Papenstraße 11 (Lemgo)

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Papenstraße 11 (Lemgo)
OrtsteilLemgo (Kernstadt)
StraßePapenstraße (Lemgo)
Hausnummer11
Karte
Adressbuch von 1901Nein

Ev.-luth. Kirche St. Nicolai Lemgo

Das Wahrzeichen der Alten Hansestadt Lemgo ist ohne Zweifel die Doppelturmanlage von St. Nicolai. Ihr Entstehung geht auf die zweischen 1210/15 und 1250 errichtete Pfarrkirche der Lemgoer Altstadt, eine dreischiffige Basilika, zurück.[1]

Geschichte

Der höhere südliche Turm hat seine alte, in einem schlanken Helm auslaufende Gestalt bewahrt, der nördliche dagegen erhielt seine Zopfhaubenform erst, als die 1660 von einem Sturm niedergeworfene Spitze 1665 neu gebaut wurde.[2]

Gebäude

 
St. Nicolai Kirche, 2012, Foto: Tsungam

Die ev.-luth. Pfarrkirche der Altstadt in Lemgo wurde dem Schutzheiligen der Kaufleute –Nicolaus – geweiht. Mit ihrer seltenen Doppelturmfront gibt sie der Stadt schon von weitem ein markantes Gepräge. Die Stadt nutzte den ihr bis heute gehörenden Nordturm als Wächter- und Uhrglockenturm.

Der Bau der Nicolaikirche begann Ende des 12. Jh. als spätromanische Gewölbebasilika. 1280-1300 erfolgte der Umbau zur frühgotischen Hallenkirche durch den Neubau der Seitenschiffe; 1310-1365 Anbau der Chorapsis und Erweiterung des Chores; 1365-1375 Erweiterung des Altarraumes und des Hauptchores. Der Helm des städtischen Turmes, der heute die die Schlaguhr von 1851 und das Glockenspiel von 1930 enthält, wurde 1569 in Renaissanceformen errichtet. Der südliche Turm 1663 erhielt nach einem Sturmschaden einen schlanken gedrehten neuen Spitzhelm.

Der Kirchplatz diente bis 1832 als Friedhof. Die letzte umfassende Sicherung und Restaurierung des Kirchengebäudes fand in den Jahren 2007-2008 statt. Der Kirchplatz wurde 2010-2011 neu gestaltet.[3]

 
Kirche St. Nikolai Lemgo, Kanzel, Foto L.Kaup 2007

Inschriften

Glocken

Orgel

Inventar

Eigentümer

Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Nicolai Lemgo

Pastoren

bis 1926 [2]

  • JJJJ

Literatur

  • Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004, S. 127
  2. 2,0 2,1 Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 482 ff
  3. Kreis Lippe, Denkmalbehörde, 20 Jahre Tag des offenen Denkmals in Lippe, 100 Baudenkmale, Veröffentlichung 2012, S.114-115

Autor*innen

Wolfgang Kramer, Lothar Kaup

Seitenhistorie

Seite erstellt am 26.05.2026 von Wolfgang Kramer

Letzte Änderung am: 01.06.2026 von Lothar Kaup