Waldweg 1 (Hörstmar)
| Waldweg 1 (Hörstmar) | |
|---|---|
| Ortsteil | Hörstmar |
| Straße | Waldweg (Hörstmar) |
| Hausnummer | 1 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Hörstmar |
| Hausnummer | 001 |
Ehemaliger Hof Meyer zu Hörstmar, Hörstmar Nr. 1.
Geschichte
Die in der Inschrift auf einem am Haus Nr. 64 in Lage-Hagen verbauten Torbogen genannten Namen weisen auf eine Herkunft des Torbogens aus Hörstmar hin. Die darauf genannten Eheleute wirtschafteten ab 1734 auf dem Hof Meyer zu Hörstmar, Hörstmar Nr. 1.
Gebäude

Inschrift
Hagen (Lage) Nr. 64, Torbogen von 1744, Inschrift:[1]
ANNO 1744 DEN 24 IVLIVS HABEN HENRICH ENGELBERT MEIER / AVS LOCKHAVSEN UND ANNA MAGARETA ELISABETH MEYERIOST
DIESES HAUS BAUEN LASEN MENSCH WAS DU THUST SO BEDENCKE / DEIN ENDE SO WIRST DU NIMMER MEHR ÜBELS THUN SIRACH IM / 7 CA V 40 M. SIEMON.FRIEDRICH BUCKER
Der in der Inschrift genannte Zimmermeister Siemon Friedrich Bucker (Büker, Bödeker) stammte aus Heiden und erbaute weitere Häuser in Hörstmar und an anderen Orten: Vahlhausen (Detmold) Nr. 8, Betge, 1743; Am Backs 6, 1752, Bentrup (Detmold) Nr 3, Hackemack, 1758; Am Bergkamp 9, 1763.
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
- 1901 Konrad Meyer, Landwirth; Fritz Brakhage, Knecht; Minna Pollmann, Tagelöhnerin.[2]
- 1926 Konrad Meier, Landwirt; Minna Meier, Rentnerin; Heinrich Schlüter, Verwalter; Heinrich Kuyper, Schweizer; August Hoßmann, Knecht; Willi Jürgensmeier, Knecht.[3]
Literatur
Günter Rhiemeier, Hörstmar - Vom Urdorf zur ländlichen Wohngemeinde, 1989
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Hausinschriftensammlung des Genealogischen Arbeitskreises im NHV
- ↑ Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat, S. 263.ff.
- ↑ Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat, S. 739.ff.
Autor
Seitenhistorie
Seite erstellt am 01.03.2025 von Hans-Christian Schall
Letzte Änderung am: 04.08.2026 von Heinrich Stiewe