (1842–15.4.1917) und seine Frau Adeline geb. Haesloop (1857–17.3.1936).

1924 Anbau einer zweiten Veranda.

Eintragung in die Denkmalliste 1988.

Gebäude

Friedrichshöhe 5, vor dem Haus Adeline und August Meier, um 1910, LLB: ME-PK-23-102
Friedrichshöhe 5, 2017, Foto: Joachim Kleinmanns

Vieleckiger orthogonaler Grundriss, Holzveranda, 5/8-Erker, Walmdach und über einem Vorsprung Satteldach mit Freigespärre. Profilierte Fenstergewände, im Obergeschoss der Straßenfassade mit Bekrönungen aus Stuck. Bemerkenswerte Innenausstattung aus der Bauzeit fast vollständig erhalten (Treppenhaus, Stuckfriese, Boden- und Wandfliesen, Zimmertüren).

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

1902 Carl Pecher.

1907 verw. Fabrikant Pecher.[1]

Um 1910 Verkauf an Pastor August Meier zu Krentrup (1842–15.4.1917) und Adeline geb. Haesloop (1857–17.3.1936).

1910 Pastor Meier beantragt Gemeinderecht vor Ablauf der gesetzlichen Frist von 2 Jahren (Archiv Heimatverein Heiligenkirchen, Ratsprotokolle,).

1912 emer. Pastor Meier.[2]

1918 Pastorenwitwe Adeline Meier.[3]

1919 (Volkszählung) Witwe Adeline Meier, Dienstbote Johanne Gronemeier und Nichte Bertha Meier (Besuch).

1920 Pastorenwitwe Adeline Meier.[4]

1923 Pastorenwitwe Adeline Meier.[5]

1926 Pastorenwitwe Adeline Meier; Oberstwitwe Burchardt.[6]

Literatur

Hans-Joachim Keil, Alte Bauernhöfe, noble Villen, zeitgenössische Wohnhäuser. Rundgänge durch die Villenkolonie Friedrichshöhe und Umgebung in Detmold, Detmold 2021, S. 67-69.

Quellen

LAV NRW OWL, L 79 (Lippische Regierung (Jüngere Registratur)), Nr. 5257: Volkszählung 1919.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Adressbuch vom Fürstentum Lippe, Ausgabe 1907, Bad Warmbrunn 1907.
  2. Adreß- und Geschäftshandbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1912.
  3. Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1918.
  4. Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1920.
  5. Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1923.
  6. Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat.

Autor*innen

Joachim Kleinmanns

Seitenhistorie

Seite erstellt am 04.07.2023 von Joachim Kleinmanns

Letzte Änderung am: 13.05.2026 von Joachim Kleinmanns