Konsul-Wolff-Straße Jüdischer Friedhof (Lemgo)
OrtsteilLemgo (Kernstadt)
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StraßeKonsul-Wolff-Straße (Lemgo)

Der neue jüdische Friedhof befindet sich an der Konsul-Wolff-Straße. Er nimmt die Südostecke des 1820 angelegten neuen christlichen Friedhofs ein (Parzellen 175/176).

Geschichte

1873 angelegt, erste Bestattung 1874, die letzte 1950.

Am 24.6.1992 als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Lemgo eingetragen, Nr. 285.

Beschreibung

 
Neuer jüdischer Friedhof in Lemgo, Foto: Grugerio, 2013

Es sind laut Pracht[1] 100 Grabsteine, laut Pohlmann[2] 84 Grabsteine erhalten. Bei den älteren handelt es sich um schlichte Stelen aus Sandstein. Spätere Grabsteine aufwendiger, darunter zahlreiche Obelisken aus poliertem schwarzem Granit. Einige Familiengräber mit Gedenkinschriften für Ermordete der Shoa.

Es gibt außerdem ein Denkmal für die im Ersten Weltkrieg Gefallenen der jüdischen Gemeinde.

Eigentümer*innen

Literatur

Elfi Pracht, Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen. Teil III: Regierungsbezirk Detmold (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern von Westfalen; 1.1), Köln 1998, S. 320.

Klaus Pohlmann, Ortsartikel Lemgo, in Karl Hengst, Ursula Olschewski (Hg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Detmold, Münster 2013, S. 489-500, hier S. 498.

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

Autor*innen

  1. Elfi Pracht, Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen. Teil III: Regierungsbezirk Detmold (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern von Westfalen; 1.1), Köln 1998, S. 328.
  2. Klaus Pohlmann, Ortsartikel Lemgo, in Karl Hengst, Ursula Olschewski (Hg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Detmold, Münster 2013, S. 489-500, hier S. 498.


Joachim Kleinmanns

Seitenhistorie

Seite erstellt am 01.07.2026 von Joachim Kleinmanns

Letzte Änderung am: 01.07.2026 von Joachim Kleinmanns