Pfarrgarten x (Cappel)

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Ev.-ref. Kirche Cappel

Pfarrgarten x (Cappel)
OrtsteilCappel
StraßePfarrgarten (Cappel)
Hausnummerx
Karte
Adressbuch von 1901
Noch erkennbar vom Schock gezeichnet, berichtete der Cappeler Pastor Simon Franz Bernhard Stivarius über die Vorgänge, die sich am Sonntag, 22. Juli 1827, in seiner Kirche abgespielt hatten: ...[1]

Geschichte

Kirche Cappel, 2015, Foto: Tsungam

Am 22. Juli 1827 brach das Gewölbe und Dach der Kirche ein und zerstörte Altar, Kanzel und Orgel. Bereits 1828/1829 war die Kirche neu errichtet.

Gebäude

Kirche im Stil des Klassizismus ohne Chorraum. Kanzel und Abendmahlstisch an der Nordseite.

Kirche in Cappel, Foto L.Kaup 2011

Auf dem erhöhten Kirchplatz im Ortskern von Cappel, umgeben von einer Bruchsteinmauer mit einigen Treppenaufgängen liegt der einschiffige Langbau der ev.-ref. Gemeindekirche. Der Bau der Kirche erfolgte 1828, nachdem der Vorgängerbau 1827 eingestürzt war.

Der längsrechteckige Baukörper des Kirchenschiffes mit einer Längsabmessung von ca. 25 m und einer Breite von ca. 14 m besteht aus massiven, mit Bruchsteinen gemauerten verputz-ten Außenwänden unter hohen, mit Tonpfannen gedecktem Walmdach.

Der auf einem quadratischen Grundriss ruhende massive Westturm mit weit über die Landschaft ragendem spitzem Turmhelm ist deutlich älter. Die Bausubstanz, mit Ausnahme der hölzernen Helmkonstruktion, stammt vermutlich aus dem Jahr 1636. Der Turm hat eine Kantenlänge von 7 m und ist ebenfalls mit Natursteinen gemauert. Das Mauerwerk erstreckt sich bis in eine Höhe von etwa 20 m. Mit dem achtseitigen Turmhelm, der in Holzkonstruktion mit Schieferdeckung errichtet wurde, beträgt die Höhe des gesamten Turms etwa 56 m.

Die Ausstattung der Kirche ist vielfältig. Sie umfasst u.a. die Kanzel um 1700, die Orgel von 1865, Abendmahlsgeräte von 1888, drei Stahlglocken von 1921, zwei Krohnleuchter von 1892, eine undatierten Opferstock aus schwerem Eichenholz, und einen Inschriftenstein von 1694 der Familie von Donop.

Die Kirche ist der einzige klassizistische Kirchenbau in Lippe. In einem der Vorgängerbauten wurde vom Landtag 1538 die Reformation in Lippe beschlossen.

Kirche in Cappel, Innenraum, Foto L.Kaup 2011

Inschriften

Eigentümer

Ev.-ref. Kirchengemeinde Cappel-Istrup

Pastoren

bis 1926 [2]

  • JJJJ

Literatur

  • Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004, S. 43
  2. Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 354 ff

Autor*innen

Lothar Kaup, Wolfgang Kramer

Seitenhistorie

Seite erstellt am 17.02.2026 von Wolfgang Kramer

Letzte Änderung am: 31.05.2026 von Lothar Kaup